Jazz, Lichtkunst und Performance im Hafenklang
Anders als die meisten Jazzfestivals der Hansestadt setzt feel.jazz nicht nur auf Musik. Das Festival begreift sich als multisensorische Erfahrung — Jazz, Lichtkunst, interaktive Installationen und Performances entstehen in einer durchdachten Choreografie. Die Veranstalter beschreiben das Konzept als "multisensorische Erfahrung", und sie meinen das ernst: in jeder Pause zwischen den Live-Sets entstehen visuelle Eingriffe in den Raum des Hafenklangs.
Das Hafenklang in der Großen Elbstraße 84 liegt im Stadtteil Altona-Altstadt, im Bezirk Altona, direkt am Elbufer. Es ist eine der ikonischen Hamburger Live-Locations — zwei Säle, eine direkte Verbindung zur Elbe-Promenade und eine Atmosphäre, die sich klar von den Sälen der Innenstadt unterscheidet. feel.jazz nutzt beide Säle als Bühnen — Hauptbühne unten, kleinerer Saal für intime Sets.
Das Programm umfasst zehn Live-Bands über zwei Abende verteilt — Jazz im weitesten Sinne, von klassischem Modern Jazz über Nu-Jazz und Jazz-Hip-Hop bis zu experimentellen Formationen. Im Anschluss läuft die "after.glow"-Aftershow mit kuratierten DJ-Sets, die das Festival bis 4 Uhr morgens fortsetzt.
Was feel.jazz von anderen Hamburger Jazzfestivals klar unterscheidet, ist das Preismodell. Vorverkaufstickets liegen zwischen 0 und 40 EUR — Besucher entscheiden selbst, was sie zahlen wollen. An der Abendkasse gilt die Pay-What-You-Can-Regel mit empfohlenem Mindestbeitrag von 25 EUR pro Abend. Die Veranstalter formulieren ihre Philosophie offen: "Wir wollen, dass alle Zugang zu Kunst und Kultur haben." In einer Stadt, in der Jazz oft als Hochkultur mit entsprechenden Eintrittspreisen vermittelt wird, ist das ein bewusst politisches Statement.
Ein integraler Teil des Festivals sind Lichtinstallationen, interaktive Lichtskulpturen und kurze Performances zwischen den Live-Sets. Die Verbindung von Jazz und Lichtkunst macht jeden Saal zu einem begehbaren visuellen Raum, in dem die Musik auf einer zweiten Ebene fortgeführt wird.
Die 2026er Ausgabe schloss am 14. Februar erfolgreich ab — beide Abende waren von Besuchern aus der gesamten Hansestadt und der norddeutschen Jazzszene gut gefüllt. Die Mischung aus Modern Jazz, Nu-Jazz, Jazz-Hip-Hop und experimentellen Formationen wurde durch Lichtinstallationen und Performances zwischen den Live-Sets ergänzt. Die after.glow-Aftershow mit kuratierten DJ-Sets verlängerte das Festival jeweils bis 4 Uhr morgens.
Die exakte Bandliste der 2026er Ausgabe wurde von feeljazz.de dokumentiert.
Pay-What-You-Can. Vorverkaufstickets 0–40 EUR pro Abend. Abendkasse: empfohlener Mindestbeitrag 25 EUR pro Abend, mehr je nach finanzieller Lage.
13. und 14. Februar 2026, jeweils 20:00–04:00 Uhr.
Pay-What-You-Can. Vorverkauf 0–40 EUR. Abendkasse empfohlener Mindestbeitrag 25 EUR pro Abend.
S-Bahn: S1/S3 Königstraße (5 Minuten zu Fuß). Bus 111 zum Hafenklang. Fähre 62 nach Dockland (8 Minuten Fußweg).
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Hafenklang
Große Elbstraße 84, 22767 Hamburg