Bundesweit einzigartiges Festival mit klarem Israel-Fokus — 80 Veranstaltungen, 16 Standorte
Die Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen (JIKT) sind das einzige Festival dieser Art in Deutschland, das ausdrücklich auch Israel als Land, Kulturraum und Gegenwart in den Mittelpunkt stellt — nicht nur die jüdische Geschichte. Seit 1992 finden die Kulturtage jährlich im März statt, ausgerichtet von der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Erfurt und zahlreichen lokalen Partnern. 2026 läuft die 34. Ausgabe.
Das Programm umfasst rund 80 Veranstaltungen an 16 Standorten in ganz Thüringen — davon über 40 in Erfurt. Aufgeführt werden Konzerte (Klezmer, klassische und zeitgenössische israelische Musik), Lesungen mit jüdischen und israelischen Autorinnen und Autoren, Filmvorführungen, Ausstellungen, Diskussionsabende, Stadtführungen zu jüdischen Spuren, Gottesdienste in der Neuen Synagoge Erfurt und Begegnungen mit Vertreterinnen und Vertretern der Jüdischen Gemeinde.
Die Eröffnung findet am 5. März 2026 um 19:30 Uhr im Atrium der Stadtwerke Erfurt statt. Zu den Höhepunkten gehören das Gespräch mit Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, am 25. März in der Neuen Synagoge Erfurt sowie das Abschlusskonzert mit dem Anna Margolina Quartet (Album Release) am 26. März im Zughafen Erfurt. Eine Sonderausstellung widmet sich Hamsa-Motiven (555 Darstellungen) — Schutzsymbole jüdischer und nahöstlicher Tradition.
2026 markieren die Kulturtage zugleich das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Erfurt und Haifa. Mit Programmen, Begegnungen und Konzerten wird die Verbindung der beiden Städte gewürdigt — Erfurt mit seinem jüdischen UNESCO-Welterbe (Alte Synagoge, Mikwe, Steinernes Haus) und Haifa als drittgrösste Stadt Israels.
Erfurt im Bundesland Thüringen ist Hauptstadt des Bundeslandes und Sitz der Jüdischen Landesgemeinde. Seit 2023 ist das jüdisch-mittelalterliche Erbe Erfurts (Alte Synagoge, Mikwe, Steinernes Haus) UNESCO-Welterbe. Das macht die Stadt zu einem natürlichen Schauplatz für die Kulturtage — Veranstaltungen finden auch an historischen Orten wie der Alten Synagoge und der Neuen Synagoge statt.
Die Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen 2026 finden vom 5. bis 26. März statt. 80 Veranstaltungen an 16 Standorten in ganz Thüringen — über 40 davon in Erfurt — bilden eines der dichtesten Festivalprogramme jüdischer und israelischer Kultur in Deutschland. Veranstalter ist die Jüdische Landesgemeinde Thüringen gemeinsam mit der Stadt Erfurt und zahlreichen Partnerinstitutionen.
Die Eröffnung am 5. März 2026 um 19:30 Uhr im Atrium der Stadtwerke Erfurt eröffnet das dreiwöchige Programm. Konzerte, Lesungen, Filme, Ausstellungen und Begegnungen folgen bis zum 26. März.
Am 25. März spricht Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, in der Neuen Synagoge Erfurt (19:00 Uhr). Den Abschluss bildet am 26. März das Album-Release-Konzert des Anna Margolina Quartet im Zughafen Erfurt (20:00 Uhr). Die Sonderausstellung «Hamsa — 555 Darstellungen» widmet sich dem traditionellen Schutzsymbol in jüdischer und nahöstlicher Kultur. 2026 markieren die Kulturtage zudem 20 Jahre Städtepartnerschaft Erfurt–Haifa mit Sonderprogrammen.
Vollständiges Programm und Tickets: juedische-kulturtage-thueringen.de und erfurt-tourismus.de.
Einzelveranstaltungen meist eintrittspflichtig (Konzerte, Lesungen, Filme) — Vorverkauf über die Veranstaltungsorte und die JIKT-Website. Ausstellungen und einige Diskussionen oft frei.
Donnerstag, 5. März bis Donnerstag, 26. März 2026.
5. März 2026, 19:30 Uhr, Atrium der Stadtwerke Erfurt.
16 Standorte in Thüringen, davon mehr als 40 Einzelveranstaltungen in Erfurt (Neue Synagoge, Alte Synagoge, Zughafen, Stadtwerke-Atrium, Galerien, Kinos, Bibliotheken). Weitere Spielorte u.a. in Weimar, Jena, Gera und Eisenach.
Je nach Veranstaltung. Konzerte und Lesungen meist eintrittspflichtig (Vorverkauf über die Veranstaltungsorte und die JIKT-Website), Ausstellungen und Diskussionen oft frei.
Kombiniere einen Besuch mit dem UNESCO-Welterbe «Jüdisch-mittelalterliches Erbe Erfurt» (Alte Synagoge, Mikwe, Steinernes Haus, geöffnet ganzjährig).
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16 Veranstaltungsorte in Thüringen, davon über 40 in Erfurt
Atrium der Stadtwerke Erfurt, 99084 Erfurt