60+ Familien öffnen ihre Hofeinfahrten zum großen Stadtteil-Flohmarkt
Der Dorfflohmarkt Fedderwarden ist eines jener Formate, die durch ihre Einfachheit und Originalität bestechen. Statt eines zentralen Flohmarktplatzes öffnen über 60 Familien ihre eigenen Hofeinfahrten, Garagen und Vorgärten und stellen aus, was sie loswerden möchten — von Kleidung über Spielzeug, Bücher, Werkzeug und Hausrat bis zu Antiquitäten und Kuriositäten. Damit verwandelt sich die ganze Ortschaft Fedderwarden zu einer Schatzsuche-Landschaft, durch die Besucher schlendern, blättern, feilschen und ins Gespräch kommen.
Die Wahl des Termins — der Brückentag nach Christi Himmelfahrt — ist klug: Viele Wilhelmshavener haben frei, das Wetter ist meist freundlich, und der Tag bietet sich für einen entspannten Familienausflug an. Der Flohmarkt zieht Besucher aus ganz Wilhelmshaven und den umliegenden Gemeinden an. Da die Verkaufsstände über die ganze Ortschaft verteilt sind, gibt es keine Enge oder Drängelei — wer geduldig schlendert, entdeckt überraschende Schätze.
Organisiert wird der Flohmarkt von der Initiative „Hand in Hand für Fedderwarden”, einem ehrenamtlichen Zusammenschluss engagierter Bewohner. Die Erlöse aus Standgebühren und Verpflegung fließen an das Dorfgemeinschaftshaus, das als sozialer Mittelpunkt des Stadtteils dient. Damit ist der Flohmarkt nicht nur ein Schnäppchenparadies, sondern auch ein Beitrag zur Stärkung der Stadtteilstruktur und des bürgerschaftlichen Zusammenhalts.
Die Ausgabe 2026 setzt das bewährte Konzept fort. Anmeldungen für teilnehmende Familien laufen über den Bürgerverein und die Initiative.
Der Flohmarkt ist Ausdruck eines lebendigen Stadtteilengagements und macht Fedderwarden für einen Tag zu einem Schaufenster bürgerschaftlicher Initiative.
Der Dorfflohmarkt ist ein dezentrales Format ohne festes Programm. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre:
Eintritt frei.
Fedderwarden ist ein Stadtteil im Norden Wilhelmshavens. Anreise über die A 29 (Abfahrt Wilhelmshaven-Nord) und die B 437. Empfohlen wird Anreise zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Bus, da die Parkmöglichkeiten in den schmalen Straßen begrenzt sind.
Die Stände verteilen sich über die ganze Ortschaft. Bequeme Schuhe und ggf. eine Tragetasche werden empfohlen. Kein zentraler Eingang — einfach loslaufen und entdecken.
Vereinsstände bieten Kaffee, Kuchen, Bratwurst und alkoholfreie Getränke. Eintritt frei.
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