Pride-Parade durch die Ingolstädter Innenstadt für Vielfalt und Akzeptanz
Ingolstadt ist mit über 140 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Bayerns und Universitätsstadt mit ausgeprägter LGBTQ+-Community. Der Christopher Street Day Ingolstadt – kurz CSD – wird vom Verein Queer Ingolstadt e.V. organisiert und gilt als wichtigste LGBTQ+-Veranstaltung der Region zwischen München und Nürnberg. 2026 findet er am Samstag, 5. September statt.
Die Pride-Parade startet auf dem Paradeplatz im Norden der Altstadt und zieht durch die Innenstadt: vorbei am Liebfrauenmünster, über den Rathausplatz, weiter Richtung Schloßlände an der Donau. Bunte Regenbogenfahnen, Plakate, Musik aus Lautsprecherwägen und beste Stimmung – die Parade ist gleichzeitig politische Demonstration und ausgelassenes Straßenfest.
Auf der Schloßlände und auf dem Rathausplatz halten Politiker progressiver Parteien Reden, die den Kampf gegen Diskriminierung und für Gleichberechtigung betonen. Als Zeichen der Toleranz hisst die Stadt Ingolstadt zum CSD die Regenbogenfahne am Alten Rathaus – ein sichtbares Bekenntnis der Stadtverwaltung. Das Fest wird so von der Stadt mitgetragen.
Nach der Parade läuft das Festprogramm weiter: Live-Acts auf der Bühne, später Drag-Shows und DJ-Sets in Locations wie dem KAP94, einem der bekanntesten Ingolstädter Veranstaltungsorte. Der CSD ist damit kein Tagesereignis, sondern dehnt sich über den ganzen Tag bis spät in die Nacht aus.
Der Ingolstädter CSD ist Teil eines Netzwerks bayerischer Pride-Veranstaltungen mit den großen Events in München (Juli), Nürnberg (August) und kleineren Terminen in Hof (Mai), Kelheim (Juni), Augsburg und anderen Städten. Wer in Bayern Pride feiert, hat über den Sommer eine reiche Auswahl. Ingolstadt setzt seinen Termin bewusst in den September – eine ruhigere Position im Kalender, aber mit eigener Strahlkraft.
Die Ausgabe 2026 des CSD Ingolstadt am 5. September folgt dem bewährten Format: Pride-Parade am Nachmittag durch die Altstadt mit Aufstellung am Paradeplatz, Zugverlauf durch die Innenstadt vorbei am Münster und über den Rathausplatz bis zur Schloßlände an der Donau. Bunte Regenbogenfahnen, politische Plakate, Musikbeschallung und beste Stimmung prägen den Zug.
Auf der Schloßlände und auf dem Rathausplatz finden anschließend Reden statt – Politiker progressiver Parteien betonen den Einsatz gegen Diskriminierung und für Gleichberechtigung. Am Abend übernimmt das KAP94 mit Drag-Shows und DJ-Sets, weitere Locations in der Ingolstädter Innenstadt sind ebenfalls bespielt.
Aktuelle Uhrzeiten, Bühnenprogramm und Listen der Live-Acts: queer-ingolstadt.de.
Pride-Parade und Bühnenprogramm im Freien frei zugänglich. Drag-Shows und After-Partys im KAP94 mit Eintritt nach Konzept des Veranstaltungsorts (i.d.R. moderate Eintrittspreise).
Mit dem Auto: A9 Ausfahrt Ingolstadt Nord oder Süd, dann Innenstadt. Parkhäuser am Klenzepark und am Theater. Mit der Bahn: Bahnhof Ingolstadt Hbf, von dort 15 Min zu Fuß oder mit Bus in die Altstadt.
Parade und Bühnenprogramm frei zugänglich. Eintritt zu Drag-Shows und After-Partys je nach Veranstaltungsort (KAP94 etc.).
Queer Ingolstadt e.V., queer-ingolstadt.de/csd-ingolstadt.
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