Über 170 Künstlerinnen und Künstler öffnen Ateliers und Werkstätten in der Lüneburger Heide — 12. Auflage
Die HeideKulTour ist mehr als ein Markt — sie ist eine ortsverteilte Werkschau der Kunstszene der Lüneburger Heide. Über fünf Tage auf zwei Wochenenden verteilt öffnen Ateliers, Werkstätten, Galerien und ungewöhnliche Spielorte in der gesamten Region. Besucherinnen und Besucher gestalten ihre eigene Tour, planen Routen über mehrere Orte und entdecken dabei nicht nur die Kunstschaffenden, sondern auch die Landschaft der Heide selbst. Die offizielle Karte und der gedruckte Atelierführer machen die Orientierung leicht — beides ist kostenlos in den Touristen-Infos der Region erhältlich.
Über 170 Kunstschaffende präsentieren sich 2026 bei der HeideKulTour. Die Bandbreite ist groß: Malerei in Öl, Acryl und Aquarell, klassische und experimentelle Skulptur in Stein, Holz, Metall und Bronze, Glaskunst mit Tiffany- und Schmelzverfahren, Keramik und Töpferei, Schmuck aus Edelmetall, Stein und Glas, Textilkunst, Filz und Stoffdruck, künstlerische Fotografie, Druckgrafik, Buchkunst, neue Medien und digitale Kunst. Viele Ateliers bieten Mitmach-Stationen, Workshops für Kinder und Werkstattvorführungen an, sodass die HeideKulTour auch für Familien attraktiv ist.
Über die reinen Atelierbesuche hinaus laden viele Künstlerinnen und Künstler an den Markttagen zu Konzerten, Lesungen und gastronomischen Sonderprogrammen ein. In den Skulpturengärten finden Open-Air-Lesungen statt, in den Werkstätten klingen Jazz- und Klassiktrios, in den Höfen werden regionale Spezialitäten serviert. So entstehen Tagesausflüge, die Kunst, Landschaft, Begegnung und Genuss verbinden.
Hinter der HeideKulTour steht der gleichnamige Verein, der das Format seit 2014 trägt und gemeinsam mit den Kunstschaffenden organisiert. Über die Jahre hat sich die HeideKulTour zu einem der größten Formate offener Ateliers in Niedersachsen entwickelt und gibt der Kunstszene der Lüneburger Heide eine überregionale Bühne. Sie wird von der Landeszeitung Lüneburg medial begleitet und von den Kommunen der Region unterstützt.
Die genauen Schwerpunkte und Sonderaktionen 2026 werden vom Verein HeideKulTour rund vier Wochen vor dem Auftakt auf der offiziellen Seite publiziert. Erfahrungsgemäß bilden große Skulpturen-Höfe in der Nordheide, mehrere Glaskunst-Werkstätten zwischen Lüneburg und Celle sowie Open-Air-Atelierbesuche in der Landschaft die meistbesuchten Stationen. Familien finden in einzelnen Ateliers Mitmach-Workshops und kindgerechte Programme. Die Landeszeitung Lüneburg begleitet die Ausgabe traditionell mit einer Sonderbeilage.
Das detaillierte Atelierverzeichnis 2026 wird vom Veranstalter im Frühjahr publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre:
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