10. Jubiläumsausgabe am Ernst-Reuter-Platz in Stuttgart-Weilimdorf — drei Tage Afrobeat, westafrikanische Küche und Kunsthandwerk bei freiem Eintritt
Das Afrika Festival Weilimdorf feiert vom 20. bis 22. Juni 2026 seine 10. Jubiläumsausgabe auf dem Ernst-Reuter-Platz mitten in Stuttgart-Weilimdorf. Veranstalter ist der Verein Baye-Fall e.V., eine senegalesisch geprägte Initiative, die seit 2016 jährlich rund um das Wochenende von Fronleichnam diese drei Tage organisiert. Das Festival ist als eigenständiges Format zu verstehen und nicht zu verwechseln mit dem (größeren) Afrika Festival Stuttgart, das in Heslach stattfindet.
Drei Tage Live-Musik mit klarem Afrobeat-Schwerpunkt: westafrikanischer Pop, senegalesischer Mbalax, Hochlife-Klassiker, Reggae mit afrikanischen Einflüssen. Daneben gibt es Tanzaufführungen von Stuttgarter und überregionalen Gruppen, Workshops (Trommeln, Tanz, Stoffdruck) und einen Kunsthandwerksmarkt mit Schmuck, Stoffen, Holz- und Korbwaren und kleinen Skulpturen.
Die Kulinarik ist beim Festival klar westafrikanisch geprägt: senegalesischer Mafé (Erdnusssauce mit Rind, Lamm oder Huhn), Yassa (Zitronen-Zwiebel-Geflügel), Thieboudienne (das senegalesische Nationalgericht aus Reis und Fisch), dazu Hibiskussaft (Bissap) und Ingwerwasser. Daneben Speisen aus dem Maghreb, Westafrika allgemein und der zentralafrikanischen Küche.
Mit rund 33.000 Einwohnern ist Weilimdorf einer der größeren Stuttgarter Stadtteile, gelegen im Nordwesten der Stadt. Der Ernst-Reuter-Platz ist die zentrale öffentliche Bühne — von dort gehen die Bezirkseinrichtungen, Kirchen und der lokale Markt aus. Für drei Tage im Juni ist der Platz das Schaufenster der afrikanischen Diaspora Stuttgarts — eines der weniger bekannten, aber lebendigsten interkulturellen Festivals der Stadt.
Der Verein Baye-Fall e.V. ist die treibende Kraft hinter dem Festival. Die Bewegung der Baye Fall ist eine senegalesische Sufi-Brüderschaft und steht für Arbeit, Gemeinschaft und spirituelles Engagement. Der Stuttgarter Verein versteht das Festival als kulturelle Brücke und Bildungsangebot — wer Lust hat, kann an Workshops teilnehmen oder mit den Veranstaltern über Senegal und Westafrika ins Gespräch kommen.
Die zehnte Auflage festigt das Festivalkonzept: Afrobeat- und Mbalax-Live-Sets auf der Hauptbühne, parallel laufen Tanzgruppen, Trommelworkshops und ein Stoffdruck-Atelier. Der Kunsthandwerksmarkt ist über die drei Tage durchgehend geöffnet, die Bewirtungsstände — mit Mafé, Yassa, Thieboudienne und Bissap — sind das kulinarische Rückgrat.
Das genaue Line-up 2026 wird über die Facebook-Veranstaltungsseite zwei bis drei Wochen vor dem Termin veröffentlicht. Der Verein Baye-Fall hält das Programm bis dahin bewusst flexibel, um auf kurzfristige Reise- und Visa-Themen reagieren zu können — viele Acts kommen direkt aus Westafrika.
Aktuelles Line-up und Stagetimes über die Facebook-Veranstaltungsseite des Festivals.
Eintritt frei an allen drei Tagen. Bewirtung an den Ständen zu üblichen Streetfest-Preisen: Hauptgerichte 8–12 €, Bissap und Ingwerwasser 3–4 €.
Stadtbahn U6 oder U13 bis Haltestelle Löwen-Markt oder Wolfbusch, von dort wenige Minuten zu Fuß zum Ernst-Reuter-Platz. Mit dem Auto über die A81 (Ausfahrt Zuffenhausen/Weilimdorf) oder B295. Parkmöglichkeiten in den umliegenden Straßen — am Wochenende meist gut machbar.
Eintritt frei an allen drei Tagen.
Detailliertes Line-up wird auf der Veranstaltungs-Facebook-Seite zwei bis drei Wochen vor dem Termin veröffentlicht.
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Ernst-Reuter-Platz, Stuttgart-Weilimdorf
Ernst-Reuter-Platz, 70499 Stuttgart