Kunsthandwerkermarkt rund um den historischen Kasseler Langofen — viertägiges Töpfer- und Adventsfest
Adendorf ist seit dem 19. Jahrhundert für seine Töpferei bekannt. Im Ortskern befindet sich noch heute der sogenannte Kasseler Langofen, ein historisch wertvoller mit Holz befeuerter Brennofen, der die Tradition des Töpferhandwerks im Ort dokumentiert. Der Martinsmarkt knüpft an diese Tradition an und bietet seit Jahren regionalen und überregionalen Töpferinnen und Töpfern eine Bühne. Veranstaltet wird der Markt von der Vereinigung Adendorfer Gewerbetreibender (VAG), die das Format pflegt und mit dem Ortsnamen Adendorf verbindet.
Im Mittelpunkt steht das Töpferhandwerk. Mehrere Adendorfer Töpfereien öffnen ihre Werkstätten und präsentieren Geschirr, Gartenkeramik, Skulpturen und Sondereditionen. Hinzu kommen Aussteller aus dem ganzen norddeutschen Raum mit Schmiedearbeiten, Drechslerei, Schmuck, Textilien, Filz, Lederwaren, Holzspielzeug, Kerzen und Mosaikkunst. Vorführungen am offenen Brennofen, Spinn- und Webdemonstrationen sowie Mitmachstationen für Kinder ergänzen das Programm. Das Niveau der Aussteller ist bewusst auf Qualität und handgefertigte Einzelstücke ausgerichtet.
Der Markt findet bewusst in den späten Nachmittags- und Abendstunden statt — von Donnerstag bis Sonntag bei Einbruch der Dunkelheit erstrahlt der Marktplatz im Licht von Fackeln, Lichterketten und beleuchteten Buden. Glühweinstände, Bratwurst, Suppen und süße Spezialitäten erweitern das Angebot. Der Adendorfer Martinsmarkt zählt zu den stimmungsvollsten regionalen Adventsauftakten im Landkreis Lüneburg.
Die Vereinigung Adendorfer Gewerbetreibender (VAG) organisiert den Markt mit Unterstützung der Gemeinde und örtlicher Vereine. Aktuelle Informationen zu Programm, Sondervorführungen und Standliste werden auf der Facebook-Seite des Markts und auf www.toepferort-adendorf.de publiziert.
Mit dem Eröffnungsabend am Donnerstag bei Einbruch der Dunkelheit beginnt die intensive Marktphase. Der Freitagabend und der lange Samstag mit Markttreiben bis 22 Uhr gelten als publikumsstärkste Zeiten. Am Sonntag klingt der Markt familiärer und ruhiger aus. Über alle vier Tage verteilen sich Sondervorführungen, Mitmach-Aktionen für Kinder, Werkstattbesuche bei den Adendorfer Töpfereien und Konzerte. Die Atmosphäre bleibt durchgehend adventlich-warm dank der Beleuchtung, der Feuerschalen und der zahlreichen Verzehrstände.
Das detaillierte Programm 2026 wird von der VAG im Herbst publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre:
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