48 Stunden Neukölln
Ausgabe 2026 Theater Dance Visual arts

48 Stunden Neukölln

Dezentrales Kunstfestival in 300 Locations im Bezirk Neukölln

Berlin — Kreisfreie Stadt Berlin (11000) Ab 1999
Termine 03 Jul — 05 Jul 2026
Ort Berlin (11000)
Preise Kostenlos
Status Bestätigt

Vorstellung von 48 Stunden Neukölln

Drei Tage lang öffnen rund 300 Kulturinstitutionen, Initiativen und Künstlergruppen ihre Türen im gesamten Bezirk Neukölln. „48 Stunden Neukölln“ ist das größte Stadtteil-Kunstfestival Deutschlands und seit 1999 fester Termin im Berliner Juli-Kalender – dezentral, unkuratiert, kostenfrei. Vom alteingesessenen Atelier bis zur Off-Galerie, vom Hinterhof-Konzert bis zur Performance im Späti zeigt das Festival die kulturelle Bandbreite eines Bezirks, in dem Menschen aus über 160 Nationen leben.

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Das größte Berliner Stadtteilfestival der Kunst

1999 von Künstlerinnen, Galeristen und Kulturinitiativen aus Neukölln ins Leben gerufen, ist „48 Stunden Neukölln“ heute das größte dezentral organisierte Kunstfestival Deutschlands. Träger ist das Kulturnetzwerk Neukölln e.V. – ein Verein, der die organisatorische Klammer um ein ansonsten radikal dezentrales Festival bildet. Schauplatz ist der gesamte Bezirk Neukölln im Süden Berlins, vom Ortsteil Britz im Süden bis zum Reuterkiez im Norden.

Das Prinzip: offen, unkuratiert, kostenfrei

Anders als kuratierte Kunstfestivals lädt 48 Stunden Neukölln explizit zur Selbstanmeldung ein: Galerien, Ateliers, Initiativen, Spätis, Kirchengemeinden, Privatwohnungen, Hinterhöfe – alle, die einen kulturellen Beitrag leisten möchten, können sich beim Kulturnetzwerk anmelden und sind dann Teil des offiziellen Programms. Das Resultat: ein extrem heterogener Veranstaltungsteppich, von der professionellen Galerieausstellung bis zur Wohnzimmer-Lesung. Der Eintritt ist überall frei.

160 Nationen, ein Festival

Neukölln zählt zu den vielfältigsten Bezirken Berlins: Menschen aus über 160 Nationen leben hier, mit besonders starken arabischen, türkischen, polnischen und west-/zentralafrikanischen Communities. 48 Stunden Neukölln spiegelt diese Vielfalt: Performances in türkischer Sprache neben deutsch-arabischer Lyrik, polnisches Theater neben afro-kuratierten Sound-Installationen. Das Festival ist damit auch ein Schaufenster für ein Berlin, das in Mitte und Charlottenburg seltener sichtbar ist.

Wie man das Festival besucht

Da rund 300 Locations gleichzeitig laufen, ist eine vollständige Tour unmöglich. Wer das Festival besucht, wählt eine Route: entweder geografisch (ein Kiez nach dem anderen – Reuterkiez, Schillerkiez, Rixdorf, Britz), thematisch (nur bildende Kunst, nur Lesungen, nur Musik) oder zufällig (von Tipps anderer Besucher leiten lassen). Das Festivalbüro veröffentlicht jedes Jahr eine kuratierte Empfehlung; trotzdem ist 48 Stunden Neukölln vor allem ein Entdeckungsfestival.

48 Stunden Neukölln — Ausgabe 2026

48 Stunden Neukölln 2026 läuft von Freitag, 3. Juli, bis Sonntag, 5. Juli. Rund 300 Kulturinstitutionen, Initiativen und Künstlergruppen bespielen den gesamten Bezirk Neukölln mit Performances, Ausstellungen, Lesungen, Konzerten und Workshops. Eintritt frei. Programm und Karten ab Juni über die Festival-Kanäle und das gedruckte Programmheft.

