Konzerte, Lesungen, Begegnungen und das große Fest der Kulturen über mehrere Wochen in Flensburg
Flensburg ist eine besondere Stadt im äußersten Norden des Bundeslands Schleswig-Holstein, an der deutsch-dänischen Grenze gelegen, mit großem dänischen Bevölkerungsanteil und einer lebendigen migrantischen Community. Die Interkulturellen Wochen machen diese Vielfalt sichtbar — und gehen über das hinaus, was die bundesweit organisierten „Interkulturellen Wochen“ als Rahmenformat vorgeben.
Statt eines einzelnen Veranstaltungstags zieht sich das Programm in Flensburg über mehrere Wochen, in der Vergangenheit teilweise bis zu zwei Monaten. Beteiligt sind unter anderem das Deutsche Haus, Kirchen und Moscheen, Vereine, Schulen, das Theater Flensburg, die Stadtbibliothek, soziale Einrichtungen und private Initiativen. Die Bandbreite reicht von Konzerten mit Musik aus aller Welt über Diskussionsabende bis hin zu Kinderprogramm und Begegnungs-Brunches.
Ein wiederkehrender Programmpunkt ist der Tag der offenen Moscheen, an dem Flensburger Moscheegemeinden Besucherinnen und Besucher in ihre Räume einladen — eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Begegnung mit muslimischen Communities der Stadt.
Den traditionellen Höhepunkt bildet das Fest der Kulturen — inzwischen häufig auch unter dem Namen Fest der Begegnung firmierend — im Deutschen Haus. An diesem Tag präsentieren sich Vereine und Gruppen aus den verschiedenen Communities der Stadt mit Bühnenprogrammen, Tanz, Musik, Speisen und Informationsständen. Das Fest ist eintrittsfrei und richtet sich an alle Flensburgerinnen und Flensburger.
Hinter den Interkulturellen Wochen steht die Arbeitsgruppe Interkulturelle Wochen, ein Zusammenschluss von Vereinen, Initiativen und städtischen Stellen rund um den Integrationsbeauftragten der Stadt Flensburg. Der Landkreis-Status fehlt — Flensburg ist kreisfreie Stadt und gehört zum kreisfreien Stadtkreis Flensburg.
Die Veranstaltungsreihe ist seit über 17 Jahren im Flensburger Kulturkalender fest verankert. 2025 lief das Programm vom 7. September bis zum 8. November — auch 2026 wird ein ähnlich langer Zeitraum erwartet.
Die Inhalte werden vom Integrationsbeauftragten der Stadt Flensburg und der Arbeitsgruppe Interkulturelle Wochen mit den teilnehmenden Vereinen, Kirchen und Moscheegemeinden gemeinsam erarbeitet. Die genaue Themensetzung des Bundesnetzwerks „Interkulturelle Woche“ wird jedes Jahr neu definiert und in Flensburg lokal ausgestaltet.
Das Detailprogramm für 2026 wird ab Spätsommer 2026 auf flensburg.de und events-flensburg.de veröffentlicht. Erwartet werden — wie in den Vorjahren:
Konkrete Namen, Daten und Spielorte werden im Lauf des Sommers veröffentlicht — die Reihe wird traditionell nicht überfrühzeitig kommuniziert, da viele Programmpunkte erst in der finalen Planungsphase feststehen.
Flensburg ist Endbahnhof an der Strecke Hamburg–Flensburg (RE und Fernverkehr). Mit dem Auto über die A7 (Abfahrt Flensburg). Die Innenstadt und das Deutsche Haus sind fußläufig vom Bahnhof erreichbar.
Die meisten Veranstaltungen — inklusive des Festes der Kulturen / Begegnung — sind eintrittsfrei. Einzelne Konzerte oder Lesungen können Eintritt verlangen.
Detailprogramm jeweils ab Spätsommer auf flensburg.de und events-flensburg.de.
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Deutsches Haus Flensburg und weitere Spielorte
Rathausplatz 1, 24937 Flensburg