Über 50 Denkmäler öffnen ihre Tore — bundesweiter Aktionstag in der Weltkulturerbe-Stadt
Der Tag des offenen Denkmals ist Deutschlands größter Kulturtag. Seit 1993 öffnen jedes Jahr am zweiten Sonntag im September tausende Denkmäler in ganz Deutschland kostenfrei ihre Türen. Koordiniert wird der Tag von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD). Allein in Deutschland nehmen jährlich mehrere Millionen Menschen daran teil. In Potsdam — der Stadt mit der höchsten Denkmaldichte Brandenburgs — ist der Tag eine Größenordnung für sich. Über 50 Denkmäler beteiligen sich.
Das nationale Motto 2026 lenkt den Blick auf die Verbindung zwischen Denkmälern und der infrastrukturellen Welt, die sie umgibt: Wasserleitungen, Eisenbahnen, Straßen, Stromnetze, Telegraphen. Wie sind Schlösser, Industriebauten oder Wohnhäuser in größere Versorgungsnetze eingebunden gewesen? Wie funktionierten Wasserversorgung, Heizung, Beleuchtung in einer Anlage des 18. Jahrhunderts? Wie sind die Schlösser von Sanssouci, das Belvedere oder die Pumpwerke des Parks tatsächlich miteinander verbunden? Das Motto erlaubt eine systemische Betrachtung der Denkmäler — nicht nur als einzelne Objekte, sondern als Knoten in Netzwerken.
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) ist Hausherrin der berühmten Schlösserlandschaft von Potsdam. Am Tag des offenen Denkmals öffnet sie selten zugängliche Objekte: der Normannische Turm auf dem Ruinenberg — eine künstliche Ruine als Aussichtsturm, die nur an wenigen Tagen im Jahr zugänglich ist; das Belvedere auf dem Klausberg — ein Aussichtsbau Friedrichs des Großen; und weitere Nebenbauten, die sonst nicht zur Besichtigung angeboten werden. Diese Objekte sind ein echter Insider-Tipp für Denkmalliebhaber:innen.
Die teilnehmenden Denkmäler bieten Führungen, Vorträge und Kinderprogramme — alles kostenfrei. Du planst deinen Tag im Voraus über die offizielle Tag-des-offenen-Denkmals-Website oder die Potsdam.de-Übersicht. Mit S-Bahn S7 und den Tram-Linien ist das Stadtgebiet gut vernetzt; viele Schlossbereiche sind auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad gut zu erreichen. Eine gemütliche Tageserkundung lohnt sich.
Am Tag des offenen Denkmals 2026 öffnen über 50 Denkmäler in Potsdam und Umgebung kostenfrei ihre Türen. Das nationale Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur" lädt zu einer systemischen Betrachtung der Schlösser, Parks, Industriebauten und Wohnhäuser ein — als Knoten in größeren Versorgungsnetzen.
Die SPSG beteiligt sich mit selten zugänglichen Objekten: dem Normannischen Turm auf dem Ruinenberg und dem Belvedere auf dem Klausberg.
Programmübersicht: potsdam.de und tag-des-offenen-denkmals.de.
Eintritt überall frei. Manche Führungen mit Voranmeldung — online beim jeweiligen Denkmal.
Bahn: S7/RE1 von Berlin Hbf nach Potsdam Hbf (rund 30-40 min), dann mit Tram in die Stadt.
Auto: A115 Ausfahrt Babelsberg/Drewitz, Parken kostenpflichtig in der Innenstadt.
Treffpunkt: Über 50 Denkmäler im Stadtgebiet — Detail-Liste online.
Sonntag, 13. September 2026, in der Regel 10-17 Uhr. Manche Objekte mit eingeschränkten Öffnungszeiten — Plan über potsdam.de/tag-des-offenen-denkmals.
Eintritt überall frei. Manche Führungen mit Voranmeldung.
Noch keine Fotos. Teile deine!
Max. 5 Fotos, 5 MB pro Foto (JPG, PNG, WebP)
Hilf uns, diesen Eintrag aktuell zu halten. Jeder Vorschlag wird von unserem Team vor der Veröffentlichung geprüft.
Noch keine Bewertung — sei der oder die Erste!
Noch keine Kommentare. Sei der oder die Erste!
Teile deine Erfahrung mit der Community.
Reserva tu tren o autobús para llegar a Tag des offenen Denkmals Potsdam al mejor precio.
Gesponserter Link
Über 50 Denkmäler in Potsdam und Umgebung
Altstadt und Schlösserlandschaft, 14467 Potsdam