Die Ausgabe 2026 setzt das dezentrale, offene Festivalprinzip fort. Die Anmeldung der teilnehmenden Locations und Künstlerinnen läuft typischerweise vom Frühjahr bis kurz vor dem Termin, das Programmheft erscheint Mitte Juni. Inhaltlich wird das Festival – wie immer – seine Bandbreite zeigen: von bildender Kunst bis Musik, von Tanz bis Lesung, von Wissenschaft bis Politik.

Wer das Festival 2026 besuchen möchte, sollte mit einer Karte planen: rund 300 Veranstaltungen auf ein dreitägiges Wochenende verteilt heißt, dass selbst engagierte Besucherinnen nur einen Bruchteil sehen können. Übliche Strategien sind die Konzentration auf einen Kiez (Reuterkiez, Schillerkiez, Rixdorf-Süd) oder auf ein Genre (z.B. nur Performances oder nur Bildende Kunst).

Programm 48 Stunden Neukölln 2026

Freitag, 3. Juli 2026 — Festivaleröffnung

  • Eröffnungsabend mit zentraler Auftaktveranstaltung (Ort wird vom Kulturnetzwerk im Vorfeld kommuniziert)
  • Beginn des dezentralen Programms an den teilnehmenden Locations

Samstag, 4. und Sonntag, 5. Juli 2026 — Vollprogramm

  • Tagsüber — Ausstellungen, Workshops, Performances, Hinterhof-Begegnungen
  • Abends — Konzerte, Lesungen, DJ-Sets, Performance-Schwerpunkte
  • Sonntag — sanftes Auslaufen, viele Locations öffnen nur bis zum frühen Abend

Veranstaltungsorte (Auswahl)

  • Reuterkiez — viele Off-Galerien, Atelierhäuser, kleine Bars mit Konzerten
  • Schillerkiez — Tempelhofer Feld als Outdoor-Bühne, viele junge Initiativen
  • Rixdorf / Richardplatz — historisches Dorfquartier mit Atelierhöfen
  • Britz / Buschkrugallee — etablierte Kunsthandwerkerinnen und ältere Initiativen

Das vollständige Programm 2026 erscheint Mitte Juni als Online-Karte und gedrucktes Programmheft auf berlin.de sowie über das Kulturnetzwerk Neukölln e.V.

Höhepunkte 48 Stunden Neukölln 2026

Rund 300 Kulturinstitutionen und Initiativen; freier Eintritt überall; dezentral und unkuratiert – Entdeckungsfestival in einem Bezirk mit Bewohnern aus 160 Nationen.

Preise 48 Stunden Neukölln 2026

Eintritt zu allen offiziellen Veranstaltungen frei. Speisen, Getränke und Kunstwerke (bei Atelierverkäufen) werden einzeln vor Ort bezahlt. Programmheft und Online-Karte kostenlos.

Praktische Informationen — 48 Stunden Neukölln

Anreise

U-Bahn U7 (Hermannplatz, Rathaus Neukölln, Karl-Marx-Straße, Neukölln) oder U8 (Hermannplatz, Boddinstraße, Leinestraße) für den nördlichen Bezirksteil. S-Bahn-Ring (S Neukölln, S Sonnenallee) für den südlichen Teil. Bus M29, M41, 171, 194 in alle Richtungen. Mit dem Fahrrad ideal – Neukölln ist topographisch flach.

Eintritt

Eintritt zu allen Veranstaltungen frei. Speisen, Getränke und gegebenenfalls Kunstwerke werden vor Ort einzeln bezahlt. Programmübersicht und Karte gibt es als Print-Heft (im Bezirk an Cafés, Buchhandlungen und Galerien ausgelegt) und online auf der Festival-Website.

Tipp

Mindestens einen Tag einplanen; idealerweise zwei. Die spannendsten Entdeckungen passieren oft in den Hinterhöfen, die man im Vorbeigehen sieht – sich treiben lassen ist Teil des Konzepts.

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Wo es stattfindet 48 Stunden Neukölln

Bezirk Neukölln (dezentral, ca. 300 Locations)

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