Stadtteilfest für alle Kinder — barrierefrei und allergikerfreundlich
Das Inklusive Kinderfest Eimsbüttel ist ein Initiativfest aus der Nachbarschaft. Hervorgegangen aus einer Gruppe Eimsbüttler Bewohner, die sich für eine inklusivere Gesellschaft einsetzen, lief 2025 die erste Ausgabe. 2026 ist nun die zweite Ausgabe in Vorbereitung. Anders als kommerzielle Festivals oder größere Stadtteilfeste ist es bewusst niedrigschwellig und auf Inklusion zugeschnitten.
Das Festival denkt Barrierefreiheit nicht erst beim Aufbau, sondern bei der Planung. Rampen für Rollstuhlfahrer, alle Stände auf einer Ebene, allergikerfreundliches Essen (bei dem klar deklariert ist, was es enthält), Aktivitäten, die mit verschiedenen körperlichen Voraussetzungen funktionieren — taktile Stationen, ruhige Räume, mehrsprachige Hinweise. Damit verfolgt das Festival das Modell eines vollständig inklusiven Stadtteilfests, wie es in vergleichbarer Form auch in Berlin und München existiert.
Eine Besonderheit des Festivals ist seine kollaborative Planung. Am Samstag, den 7. Februar 2026 lud der Verein Bunterkunt Hamburg von 15 bis 17 Uhr ins Kreativhaus Eimsbüttel (Telemannstraße 10) zu einer offenen Ideenwerkstatt ein. Alle Interessierten konnten dort mitplanen und das Konzept gemeinsam entwickeln — vom Standkonzept bis zu konkreten inklusiven Maßnahmen. Eine seltene Form von Bottom-up-Festivalplanung.
Eimsbüttel ist einer der dichtesten und gemischtesten Stadtteile Hamburgs, im gleichnamigen Bezirk. Das Kreativhaus an der Telemannstraße ist eine etablierte Stadtteil-Kultureinrichtung, die Workshops, Ateliers und Veranstaltungen für die Nachbarschaft anbietet. Es ist ein logischer Träger für ein inklusives Kinderfest: bereits niedrigschwellig, gut vernetzt, geographisch zentral.
Das Inklusive Kinderfest 2026 baut auf der ersten Ausgabe aus 2025 auf. Das Konzept wurde in mehreren offenen Ideenwerkstätten gemeinsam mit Eimsbüttler Bewohnern weiterentwickelt — die zentrale fand am Samstag, den 7. Februar 2026 von 15 bis 17 Uhr im Kreativhaus Eimsbüttel statt.
Im Mittelpunkt steht die durchgehende Barrierefreiheit: Stände auf gleicher Ebene, Rampen für Rollstuhlfahrer, allergikerfreundliches Essen mit klarer Deklaration, taktile Stationen, ruhige Rückzugsorte. Spielangebote werden so gestaltet, dass sie für Kinder mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen funktionieren.
Datum und Ort werden in den Wochen vor dem Fest vom Verein Bunterkunt Hamburg über die Eimsbütteler Stadtteilkanäle veröffentlicht.
Detailprogramm wird im Frühjahr 2026 nach Abschluss der Ideenwerkstätten veröffentlicht. Erwartete Bausteine:
Vollständige Barrierefreiheit, allergikerfreundliches Catering, kollaborative Planung mit Stadtteilbewohnern. Eines der wenigen Hamburger Kinderfeste mit explizit inklusivem Konzept.
Eintritt voraussichtlich frei. Speisen und Getränke vor Ort zu zahlen.
U-Bahn Christuskirche (U2) oder Emilienstraße (U2), beide etwa fünf Minuten zur Telemannstraße.
Sommer 2026 — genaues Datum und Ort werden vor dem Festival bekanntgegeben.
Interessierte können sich beim Verein Bunterkunt Hamburg melden.
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Kreativhaus Eimsbüttel (Ideenwerkstatt)
Telemannstraße 10, 20255 Hamburg