Klassik, Jazz und Kammermusik im UNESCO-Welterbe
Seit 2003 lädt das Internationale Musikfest Goslar-Harz jeden August zu einer dreiwöchigen Konzertreise ein. Die Programmgestaltung verbindet etablierte Werke des klassischen Kanons mit Entdeckungen, Crossover-Formaten und einer betont starken Jazz-Schiene, die das Festival vom klassischen Sommerfestival-Format absetzt. Künstlerische Leitung und ein eingespieltes Festival-Team kuratieren die Programme so, dass jeder Abend für sich besucht werden kann und sich zugleich in den Bogen der Saison einfügt.
Goslar bietet eine außergewöhnliche Dichte an historischen Konzertorten. Die Kaiserpfalz, die Marktkirche St. Cosmas und Damian, das Kloster Wöltingerode, die Stiftskirche St. Servatius in Quedlinburg und die Klosterkirche St. Ulrich gehören zu den regelmäßig bespielten Orten. Die akustischen und atmosphärischen Eigenheiten der Räume prägen den Charakter der Aufführungen und machen jedes Konzert zu einem eigenen sinnlichen Ereignis.
Den Auftakt der Saison 2026 bildet das Eröffnungskonzert am 7. August. Renommierte Sinfonieorchester und Kammerorchester eröffnen das Festival traditionell mit einem repräsentativen Programm, das die thematischen Leitlinien des Jahres setzt. Im weiteren Verlauf rücken Kammermusik, Solorezitale und Jazz-Programme in den Mittelpunkt.
Den Abschluss am 23. August bestreitet Till Brönner mit Band auf dem Vorplatz der Kaiserpfalz. Der deutsche Trompeter und Sänger gehört zu den international meistgespielten Jazzkünstlern Deutschlands und liefert seit Jahren regelmäßige Festival-Höhepunkte. Das Open-Air-Konzert beginnt am späten Nachmittag und nutzt die Magie der einbrechenden Dämmerung über der romanischen Pfalz.
Goslar gehört mit Altstadt, Kaiserpfalz, Bergwerk Rammelsberg und dem Oberharzer Wasserregal zu einer der dichtesten UNESCO-Welterbe-Regionen Deutschlands. Das Festival nutzt diese Substanz, um Konzerte und Kulturlandschaft zusammenzuführen, und kooperiert dafür mit lokalen Welterbeeinrichtungen und Tourismuspartnern.
Die Ausgabe 2026 öffnet am 7. August und schließt am 23. August. Über die drei Wochen verteilen sich Sinfoniekonzerte, Kammermusik-Programme, Solorezitale und Jazz-Abende. Die Programmstruktur wechselt zwischen großen Räumen wie der Marktkirche und intimen Settings in Klöstern und Kapellen.
Das Schlusswochenende ist traditionell besonders dicht. Im Rahmen der Kaiserpfalz Open Airs treten populäre Acts vor dem Welterbe-Hintergrund auf und ergänzen das Festivalspektrum um Pop, Rock und Folk. Das Till Brönner Open Air am 23. August bildet den musikalischen Schlusspunkt der Saison.
Charakteristisch für das Festival ist die Mischung aus international etablierten Solisten, herausragenden Kammerensembles und Crossover-Formaten zwischen Klassik und Jazz. Diese Profilierung hat dem Musikfest in den vergangenen Jahren überregionale Aufmerksamkeit verschafft und macht es zu einem zentralen Termin im niedersächsischen Sommerkalender.
Das vollständige Programm wird vom Veranstalter im Frühjahr 2026 publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre:
Detail-Uhrzeiten, Spielstätten und Künstler werden über musikfest-goslar.de veröffentlicht.
Noch keine Fotos. Teile deine!
Max. 5 Fotos, 5 MB pro Foto (JPG, PNG, WebP)
Hilf uns, diesen Eintrag aktuell zu halten. Jeder Vorschlag wird von unserem Team vor der Veröffentlichung geprüft.
Noch keine Bewertung — sei der oder die Erste!
Noch keine Kommentare. Sei der oder die Erste!
Teile deine Erfahrung mit der Community.