Oberbayerisches Bauerntheater im Heftersaal am Chiemsee
Die Grassauer Bauernbühne ist eine der traditionsreichsten Laientheatergruppen im oberbayerischen Achental zwischen Chiemsee und Tegernsee. Im Heftersaal (auch Hefterstadel genannt) — einer historischen Stadelbühne im Markt Grassau, Landkreis Traunstein, Bundesland Bayern — spielt das Ensemble jedes Jahr ein neues Stück im oberbayerischen Dialekt. Die Aufführungen sind Mehrgenerationen-Theater, das die örtliche Mundart, Volkshumor und bayerische Erzähltradition pflegt.
Das Stück 2026 trägt den Titel »Boandlgeheimnis«. Im Mittelpunkt steht der »Boandl« — die personifizierte Figur des Todes in der bayerischen Volkstradition, die u.a. aus dem »Brandner Kaspar« berühmt ist. Im Stück ist der Boandl verstorben, was bei Ripperl-Reni und Schnitter-Fesl, den Verantwortlichen der Jenseitsverwaltung, eine Katastrophe auslöst. Das Stück verbindet Volkshumor mit nachdenklichen Untertönen über Tod, Brauchtum und das Weiterleben des Verstorbenen — typisches Material des oberbayerischen Bauerntheaters.
Die Bauernbühne spielt das Stück in zwei Blöcken: eine Frühjahrsserie im April mit Premiere am Ostersonntag und eine Herbstserie im September/Oktober. Die Abendvorstellungen beginnen um 19:30 Uhr, die Nachmittagsvorstellungen um 17:00 Uhr. Der Heftersaal bietet Sitzplätze für rund 200 Zuschauer und ist Teil des bayerischen Stadl-Theater-Erbes — eine Bühne in einem historischen Wirtschaftsgebäude mit Holzbalken und einfacher, aber atmosphärischer Bestuhlung.
Der Markt Grassau zählt rund 7 000 Einwohner und liegt im südlichen Landkreis Traunstein am Übergang vom Chiemgau zum Achental. Bekannt ist Grassau für seine Lage am Chiemsee, für das Achental als Wanderparadies und für eine aktive Vereinsstruktur — neben der Bauernbühne unter anderem Trachtenverein, Blaskapelle und Schützengilde. Das Volkstheater ist ein zentrales Element der Grassauer Kulturidentität und wird im Sommer durch die Veranstaltungsreihe »Kulturleben Grassau« ergänzt.
Die Grassauer Bauernbühne präsentiert das Stück »Boandlgeheimnis« in zwei Spielblöcken im Jahr 2026. Der Frühjahrsblock startet am Ostersonntag, 5. April 2026, mit der Premiere um 19:30 Uhr im Heftersaal Grassau. Weitere Aufführungen folgen am 6. April (Nachmittagsvorstellung 17 Uhr), 11. April (19:30), 12. April (17 Uhr) und 17. April (19:30).
Im Herbst nimmt die Bauernbühne das Stück mit drei weiteren Aufführungen wieder auf: 25. September (19:30), 27. September (17 Uhr) und 3. Oktober (17 Uhr). Das Stück um den verstorbenen Boandl, Ripperl-Reni und Schnitter-Fesl in der Jenseitsverwaltung kombiniert oberbayerischen Volkshumor mit nachdenklichen Tönen über das Weiterleben nach dem Tod — eine typische Bauernbühnen-Konstellation.
Tickets und Reservierungen unter grassauer-bauernbuehne.de oder bei der Tourist-Information Grassau (Tel. 08641 697960).
Eintrittspreise je Vorstellung über die Tourist-Information Grassau und die Vereins-Webseite. Üblich sind Tarife im Bereich 12–18 Euro für Erwachsene mit Ermäßigung für Schüler und Studierende. Reservierung empfohlen — der Heftersaal hat rund 200 Sitzplätze und ist regelmäßig gut besucht.
Mit der Bahn bis Bernau am Chiemsee, von dort Bus oder Taxi nach Grassau (rund 10 km). Mit dem Auto über die A 8 (München–Salzburg), Ausfahrt Bernau, dann B 305 Richtung Grassau. Parkplätze am Heftersaal und im Ortskern.
Reservierungen über die Grassauer Bauernbühne (grassauer-bauernbuehne.de) oder über die Tourist-Information Grassau (Tel. +49 8641 697960). Vorverkauf empfohlen — die Aufführungen sind regelmäßig gut besucht.
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Heftersaal (Hefterstadel) Grassau
Heftersaal Grassau, 83224 Grassau