Internationales Festival junger Sinfonieorchester am Konzerthaus Berlin
Wenn im Hochsommer das Konzerthaus Berlin am ikonischen Gendarmenmarkt im Bezirk Mitte Abend für Abend die Türen öffnet und jedes Mal ein anderes Jugend-Sinfonieorchester aus einem anderen Land der Welt auf der Bühne steht — Ukrainer:innen, Italiener:innen, Chinesen:innen, Turkmen:innen, Spanier:innen — dann läuft Young Euro Classic. Das 2000 gegründete Festival ist heute das weltweit wichtigste Forum für junge Sinfonieorchester. 2026 läuft die 27. Ausgabe.
Anders als reguläre Konzertreihen folgt Young Euro Classic einer klaren Dramaturgie: 14 Jugendorchester, 2 Jazz-Ensembles, 1 Chor, 17 Konzertabende. Jedes Konzert kombiniert üblicherweise:
Damit erfüllt das Festival zwei Aufträge gleichzeitig: junge Musiker:innen am Beginn ihrer Karriere internationalem Berliner Publikum vorzustellen, und gleichzeitig das klassische Repertoire um das nicht-westliche zeitgenössische Schaffen zu erweitern.
Young Euro Classic versteht sich ausdrücklich als politisches Festival: ein Signal gegen Nationalismus, für internationale Verständigung über Musik. Das spiegelt sich auch im Profil 2026 wider: das Ukrainian Youth Symphony Orchestra setzt ein Zeichen der Hoffnung im Krieg; die Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker bringt junge Talente aus aller Welt in Konzerte zwischen Wagner, Glière und der Komposition des ungarischen Komponisten Konrád Varga.
Seit einigen Jahren erweitert die Reihe FUTURE NOW Musical Diaries das Festival um Ensembles aus Tadschikistan, Vietnam, Marokko und Argentinien sowie das internationale FUTURE-NOW-Ensemble. Diese Reihe verlässt das klassische Konzertformat — kuratorische Experimente jenseits der traditionellen Sinfoniekonzerte.
Berlin beherbergt mit den Berliner Philharmonikern, dem Konzerthausorchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester drei der wichtigsten europäischen Sinfonieorchester. Young Euro Classic ergänzt diese Hochkultur-Szene um den Blick auf die nächste Musiker:innen-Generation — ein Festival, das gleichzeitig Stadtfest, Bildungsformat und politische Geste ist. Auch die Berliner Hochschulen Hanns Eisler, die Barenboim-Said Akademie und das Jazz-Institut Berlin sind regelmäßig vertreten.
Die 27. Ausgabe bringt erneut junge Sinfonieorchester aus aller Welt ins Konzerthaus Berlin. 14 Jugendorchester, zwei Jazz-Ensembles und ein Chor präsentieren über 17 Konzertabende ihre Programme — meist eine Mischung aus westlicher Klassik, Heimatland-Repertoire und Welt-Premieren. Erstmals dabei: Ensembles aus Luxemburg, Slowenien, Italien, China und Turkmenistan. Erneut zu Gast: das European Union Youth Orchestra (EUYO), das Bundesjugendorchester, das Jazz-Institut Berlin, die Hanns Eisler Hochschule und die Barenboim-Said Akademie.
Jeder Abend folgt der Dramaturgie: ein klassisches Hauptwerk + ein Werk aus dem Heimatland des Orchesters + Welt- oder Deutschland-Premiere.
Vorverkauf über Ticketmaster, young-euro-classic.de und an der Konzerthaus-Kasse am Gendarmenmarkt. Festival-Pässe und Schüler:innen-/Studierenden-Vergünstigungen verfügbar.
Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt: U-Bahn U2 Stadtmitte oder U6 Französische Straße (jeweils 3 Min. Fußweg). Vom Hauptbahnhof: U5 bis Brandenburger Tor, dann zu Fuß.
Einzeltickets typisch 15–45 € (ermäßigt günstiger). Festivalpässe verfügbar. Vorverkauf über Ticketmaster und young-euro-classic.de. Schüler:innen und Studierende mit erheblichen Vergünstigungen.
Musik instrumental — keine Sprachbarriere. Moderationen meist auf Deutsch und Englisch.
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Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt 2, 10117 Berlin