Fünf Sonntagsmatineen im Neuköllner Körnerpark – jeweils zwei Berliner Chöre à 30 Minuten, von Gospel bis Klassik
Der Körnerpark im Ortsteil Neukölln (Nord, an der Grenze zum Schillerkiez) ist eine der ungewöhnlichsten Parkanlagen Berlins. Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts auf einer ehemaligen Kiesgrube als barocker Schaugarten angelegt – mit Wasserspielen, Orangerie, Galeriegebäude und einer großen Treppenanlage, die in den abgesenkten Hauptgarten führt. Die Galerie im Körnerpark ist heute eine vom Bezirk Neukölln betriebene Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunst.
Das Format der 'Chöre im Körnerpark' ist seit Jahren stabil: An den fünf Mai-Sonntagen treten jeweils zwei Berliner Chöre auf, jeder für rund 30 Minuten. Daraus ergibt sich über den Monat eine ungewöhnlich dichte Standortbestimmung der Berliner Chorszene – von ambitionierten Amateurensembles bis zu professionalisierten Projekten, von Frauenchören bis zu intergenerationellen, inklusiven Formaten.
Die Programmierung 2026 ist bewusst weit gefasst. Den Auftakt am 3. Mai bilden der intergenerationelle Chor 'Gebrannte Mandeln' und der ambitionierte Amateur-Frauenchor 'Clara Schumann Frauenchor'. Im weiteren Verlauf des Monats treten unter anderem GrooveChoir I, Just CHOIRed und FröSi auf – ein inklusiver, altersübergreifender Chor. Das Spektrum bewegt sich zwischen Gospel und Soul, Pop und Jazz, Weltmusik und klassischen Werken. Wer alle fünf Sonntage besucht, hat zehn höchst unterschiedliche Chorerfahrungen erlebt.
Die Konzerte beginnen sonntags um 12:00 Uhr. Sie spielen open-air vor der Galerie im Körnerpark – Sitzmöglichkeiten auf den Treppen, der Rasenfläche und mitgebrachten Decken. Eintritt frei. Bei Regen fallen die Konzerte ersatzlos aus, da die Galerie selbst Ausstellungsfläche bleibt und nicht überdacht ist.
Neukölln ist einer der vielfältigsten und sozial differenziertesten Bezirke Berlins. Das Kulturamt Neukölln gehört seit Jahrzehnten zu den experimentierfreudigsten Bezirkskulturabteilungen der Stadt. Die Chöre im Körnerpark sind Teil eines breiteren Sommerprogramms, das den Park ab Mai bespielt – mit Sonntagskonzerten ('Sommer im Körnerpark'), Ausstellungen und Kinderprogrammen. Im Festivalkalender des Bundeslandes Berlin sind sie der ruhige Auftakt einer intensiven Open-Air-Saison.
Die Auftaktmatinee am 3. Mai brachte den intergenerationellen Chor 'Gebrannte Mandeln' und den 'Clara Schumann Frauenchor' auf die Parkbühne. Im Lauf des Monats folgen unter anderem GrooveChoir I, Just CHOIRed und der inklusive, mehrgenerationelle FröSi-Chor. Insgesamt spielen zehn Berliner Chöre über den Monat verteilt – eine kompakte Standortbestimmung der Berliner Chorlandschaft.
Das Format ist niedrigschwellig und konsequent: 30 Minuten pro Chor, draußen vor der Galerie, freie Sitzwahl auf Treppen und Rasen, kostenlos. Wer Lust auf eine ungewöhnliche Sonntagsmittag-Tradition hat, findet im Neuköllner Körnerpark eine der schönsten Open-Air-Bühnen, die der Berliner Frühling zu bieten hat.
Vollständige Chorliste auf facettenneukoelln.wordpress.com und proschillerkiezblog.wordpress.com.
Galerie im Körnerpark, Schierker Straße 8, 12051 Berlin-Neukölln. U-Bahn U7 'Neukölln' (10 Gehminuten) oder S+U 'Neukölln'. Bus 171, M41. Sehr gut mit dem Fahrrad erreichbar.
Eintritt frei. Bei Regen entfällt das Konzert ersatzlos – Wettervorhersage vorher prüfen.
Sitzmöglichkeiten auf den Parktreppen und Rasenflächen. Picknickdecken empfohlen. Café im Körnerpark mit Snacks und Getränken. Park kinderfreundlich.
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Galerie im Körnerpark
Schierker Straße 8, 12051 Berlin