Das neue internationale Tanzfestival zwischen Ballett, Street Dance und zeitgenössischer Bewegung
Im Juni 2026 läutet die Freie und Hansestadt Hamburg ein Festival neuen Formats ein: die Tanztriennale Hamburg. Acht Tage lang wird die Stadt zum Resonanzraum für Tanz in all seinen Spielarten — vom klassischen Ballett über zeitgenössische Choreografie bis hin zu Street Dance, urbanen Stilen und Communitybasierten Projekten. Das Festival ist als "Kultureller Leuchtturm" des Bundes konzipiert und wird gemeinsam von drei Hamburger Häusern getragen: dem renommierten Hamburg Ballett, dem internationalen Produktionshaus Kampnagel und dem Zentrum für Choreografie K3.
Unter dem Motto Brave Moves. Courageous Joy setzt die erste Ausgabe ein klares Zeichen: Tanzen ist mutig, gemeinsam ist es noch mutiger — und es macht Freude. Die künstlerische Leitung übernehmen die Dramaturgin Monica Gillette und die Tanzkuratorin Gwen Hsin-Yi Chang. Beide bringen ein internationales Netzwerk mit, das von Lorraine über Taipeh bis Brooklyn reicht.
Die Tanztriennale beginnt am 14. Juni mit einer City Parade, die den öffentlichen Raum in eine begehbare Bühne verwandelt. Vom Museum der Arbeit durch Barmbek-Nord bis in den Stadtpark führt der Weg vorbei an choreografierten Stationen, Flashmobs und lokalen Tanzcommunities. Wer in Hamburg lebt, kann selbst mitmachen oder einfach stehen bleiben und schauen.
Vom 18. bis 21. Juni richtet sich das Festival mit dem Forum Collective Impact an Fachleute und ein interessiertes Publikum gleichermaßen. Auf dem Programm stehen Lecture-Performances, Workshops und Gesprächsrunden über die Zukunft des Tanzes in Europa. Hier diskutiert die Branche, wie die freie Tanzszene und die großen Häuser enger zusammenwachsen können.
Im Bundesland Hamburg, dem kleinsten Flächenland Deutschlands, hat der Tanz eine lange Tradition: John Neumeier prägte das Hamburg Ballett über fünf Jahrzehnte, Kampnagel ist seit Jahrzehnten die Hochburg der zeitgenössischen Performance, und K3 brachte choreografische Nachwuchsarbeit groß heraus. Mit der Tanztriennale rückt all das ins Schaufenster — und Hamburg setzt sich damit in eine Reihe mit Wien, Marseille und Montpellier.
Die Premierenausgabe der Tanztriennale Hamburg setzt einen neuen kulturellen Akzent in der Hansestadt. Acht Tage lang verteilen sich Aufführungen, Workshops, Paraden und Foren über die ganze Stadt. Die Tanztriennale ist ein "Kultureller Leuchtturm" des Bundes — eine bundesweit sichtbare Auszeichnung für ein Festival, das nicht in der Nische bleiben will.
Internationale Compagnien wie das CCN — Ballet de Lorraine stehen neben Hamburger Ensembles und der lokalen freien Szene. Das Programm wird kontinuierlich auf tanztriennale.de aktualisiert.
Detailliertes Tagesprogramm und Künstler:innenliste werden auf tanztriennale.de veröffentlicht.
Kampnagel: S-Bahn S1/S11 Barmbek, dann 10 Minuten Fußweg. Staatsoper: U2 Gänsemarkt. MARKK: U1 Hallerstraße. Die City Parade am 14. Juni startet am Museum der Arbeit (S-Bahn S1 Barmbek).
Karten über tanztriennale.de und die Webseiten der jeweiligen Spielstätten (Kampnagel, Hamburgische Staatsoper). City Parade und Outdoor-Programme: Eintritt frei.
Festivalpässe lohnen sich, wenn du mehrere Häuser besuchen willst. Achte auf das Forum "Collective Impact" — viele Diskussionen sind offen für alle.
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Kampnagel + Hamburg Ballett + K3 (mehrere Spielstätten)
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg