Themenabend zur Bedeutung des Wassers in der Industriegeschichte der Henrichshütte im Rahmen der ExtraSchicht
Wenn vom Ruhrgebiet als Industrieregion die Rede ist, denken die meisten an Kohle und Stahl. Doch ohne Wasser hätte keine einzige Hütte funktioniert. Wasser kühlte den Hochofen, trieb Maschinen an, diente als Transportweg und Energiequelle. Am Samstag, 27. Juni 2026, ab 18:00 Uhr, widmet das LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen diesem zentralen Element einen ganzen Themenabend: das WasserFest — Wo Wasser Geschichte schreibt.
Das WasserFest ist Teil der ExtraSchicht — Die Nacht der Industriekultur, dem nächtlichen Großereignis, das jährlich Ende Juni rund 50 Industriedenkmäler im Ruhrgebiet bei Sonderöffnung, mit Lichtinstallationen, Musikperformances und Sonderprogramm präsentiert. Die Henrichshütte ist seit Jahren einer der zentralen ExtraSchicht-Spielorte — wer einmal die Stahlgießerei bei Lichtinszenierung erlebt hat, vergisst es nicht so schnell.
Die Henrichshütte in Hattingen war von 1854 bis 1987 ein integriertes Hüttenwerk mit Hochofen, Stahlwerk und Walzwerken. Heute ist sie als LWL-Industriemuseum ein zentraler Standort der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet. Der Hochofen 3 — sichtbar von weitem über der Ruhraue — ist Wahrzeichen des Standorts (aktuell für eine Sanierung gesperrt, die Gebläsehalle und die Gießerei bleiben aber zugänglich).
Das detaillierte Programm wird vom LWL kurz vor dem Termin veröffentlicht.
Hattingen (rund 55.000 Einwohner) liegt im Ennepe-Ruhr-Kreis im südlichen Ruhrgebiet, an der Ruhr. Die Stadt hat einen historischen Altstadtkern mit Fachwerk und gehört zu den charmantesten Städten des Ruhrgebiets. Die Henrichshütte liegt etwas außerhalb der Altstadt im Ortsteil Welper. Wer einen Tagesausflug plant: Vormittags Altstadt, nachmittags Henrichshütte-Museum, abends WasserFest — ein perfektes Kulturwochenende.
Die Route der Industriekultur ist ein touristisches Netzwerk von Industriedenkmälern und Museen im Ruhrgebiet. Die Henrichshütte ist einer der Ankerpunkte. Andere bekannte Stationen sind die Zeche Zollverein (Essen), das Gasometer (Oberhausen) oder der Landschaftspark Duisburg-Nord. Die ExtraSchicht ist das einmal jährlich stattfindende Großevent dieses Netzwerks.
Im Rahmen der ExtraSchicht 2026 widmet die Henrichshütte einen ganzen Abend dem Element Wasser — Rohstoff, Kühlung, Energiequelle und Transportweg der Hütte. Das WasserFest beginnt am 27. Juni 2026 um 18 Uhr und läuft bis tief in die Nacht. Sonderführungen, Inszenierungen und musikalische Programme rund um die Wassergeschichte der Henrichshütte.
Die ExtraSchicht ist die Nacht der Industriekultur im Ruhrgebiet — rund 50 Industriedenkmäler öffnen bei Sondernutzung. ExtraSchicht-Ticket inkludiert Shuttle-Bus-Netz. Programm: henrichshuette.lwl.org
Samstag, 27. Juni 2026, ab 18:00 Uhr — Teil der ExtraSchicht (Nacht der Industriekultur).
ExtraSchicht-Ticket erforderlich (regionweites Ticket, gibt Zugang zu allen ExtraSchicht-Standorten und Shuttle-Bussen).
S-Bahn S3 bis Bahnhof Hattingen-Mitte, dann Bus 332 bis Henrichshütte/LWL-Museum. Mit Auto: A40/A43 Abfahrt Bochum-Hattingen, dann Werksstraße. Während der ExtraSchicht: ExtraSchicht-Shuttle-Busse.
Der Hochofen ist aktuell wegen Sanierung gesperrt, aber die Gebläsehalle und die Gießerei sind zugänglich und besonders bei Lichtinszenierung beeindruckend.
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LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33, 45527 Hattingen