Singer-Songwriter-Festival in der Alten Meierei — zwei intime Abende mit namhaften Stimmen der deutschsprachigen Szene
Blomberg, eine 16.000-Einwohner-Stadt im Kreis Lippe in Ostwestfalen, ist auf den ersten Blick kein offensichtlicher Standort für ein Singer-Songwriter-Festival mit nationaler Strahlkraft. Genau das macht das Blomberger Songfestival aus: Es ist klein, fokussiert, unaufgeregt — und genau deshalb haben hier über die Jahre Künstlerinnen und Künstler wie Stoppok, Sarah Lesch oder Tess Wiley gespielt. Die Atmosphäre ist familiär; das Publikum kommt, weil es zuhören möchte, nicht weil es ein Spektakel sucht.
Das Kulturhaus „Alte Meierei" in der Blomberger Brinkstraße 22 ist ein umgebautes Wirtschaftsgebäude aus dem 19. Jahrhundert. Heute Veranstaltungs- und Kulturraum mit knapp 200 Plätzen, perfekt für das Format eines Songfestivals: nah genug, dass jedes geflüsterte Wort verständlich ist, akustisch warm, mit Bar und kleinem Foyer für die Pause. Hier funktioniert keine Show — hier funktionieren nur ehrliche Konzerte. Genau das macht das Festival aus.
Das Festival findet traditionell am ersten Novemberwochenende statt, freitags und samstags. Auf jedem Abend stehen zwei oder drei Programmpunkte: meist eine Hauptbesetzung, dazu Support-Acts oder Doppelkonzerte. Der Schwerpunkt liegt klar auf deutschsprachigen Liedermachern — Texte zwischen Politik, Alltagsbeobachtung, Liebe und Gesellschaftskritik. Englischsprachige Acts kommen vor, sind aber die Ausnahme.
Blomberg liegt zwischen Detmold und Bad Pyrmont in einer der hügeligsten Gegenden Nordrhein-Westfalens. Die Stadt nennt sich „Nelkenstadt" und gehört zum Lipper Bergland, einer Region mit eigenständiger Geschichte (Fürstentum Lippe). Wer für das Songfestival anreist, kombiniert den Besuch gern mit einem Wochenendaufenthalt — Detmold, das Hermannsdenkmal, der Externsteine liegen in Reichweite. Das Festival passt zu dieser Region: kulturell ambitioniert, ohne Hochglanz, mit langem Atem.
Die Künstlerinnen und Künstler, die das Blomberger Songfestival prägen, sind Stammgäste der deutschsprachigen Liedermacherszene: Stoppok, Sarah Lesch, Reinhard Mey-Erbe-Acts, manchmal jüngere Stimmen wie Volkwin Müller oder andere Newcomer mit literarischem Anspruch. Die Programmauswahl hat über die Jahre einen klaren Ruf etabliert — wer hier auftritt, hat in der Szene einen Namen. Und wer hier zuhört, weiß das.
Wie jedes Jahr legt das Blomberger Songfestival sein Programm am ersten Novemberwochenende auf zwei Abende. Freitags ab dem frühen Abend, samstags spätestens ab 19 Uhr beginnen die Konzerte in der Alten Meierei. Pro Abend zwei bis drei Acts, dazwischen Pausen mit Bar im Foyer.
Das Programm 2026 wird in den Wochen vor dem Festival final bekanntgegeben. Stammgäste der Veranstaltungsreihe wie Stoppok, Sarah Lesch oder Tess Wiley haben in den vergangenen Jahren das Festival geprägt; die Programmauswahl bleibt konsequent textorientiert und auf deutschsprachige Singer-Songwriter ausgerichtet.
Final-Programm und Tickets über songfestival-blomberg.de. Das Festival ist häufig schon Wochen vor dem Termin ausverkauft — frühzeitige Reservierung empfohlen.
Bahnhof Blomberg über die Extertalbahn (Bad Pyrmont – Bösingfeld); Anschluss über RE Hannover-Bielefeld. Mit dem Auto über A2 (Ausfahrt Bad Eilsen).
29 € pro Abend, 50 € Combo-Ticket für beide Abende. Vorverkauf über die Festival-Website und im Blomberger Kulturhaus.
Pensionen und Hotels im Blomberger Stadtkern, einige in Geh-Distanz zur Alten Meierei. Frühzeitig buchen — das Festival füllt regelmäßig die Häuser der Stadt.
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Kulturhaus „Alte Meierei"
Brinkstraße 22, 32825 Blomberg