Vier Wochen Adventsstimmung zwischen St. Gumbertus und St. Johannis
Der Ansbacher Weihnachtsmarkt gehört zur klassischen Tradition der fränkischen Adventsmärkte — bescheidener als der weltberühmte Nürnberger Christkindlesmarkt, aber atmosphärisch dichter und persönlicher. Der Markt liegt mitten in der historischen Altstadt von Ansbach, eingerahmt von zwei der bedeutendsten Sakralbauten der Stadt: St. Gumbertus mit ihren drei Türmen und der Schwanenritter-Kapelle und der St.-Johannis-Kirche mit dem Grab der Markgrafen.
Mittelpunkt des Marktes ist das historische Stadthaus am Martin-Luther-Platz, in dem auch eine begleitende Handwerksausstellung Platz findet. Das Budensortiment ist breit und solide: Glühwein und Punsch aus eigener Kelterei und benachbarten Weingütern, gebrannte Mandeln, Bratwürste vom offenen Grill, fränkische Lebkuchen, Stollen, Schokolade, Käse aus der Region. Daneben Kunsthandwerk: Glasbläser, Holzschnitzer, Töpfer, Wollkrämer, Schmuck. Die große Weihnachtspyramide auf dem Platz ist der Treffpunkt schlechthin.
Ansbach hat eine lange Tradition als Markt- und Residenzstadt. Schon im Mittelalter fanden hier saisonale Märkte statt; das Format des heutigen Weihnachtsmarkts geht auf die Tradition des fränkischen Christkindlesmarkts zurück. Die Stadt setzt seit Jahren auf ein authentisches Marktbild — wenig Plastik, viel Handwerk, regionale Aussteller und Wirtschaftspartner. Der Markt bleibt überschaubar (rund 50 Buden), was den Charme ausmacht: kein Konsumrausch, sondern Adventsstimmung.
Ansbach ist Bezirkshauptstadt von Mittelfranken mit etwa 40.000 Einwohnern, ehemals Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach. Die Altstadt ist von barocker Architektur, dem Markgrafenschloss und mehreren bedeutenden Kirchen geprägt. Der Weihnachtsmarkt ist Teil eines Adventsprogramms, das in Ansbach unter anderem die Bachwoche, die Markgrafentage und die Ansbacher Rokoko-Festspiele ergänzt.
Der Weihnachtsmarkt 2026 folgt der bewährten Linie der Stadt Ansbach: rund 50 Buden, fränkische Spezialitäten als Schwerpunkt, eine begleitende Handwerksausstellung im Stadthaus, Konzerte und Auftritte fränkischer Chöre und Musikvereine an einzelnen Adventswochenenden auf der Marktbühne.
Vier Wochen Laufzeit, eine zentrale Lage in der Altstadt, persönlicher Charakter — der Ansbacher Weihnachtsmarkt ist eines der attraktivsten Adventsformate Mittelfrankens für Besucher:innen, die ein authentisches Markterlebnis abseits der ganz großen Christkindlesmärkte suchen.
Detailprogramm und Termine auf tourismus-ansbach.de.
Ansbach liegt am Schnittpunkt der Bahnstrecken Nürnberg–Stuttgart und Würzburg–Treuchtlingen. Vom Hauptbahnhof sind es 10 Gehminuten zum Markt. Mit dem Auto über die A6 (Ausfahrt Ansbach) oder die A7 (Ausfahrt Aurach). Parkhäuser in der Innenstadt (z.B. Parkhaus Marktplatz, Brauhausstraße).
Sonntag–Donnerstag: 11:00–20:00 Uhr; Freitag und Samstag: 11:00–21:00 Uhr.
Eintritt frei. Glühwein, Speisen und Souvenirs zu üblichen Weihnachtsmarktpreisen. Glaspfand bei Glühweintassen üblich.
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Stadthaus und Martin-Luther-Platz (zwischen St. Gumbertus und St. Johannis)
Martin-Luther-Platz, 91522 Ansbach