Berlins zehntägiges Festival für abenteuerliche Musik und Klangkunst, von Berghain bis Volksbühne
Das CTM Festival versteht sich als das Festival, an dem Berlin jährlich seine eigene Position als Welthauptstadt der elektronischen und experimentellen Musik überprüft. Gegründet 1999 als „Club Transmediale“ – ursprünglich als Schwesterfestival der Medienkunstveranstaltung Transmediale – ist es heute eine eigenständige Größe, die zehn Tage lang den Kalender der Hauptstadt prägt.
Statt sich auf einen Ort zu konzentrieren, bespielt CTM ein Netz an Spielstätten zwischen Mitte, Friedrichshain, Kreuzberg und Wedding: das Berghain für Late-Night-Klubprogramme, das Radialsystem für Konzerte im Konzerthausformat, die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz für intermediale Bühnenarbeiten, dazu der RSO.Berlin, der Morphine Raum und das Haus der Visionäre. Daytime-Konferenzen finden u. a. in der DAADGALERIE in Kreuzberg statt.
CTM ist mehr als ein Konzertfestival. Das mehrtägige Diskursprogramm beleuchtet ästhetische, gesellschaftliche und politische Fragen rund um Klang und Musik. Hinzu kommen die A2A Transmission Workshops „von Künstler:innen für Künstler:innen“ sowie eine eintägige Konferenz „Rethinking Music Ecosystems“ gemeinsam mit Resident Advisor. Ein Broadcast-Programm mit Refuge Worldwide trägt das Festival ins Radio.
Die 27. Ausgabe steht unter dem Doppelmotto „dissonate <> resonate“ und greift damit eine zentrale Frage der Gegenwart auf: wie Dissonanz, Reibung und Noise als künstlerische Praxis zu Resonanz, Gemeinschaft und Veränderung führen können. Veranstalter ist die DISK – Initiative Bild & Ton e.V. mit Sitz in der Veteranenstraße 21, Berlin-Mitte.
Das CTM Festival 2026 findet vom 23. Januar bis 1. Februar 2026 statt. Hauptkonzertphase ist die Woche zwischen Montag, 26. Januar und Samstag, 31. Januar. Spielstätten sind das Berghain, das Radialsystem, der RSO.Berlin, die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, der Morphine Raum und das Haus der Visionäre. Diskursveranstaltungen finden u. a. in der DAADGALERIE in Kreuzberg statt.
Unter dem Motto „dissonate <> resonate“ widmet sich die 27. Ausgabe der Frage, wie Noise und Dissonanz als künstlerische Praxis zu Resonanz und Gemeinschaft führen können.
Das Festival kombiniert Abend- und Late-Night-Programme mit einem dichten Tagesangebot:
Das vollständige Line-up wird in mehreren Wellen veröffentlicht. Der detaillierte Spielplan ist auf ctm-festival.de einsehbar.
Festivalpässe und Einzeltickets sind über die Website verfügbar. Teile des Diskurs- und Konferenzprogramms (z. B. Talks in der DAADGALERIE) sind kostenfrei.
Die Spielstätten verteilen sich auf mehrere Bezirke. Berghain (Friedrichshain): S-Bahn Ostbahnhof. Radialsystem (Friedrichshain): S/U Ostbahnhof. Volksbühne (Mitte): U2 Rosa-Luxemburg-Platz. Empfohlen wird ein BVG-Tagesticket oder eine 7-Tage-Karte, da innerhalb eines Festivalabends mehrere Orte angesteuert werden.
Einzeltickets pro Programmpunkt und Festivalpässe (Discourse-Pass, Music-Pass, Full-Pass) sind über ctm-festival.de erhältlich. Einige Diskussionen und Konferenzformate sind kostenfrei.
Das tagsüber laufende Discourse-Programm und die Workshops sind ein Schlüssel zum Festival – sie geben den Konzerten am Abend Kontext. Plane den Eintritt zu den Late-Night-Programmen im Berghain frühzeitig ein: Einlass ist limitiert.
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Berghain, Radialsystem, Volksbühne u. a.
Veteranenstraße 21, 10119 Berlin