Eines der ältesten Volksfeste Hessens — 457. Auflage in der Residenzstadt an der Lahn
Wenige Volksfeste in Hessen können auf eine so lange ungebrochene Tradition zurückblicken wie die Weilburger Kirchweih. 2026 läuft die 457. Auflage — die Wurzeln reichen damit zurück bis ins 16. Jahrhundert, in eine Zeit, als Weilburg eine selbstbewusste Residenzstadt der Grafen und späteren Herzöge von Nassau war.
Weilburg liegt malerisch auf einer Lahnschleife im Westerwald-Vorland. Das Renaissance- und Barockschloss hoch über dem Fluss und der Schlossplatz bilden ein Ensemble, das jährlich Touristen aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet anzieht. An der Kirchweih bekommt diese Kulisse einen besonderen Charakter — historische Aufmärsche treten in den ohnehin schon historischen Stadtkern.
Zentrale Programmpunkte sind die Bürgergarde — historische Garde-Uniformen, Aufmarsch, Antreten auf dem König-Konrad-Platz — und die Artillerie-Salutschüsse am Kanapee, einem traditionellen Schießplatz mit Blick über die Lahn. Wer Weilburg an der Kirchweih besucht, hört den dumpfen Knall der Salutschüsse durch die Altstadt hallen.
Die Nacht der Vereine macht die Weilburger Vereine zu Gastgebern eines fröhlichen Treibens in der Innenstadt: Bewirtung, Musik, lange Tische auf den Gassen. Das eigentliche Schlossplatzfest direkt vor dem Schloss bündelt das Programm — und ist die wohl spektakulärste Kulisse aller hessischen Kirchweihen.
Familien finden ihren eigenen Tag: den WWW-Kindertag, organisiert von der Wirtschafts-Werbung Weilburg, mit Mitmach-Aktionen, Karussells und Programmen für Kinder. Parallel dazu öffnen die Geschäfte der Innenstadt am Sonntag — der verkaufsoffene Sonntag ist Teil des Kirchweih-Wochenendes.
Drei Tage Volksfest in der Residenzstadt. Schwerpunkte am Freitag die Bürgergarde-Tradition, am Samstag das Schlossplatzfest und die Nacht der Vereine, am Sonntag der WWW-Kindertag mit verkaufsoffenem Sonntag.
Festplatz frei zugänglich. Schausteller-Attraktionen, Bewirtung und Schlossbesuche kostenpflichtig.
Bahnhof Weilburg auf der Lahntalbahn (Frankfurt–Limburg–Koblenz). Vom Bahnhof zu Fuß durch die Altstadt zum Schlossplatz. Mit dem Auto: A3 Abfahrt Limburg-Nord, dann Richtung Weilburg über die B49.
Frei. Schaustellerbesuche, Bewirtung und einzelne Schlossbesuche kostenpflichtig.
Den Salutschüssen am Kanapee von einer Anhöhe über der Lahn lauschen. Am Sonntag den verkaufsoffenen Tag mit einem Schlossbesuch verbinden.
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Schlossplatz, König-Konrad-Platz und Innenstadt Weilburg
Schlossplatz / König-Konrad-Platz, 35781 Weilburg