Traditionsreichster Jahrmarkt der Eldestadt — seit über 445 Jahren rund um den Martinstag
Grabow, die Eldestadt im Landkreis Ludwigslust-Parchim, blickt auf eine bemerkenswert lange Markttradition zurück: Der Martinimarkt wird seit dem 16. Jahrhundert (laut Eigendarstellung der Stadt seit 1581) abgehalten — damit zählt er zu den ältesten urkundlich belegten Jahrmärkten Mecklenburgs. Ursprünglich war der Markt rund um den Martinstag (11. November) der zentrale Handelstermin, an dem die Bauern aus dem Umland ihre Herbsternte verkauften, Vieh handelten und sich für den Winter eindeckten. Heute ist er ein klassischer Volksfest-Jahrmarkt mit Fahrgeschäften, Schaustellern, Spielbuden und Gastronomie.
Der Markt findet auf dem Festplatz St. Pauli in der Eldestadt statt — einem traditionellen Marktplatz, der für drei Tage zur kleinen Vergnügungsmeile wird. Erwartet werden:
Wie bei vielen norddeutschen Martinimärkten bildet das große Höhenfeuerwerk am Sonntagabend (typischerweise 19:30 Uhr) den traditionellen Höhepunkt. Tausende Besucher versammeln sich auf dem Festplatz und in der Innenstadt, um zuzuschauen. In den Jahren mit dreitägigem Format (Fr-So) findet das Feuerwerk am Sonntag statt, in Jahren mit erweitertem Format (Fr-Mo) am Montag.
Der Grabower Martinimarkt steht in der mecklenburgischen Martinimarkt-Tradition mit dem benachbarten und bekannteren Parchimer Martinimarkt — beide werden jedes Jahr von zehntausenden Besuchern aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim besucht. Für Grabow ist der Markt einer der wichtigsten jährlichen Wirtschaftstermine: Hotels und Gaststätten sind voll, der lokale Einzelhandel profitiert. Veranstalter ist die Stadt Grabow in Kooperation mit dem Schausteller-Verband.
Auch 2026 lädt die Stadt Grabow zum traditionsreichen Martinimarkt. Drei Festtage rund um den Martinstag (11. November) auf dem Festplatz St. Pauli — wie seit über 445 Jahren ein zentraler Termin der mecklenburgischen Marktkultur.
Etwa 70 Schausteller bauen ihre Fahrgeschäfte, Imbissstände und Spielbuden auf. Höhepunkt ist das Höhenfeuerwerk am Sonntag, 15. November 2026 gegen 19:30 Uhr, mit dem das Fest seinen krönenden Abschluss findet.
Schausteller-Liste und detailliertes Programm werden traditionell wenige Wochen vor dem Markt über grabow.de kommuniziert.
Eintritt frei. Fahrgeschäfte kostenpflichtig (typisch 2–4 € pro Fahrt). Imbiss- und Glühweinpreise marktüblich (Bratwurst ab 3,50 €, Glühwein ab 4 €).
Grabow liegt im Landkreis Ludwigslust-Parchim, ca. 60 km westlich von Schwerin. Mit dem Auto über die A24 (Abfahrt Grabow) und die B5. Mit der Bahn (RE/IC) bis Bahnhof Grabow. Der Festplatz St. Pauli ist fußläufig vom Bahnhof.
Kostenfrei. Fahrgeschäfte und Stände kostenpflichtig (Fahrt ab 2–4 €).
Üblicherweise: Freitag und Samstag 14:00 bis 24:00 Uhr, Sonntag ab 14:00 Uhr mit Feuerwerk gegen 19:30 Uhr.
Bratwurst, Mutzen, Glühwein, Crêpes und weitere Festspezialitäten an zahlreichen Ständen.
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St. Pauli Festplatz Grabow
St. Pauli, 19300 Grabow