„Glück erkennen” — Klassik, Jazz und Kammermusik an besonderen Orten der Altmark
Die Altmark im Norden Sachsen-Anhalts ist eine der dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands — weite Felder, kleine Dörfer, romanische Feldsteinkirchen, mittelalterliche Hansestädte wie Stendal, Tangermünde, Salzwedel und Werben. Die Altmark Festspiele nutzen diese Architektur konsequent: das Festival spielt nicht in einem Konzertsaal, sondern wandert von Spielstätte zu Spielstätte und verwandelt jedes Wochenende vom Mai bis September einen anderen Ort der Region in eine Bühne.
Das Festival rangiert in der mitteldeutschen Kulturszene als „Kultur an besonderen Orten”. Veranstaltungsraum sind Herrenhäuser, Scheunen, Feldsteinkirchen, Schlösser, Rinderställe, Fabrikhallen und Burgruinen — also Räume, die akustisch oft beeindruckend sind und atmosphärisch dem Saal-Konzert weit überlegen. Träger ist der Altmark Festspiele e.V. mit Sitz in Salzwedel (Altmarkkreis Salzwedel), unter der künstlerischen Leitung von Reinhard Seehafer. Spielstätten verteilen sich über den gesamten Altmarkkreis Salzwedel und den Landkreis Stendal.
Die Saison 2026 läuft vom 16. Mai bis 5. September unter dem Motto „Glück erkennen”. Geplant sind 29 Konzerte an 18 Spielstätten mit 420 Künstlern aus 21 Nationen. Eröffnung bestreitet das Czech National Symphony Orchestra mit Pianist Hans H. Suh. Im Programm: die Regensburger Domspatzen (Marienkirche Salzwedel, 11. Juli 2026, 17 Uhr), Jochen Kowalski (Countertenor) und das polnische GlassDuo (Anna und Arkadiusz Szafraniec, Glasharfe). Sondertermin: Jazz im Kloster Jerichow vom 7. bis 9. August.
Alstom-Lokhalle in Stendal, Freilichtmuseum Diesdorf, Marienkirche Salzwedel, mehrere romanische Kirchen, das Kloster Jerichow, sowie Herrenhäuser und Scheunen in der gesamten Region.
Das Detailprogramm steht seit Frühjahr 2026 fest. Tickets werden über den Ticketshop des Vereins vertrieben — bei den bekannten Konzerten (Regensburger Domspatzen, Eröffnung Czech National Symphony) ist frühe Buchung empfehlenswert.
Vollständiges Programm: altmarkfestspiele.de/programm-2026.
Die Altmark ist mit dem Auto über A14 (Magdeburg–Berlin), A2 (Wolfsburg) und Landstraßen erreichbar. Bahnverbindungen: RE bis Stendal, Salzwedel oder Tangermünde, von dort ÖPNV oder Mietwagen. Viele Spielstätten ländlich gelegen — Autoempfehlung.
Ticketshop auf altmarkfestspiele.de. Einzelkonzerte ab 18 €, prominente Konzerte bis 65 €. Festivalpässe verfügbar.
Druckheft erhältlich in Tourist-Informationen der Altmark; PDF auf der Festival-Website.
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18 Spielstätten in der Altmark
Innenstadt, 29410 Salzwedel