Sechs Konzerte im März 2026 unter dem Motto „Sehnsucht“ in der Kulturweberei Finsterwalde
Sechs Konzerte, drei Wochen, eine Frage: Was bewegt uns, wenn wir uns sehnen — nach einem geliebten Menschen, einem fernen Ort, einer verklungenen Zeit, einer noch nicht gehörten Melodie? Unter dem Motto „Sehnsucht“ stellt das Finsterwalder Kammermusikfestival 2026 vom 6. bis 22. März diese Frage in den Mittelpunkt. Sehnsucht als Motor der Romantik, als roter Faden bei Schubert, Schumann und Brahms, als zarter Subtext bei Debussy und Liszt — und als gegenwärtige Empfindung, die das Publikum mit den Werken verbindet.
Spielort ist die Kulturweberei Finsterwalde in der Oscar-Kjellberg-Straße 9, eine sorgfältig sanierte Tuchfabrik, die mit dem Brandenburgischen Baukulturpreis ausgezeichnet wurde. Den Auftakt macht am 6. März das Sinopoli Quartett mit Werken von Dvořák, Mendelssohn Bartholdy und Ravel. Es folgen am 8. März ein musikalischer Stadtspaziergang und das Duo Jost Costa am Klavier zu vier Händen (Schubert, Debussy, Liszt). Am 13. März präsentiert das accio piano trio Werke von Mozart und drei Komponistinnen — Cécile Chaminade, Lili Boulanger und Mel Bonis — neben Murphy. Das Quatuor Blanc spielt am 15. März Dvořák und eine Uraufführung von Hans-Christian Jaenicke; am 16. März lädt es zu zwei Kinderkonzerten. Ein Liederabend am 20. März widmet sich Schumann, Mendelssohn Bartholdy, Brahms, Strauss, Schubert und Wolf. Das Weimarer Klavierquartett beschließt das Festival am 22. März mit Werken von Fanny Hensel, Dora Pejačević und Robert Schumann.
Finsterwalde, die „Sängerstadt“, hat eine über hundertjährige Geschichte als Zentrum chormusikalischer Pflege. Das 1996 von Musikfreunden gegründete Finsterwalder Kammermusik-Festival führt diese Tradition in den intimen Räumen der Kammermusik fort. Jedes Jahr im März bringt es renommierte Solisten und Ensembles nach Südbrandenburg — und beweist, dass anspruchsvolle klassische Musik nicht nur in den Metropolen zuhause ist.
Das Festival denkt explizit auch an junge Hörer: Am 16. März bietet das Quatuor Blanc um 10:00 und 11:30 Uhr zwei Kinderkonzerte, die das Streichquartett spielerisch erklären. Der musikalische Stadtspaziergang am 8. März führt zwischen 11 und 19 Uhr durch die historische Altstadt — leider bereits ausgebucht, doch ein Indikator für die Begeisterung, die das Festival jedes Jahr in der Stadt weckt.
Finsterwalde ist mit der Bahn ab Berlin Hbf in rund 90 Minuten mit der RE 3 oder RE 7 erreichbar (Umstieg in Berlin-Schönefeld oder Doberlug-Kirchhain). Die Kulturweberei liegt rund 800 Meter vom Bahnhof entfernt. Tickets sind über die Festival-Website und Eventim verfügbar — mit dem nahegelegenen Kulturweberei-Vorverkauf als zusätzlicher Anlaufstelle.
Das Programm 2026 spannt einen Bogen von der Wiener Klassik bis zur Romantik und stellt bewusst Werke vergessener Komponistinnen in den Vordergrund. Den Auftakt bildet das Sinopoli Quartett mit Dvořák, Mendelssohn Bartholdy und Ravel. Ein Höhepunkt der Mitte ist das accio piano trio mit Mozart, Chaminade, Boulanger und Bonis. Den Schluss setzt das Weimarer Klavierquartett mit Hensel, Pejačević und Schumann.
Die Kulturweberei in Finsterwalde bildet den akustisch wie atmosphärisch perfekten Rahmen — eine sanierte Tuchfabrik, die mit dem Brandenburgischen Baukulturpreis ausgezeichnet wurde.
Eröffnungskonzert — Sinopoli Quartett (Dvořák, Mendelssohn Bartholdy, Ravel).
accio piano trio (Mozart, Chaminade, Boulanger, Bonis, Murphy).
Quatuor Blanc (Dvořák, Hans-Christian Jaenicke).
Kinderkonzerte mit dem Quatuor Blanc, 10:00 Uhr und 11:30 Uhr.
Liederabend (Schumann, Mendelssohn Bartholdy, Brahms, Strauss, Schubert, Wolf).
Abschlusskonzert — Weimarer Klavierquartett (Fanny Hensel, Dora Pejačević, Robert Schumann).
Tickets über die Festival-Website www.finsterwalder-kammermusik.de/tickets und Eventim. Die Preise variieren je nach Konzert. Vorverkauf und Restkarten an der Abendkasse.
6. bis 22. März 2026, sechs Konzerte plus Kinderkonzerte und Stadtrundgang.
Kulturweberei Finsterwalde, Oscar-Kjellberg-Straße 9, 03238 Finsterwalde (Landkreis Elbe-Elster).
Im Vorverkauf über die Festival-Website www.finsterwalder-kammermusik.de/tickets und Eventim. Restkarten an der Abendkasse.
Mit der Bahn ab Berlin Hbf via RE 3/RE 7 nach Finsterwalde (ca. 90 Minuten, Umstieg in Berlin-Schönefeld oder Doberlug-Kirchhain). Mit dem Auto über die A 13 (Abfahrt Duben/Luckau) oder die B 96.
Finsterwalder Kammermusik-Festival e.V.
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Kulturweberei Finsterwalde
Oscar-Kjellberg-Straße 9, 03238 Finsterwalde