Stadtmauertürme, Kirchtürme und historische Bauten öffnen ihre Tore — der Tag des Aufstiegs
Brandenburg an der Havel ist die namensgebende Stadt des Landes Brandenburg und eine der ältesten Städte Norddeutschlands — gegründet im 10. Jahrhundert. Die Stadt verteilt sich auf drei Inseln in der Havel (Altstadt, Neustadt, Dominsel) und ist umgeben von einer der besterhaltenen mittelalterlichen Stadtmauern Nordostdeutschlands. Vier originale Wachtürme stehen noch heute: Steintorturm, Mühlentorturm, Plauer Torturm und Rathenower Torturm. Sie sind normalerweise geschlossen — am Türmetag öffnen sie sich gemeinsam mit den großen Kirchtürmen der Stadt.
Das Kernkonzept des Türmetags ist der Turmpass: du erhältst beim ersten Aufstieg einen Pass, an jeder weiteren Station bekommst du einen Stempel. Wer am Ende des Tages eine bestimmte Anzahl Stempel gesammelt hat, kann an einer Verlosung mit Preisen teilnehmen. So entsteht eine spielerische Stadterkundung: vom Mühlentorturm in der Altstadt zur Katharinenkirche, von dort weiter zum Steintorturm, dann hinüber auf die Dominsel zur St. Peter-und-Paul-Kathedrale — Stempel auf Stempel.
Brandenburg von oben sehen heißt die Havelstadt in ihrer ganzen Topographie verstehen. Die Stadtmauer-Türme bieten Blicke auf die Altstadt und das Umland; die Katharinenkirche (Backsteingotik, 14. Jahrhundert) ist eine der bedeutendsten Backsteinkirchen Norddeutschlands; der Dom-Turm überblickt die Dominsel, die alte Heimat des Bistums Brandenburg. Bei klarem Wetter kannst du bis weit nach Westhavelland schauen, das ein eigenes UNESCO-Sternenschutzgebiet ist. Viele Türme bieten Führungen mit Stadthistoriker:innen an — auf dem Weg nach oben erfährst du Geschichten von Stadtbränden, Belagerungen und der industriellen Blütezeit Brandenburgs.
Der Türmetag ist eine Initiative des Stadtmarketings Brandenburg an der Havel und findet jährlich am zweiten Sonntag im September statt. Der Eintritt ist meist frei oder symbolisch — eine bürgerschaftliche Stadtfeier ohne kommerzielle Schwere. Du erlebst Brandenburg als das, was es ist: eine alte Bischofs- und Hansestadt, deren Geschichte sich in jedem Stein der Stadtmauer und jedem Turm der Kirchen abliest.
Am zweiten Sonntag im September öffnet Brandenburg an der Havel die vier originalen Stadtmauer-Wachtürme (Steintorturm, Mühlentorturm, Plauer Torturm, Rathenower Torturm) und die großen Kirchtürme (Dom St. Peter und Paul, Katharinenkirche, Gotthardtkirche).
Mit dem Turmpass sammelst du Stempel und gewinnst Preise in der Verlosung. Ein Stadttag im besten Sinn — die Geschichte der namensgebenden Stadt des Landes Brandenburg von oben.
Genaue Programmübersicht und Öffnungszeiten: tuermetag.de.
Eintritt zu den Türmen meist frei oder symbolisch (1-2 € pro Turm). Turmpass kostenlos.
Bahn: RE1 von Berlin (45 min) nach Brandenburg Hbf.
Auto: A2 Ausfahrt Brandenburg, oder B1 von Berlin/Potsdam.
Treffpunkt: Altstadt Brandenburg — Türme verteilen sich auf Altstadt, Neustadt und Dominsel.
Erhältlich am ersten besuchten Turm. Stempel sammeln, am Ende Verlosung. Eintritt zu den Türmen meist frei oder symbolisch (1-2 €).
Sonntag, 13. September 2026, ganztägig. Genaue Öffnungszeiten der einzelnen Türme über die Veranstalter-Website.
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Stadtmauertürme und Kirchtürme der Altstadt
Altstadt, 14770 Brandenburg an der Havel