37. Auflage des wandernden Hamburger Fischmarkts auf dem Karlsplatz in Stuttgart-Mitte
Wenn am ersten Juli-Wochenende der Karlsplatz in Stuttgart-Mitte mit dem typischen Geruch nach Räucherfisch, Aalsuppe und Bismarckhering durchzogen wird, ist der Hamburger Fischmarkt wieder da. Zum 37. Mal in Folge bringt die WAGS Hamburg Events GmbH ihr norddeutsches Markt-Konzept in die schwäbische Landeshauptstadt — Stuttgart gilt als „Geburtsstätte" der Reise-Fischmarkt-Tour, das Format läuft hier seit über 30 Jahren. Vom 2. bis 12. Juli 2026 hast du elf Tage Zeit, die Hamburger Marktkultur in einer Atmosphäre zu erleben, die zwischen Hafen-Bar und Volksfest-Stimmung schwankt.
Das markanteste Element des Hamburger Fischmarkts sind die Marktschreier. In bester Hamburger Tradition rufen die Stand-Besitzer ihre Ware in einer mischung aus Plattdeutsch, Hochdeutsch und kreativem Wortwitz aus, packen Aale, Fischbrötchen, Käse-Räder, Obst-Steigen, Schinken-Hälften zu absurd-günstigen Mengen-Angeboten zusammen und werfen sie über den Tresen — gegen Bargeld, gegen Bezahlung, vor allem aber gegen Lachen, Pfiffe und Beifall der Umstehenden. Es ist ein theatralisches Verkaufs-Ritual, das in Stuttgart auf die selbe Begeisterung trifft wie morgens um sechs am Hamburger Fischmarkt Altona.
An den Fisch-Ständen findest du das volle norddeutsche Repertoire: Aal geräuchert, Bismarckhering, Matjes nach Hausfrauenart und mit Zwiebeln, Fischbrötchen mit Krabben, Lachs, Backfisch oder Bismarckhering, Pannfisch als warmen Imbiss, Aalsuppe als traditionelle Hamburger Mahlzeit, dazu Räucher-Spezialitäten wie Räucher-Stör, Forelle und Räucher-Lachs. An anderen Ständen ergänzt Käse, Schmalz, Wurst und Geflügel-Produkte das Sortiment.
Eine Bühne in der Mitte des Karlsplatzes bietet täglich Live-Musik mit norddeutschem Flair — Sea-Shanties (Hamburger Seemanns-Lieder), traditionelle Hamburger Volkslieder, Stimmungs-Pop und Cover-Bands mit Hamburg-Repertoire. Bekannte Klassiker wie „An der Nordseeküste" und „Hamburger Veermaster" gehören dazu. Zur Mitsing-Stimmung passen Bier (oft Astra oder Holsten als Hamburger Marken-Bier) und Köm (Kümmelschnaps).
Der Karlsplatz liegt im Herzen Stuttgart-Mittes — zwischen Schlossplatz und Charlottenplatz, in unmittelbarer Nähe zum Neuen Schloss und der Staatsoper. Der Platz unter den schattigen Linden eignet sich ideal für den Markt — auch bei sommerlicher Hitze. Du erreichst ihn mit der U-Bahn (Charlottenplatz oder Schlossplatz) oder zu Fuß vom Hauptbahnhof in 10 Minuten. Die Lage mitten in Stuttgart-Mitte ist Garant für hohes Publikums-Aufkommen — sowohl von Stuttgartern als auch von Tagestouristen aus der ganzen Region.
Stuttgart, mit rund 626.000 Einwohnern Landeshauptstadt von Baden-Württemberg, ist die Wirtschafts-Metropole Süddeutschlands und Sitz von Daimler/Mercedes-Benz, Porsche und vielen weiteren Unternehmen der Automobil-, Maschinen- und Software-Industrie. Die Stuttgart-Mitte-Lage des Fischmarkts macht ihn zugänglich für Besucher aus dem gesamten Verkehrsverbund — von Esslingen, Ludwigsburg, Pforzheim und Heilbronn aus erreichst du den Karlsplatz in einer Stunde. Im Juli ergänzt der Fischmarkt das ohnehin volle Sommer-Programm der Stadt; in derselben Zeit läuft oft auch das Hamburger-Pendant (Stuttgart und Hamburg sind Partnerstädte — der Fischmarkt unterstreicht diese Verbindung).
Der Fischmarkt arbeitet seit Jahren mit 100 % Ökostrom der Stadtwerke Stuttgart und positioniert sich als Partner der städtischen Energiewende — ein für ein traditionelles Volksfest-Format ungewöhnliches Engagement.
Die 37. Auflage des Hamburger Fischmarkts auf Reisen kehrt 2026 wieder auf den Karlsplatz zurück. Elf Tage lang verwandelt die WAGS Hamburg Events GmbH das Areal zwischen Schlossplatz und Charlottenplatz in eine Hamburger Markt-Enklave mitten in der schwäbischen Landeshauptstadt.
Marktschreier rufen ihre Aale, Fischbrötchen und Käserunden aus, die Bühne wird mit Hamburger Volksliedern bespielt, und die Karlsplatz-Linden bilden den schattigen Rahmen — selbst bei sommerlicher Stuttgarter Hitze ein angenehmer Aufenthalts-Ort.
Eintritt frei. Speisen, Getränke und Marktwaren zu marktüblichen Preisen (Fischbrötchen ca. 5–7 €, Aalsuppe ca. 8–10 €).
Mit der U-Bahn: U1, U2, U4, U9 oder U14 zur Haltestelle Charlottenplatz oder Schlossplatz, dann wenige Minuten zu Fuß. Vom Hauptbahnhof zu Fuß ca. 10 Minuten. Mit dem Auto: Parkhäuser im Innenstadt-Bereich (Schlossplatz, Königin-Olga-Bau, Marktplatz).
Freier Eintritt zum Marktgelände. Speisen, Getränke und Marktwaren werden vor Ort bezahlt.
Die Marktschreier-Show ist am besten am späten Vormittag oder am frühen Abend zu erleben — dann sind die Stände voll mit Ware und die Show besonders intensiv. Wer ein Fischbrötchen probieren will, sollte den Bismarckhering wagen — die Hamburger Klassik-Variante.
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Karlsplatz, Stuttgart-Mitte
Karlsplatz, 70173 Stuttgart