Internationales Festival des deutschen Film-Erbes
Wer cinefest besucht, kommt nicht zum Kino, sondern zur Filmarchäologie. Das Festival ist Deutschlands einziges Filmfestival, das sich systematisch der deutschen und europäischen Filmgeschichte widmet. In Kooperation mit zahlreichen nationalen und internationalen Institutionen — Filmarchiven, Cinematheken, Universitäten — präsentiert CineGraph berühmte Klassiker neben vergessenen Arbeiten und Funden aus den Lagerregalen.
Veranstaltungsort ist das traditionsreiche Metropolis Kino in der Kleinen Theaterstraße 10, mitten in Hamburgs Neustadt. Das Haus gilt seit Jahrzehnten als Hamburgs Programmkino für Film-Erbe und engagierte Retrospektiven. Der Saal ist barrierefrei zugänglich; vier Rollstuhlplätze in der hinteren Reihe sind reserviert, schwerhörige Gäste können über die Greta&Starcks-App auf untertitelte Fassungen zugreifen.
Die Ausgabe 2026 steht unter dem Motto "Film schreibt Geschichte. Historie zwischen Fakten und Fiktionen". Wie inszenieren Spielfilme historische Ereignisse, wo enden die Quellen und wo beginnt die Erzählung — das sind die Leitfragen, die das Programm strukturieren. Erwartet werden Stummfilm-Wiederaufführungen mit Live-Musikbegleitung, restaurierte Tonfilme, Dokumentationen und Diskussionen mit Filmhistorikerinnen, Archivaren und Restauratoren.
Veranstalter ist das CineGraph - Hamburgisches Centrum für Filmforschung e.V., das in der wissenschaftlichen wie publikumsorientierten Auseinandersetzung mit dem deutschen Filmerbe verankert ist. Eine Tagung begleitet das Festival traditionell und vertieft das jeweilige Jahresthema akademisch.
Während andere deutsche Filmfestivals auf Premieren und Wettbewerb setzen, leistet cinefest die Knochenarbeit der Bewahrung: Filme, die anderswo nicht mehr laufen, kommen in Hamburg auf die große Leinwand. Wer sich für das deutsche Kino vor 1945, für den frühen Tonfilm oder für die Filmkulturen Mittel- und Osteuropas interessiert, findet hier eine Programmtiefe, die kein anderes deutsches Festival bietet.
Die Ausgabe 2026 nimmt das Verhältnis von Film und Geschichtsschreibung in den Blick: Wie verarbeitet das Kino historische Ereignisse? Wo endet die Quelle, wo beginnt die Erzählung? Das vollständige Programm wird in den Wochen vor dem Festival auf der CineGraph-Seite veröffentlicht.
Wie in den Vorjahren begleitet ein wissenschaftliches Kolloquium die Filmreihe und versammelt Filmhistorikerinnen, Restauratoren, Archivare und Filmschaffende aus mehreren europäischen Ländern.
Das vollständige Programm 2026 wird zur Festivaleröffnung publiziert. Wie in den Vorjahren wird das cinefest umfassen:
Detailliertes Tagesprogramm und Tickets über hamburg.de/cinefest.
U2/U3 Gänsemarkt oder S1/S3 Stadthausbrücke, jeweils wenige Minuten zu Fuß. Vom Hauptbahnhof per U2 in vier Minuten erreichbar.
Einzelticket 9 € regulär, 6 € ermäßigt für Kinder unter 16 sowie Mitglieder von CineGraph und Metropolis.
Eingang, Foyers, Kinosaal und Bar barrierefrei zugänglich, vier Rollstuhlplätze in der hinteren Reihe. Untertitelte Fassungen über Greta&Starcks-App.
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Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg