Sommersonnenwende mit Musik aus aller Welt – ca. 40 Bühnen, ein Tag, freier Eintritt in der UNESCO City of Music
Die Fête de la Musique wurde 1982 in Frankreich ins Leben gerufen und hat sich seither auf alle Kontinente ausgebreitet. Hannover beteiligt sich seit vielen Jahren mit einem der dichtesten Programme im deutschsprachigen Raum. Träger ist eine Allianz aus Musikzentrum Hannover, Landeshauptstadt, lokalen Veranstaltern und unzähligen freiwilligen Helfern. Alle Auftritte sind kostenlos, alle Musiker treten ohne Gage auf – das ist Grundprinzip der weltweiten Fête.
2014 wurde Hannover als UNESCO City of Music ausgezeichnet, in einer Reihe mit Städten wie Sevilla, Bologna, Glasgow und Liverpool. Die Fête de la Musique gilt seither als jährlich wiederkehrendes Schaufenster der musikalischen Vielfalt der Stadt. Die Hochschule für Musik, Theater und Medien, die freie Musikszene, Chöre, Big Bands, Schulorchester und Profi-Acts treffen sich an diesem Tag auf einer gemeinsamen Stadtbühne.
Die Bühnen verteilen sich über die gesamte Innenstadt: Hauptbahnhof, Kröpcke, Marktkirche, Ballhof, Aegidientorplatz, Hofgärten und zahlreiche Innenhöfe. Jede Bühne hat eine eigene musikalische Färbung – die einen sind klassisch, die anderen elektronisch, manche bespielt eine Schule, andere ein professionelles Ensemble. Die offizielle Programmübersicht erscheint in den Tagen vor dem 21. Juni in gedruckter und digitaler Form.
Seit mehreren Jahren endet die Fête de la Musique Hannover mit einem gemeinsam gesungenen Lied an der Bühne vor dem Hauptbahnhof. Um 21:45 Uhr stimmt das Publikum gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern Der Mond ist aufgegangen an – ein leiser, einigender Moment zum Ausklang des längsten Tages des Jahres.
Die Programmplanung für die Ausgabe 2026 läuft in den Monaten vor dem Termin. Das Musikzentrum Hannover als Koordinator sammelt Bewerbungen von Bands, Solokünstlern, Chören, Ensembles und Bühnenbetreibern und stellt daraus ein Gesamtprogramm zusammen. Jede Bühne ist für ihren eigenen Bereich verantwortlich, die übergeordnete Programmübersicht erscheint kurz vor dem 21. Juni.
Der Charakter der Fête lebt von der Vielfalt und der Gleichzeitigkeit der Programme. Wer durch die Innenstadt schlendert, hört innerhalb weniger Minuten klassisches Streichquartett, lateinamerikanische Perkussion, deutschsprachigen Hip-Hop und Neuinterpretationen des Great American Songbook.
Das genaue Programm aller Bühnen wird vom Veranstalter in den Wochen vor dem 21. Juni 2026 publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre:
Hauptbahnhof, Kröpcke, Marktkirche, Ballhof, Aegidientorplatz, Hofgärten der Innenstadt, Höfe und Vorplätze von Cafés und Restaurants.
Sonntag, 21. Juni 2026, von 14 bis 22 Uhr.
Sämtliche Bühnen und Auftritte sind kostenlos zugänglich. Spenden für die Musiker sind willkommen.
Die meisten Bühnen liegen in fußläufiger Entfernung zum Hauptbahnhof Hannover. Stadtbahn und Bus bedienen alle relevanten Punkte der Innenstadt. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Das vollständige Programm aller Bühnen erscheint in den Tagen vor dem 21. Juni auf der offiziellen Webseite fete-hannover.de und in einem gedruckten Programmflyer, der an zentralen Orten in der Stadt ausliegt.
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