Bundesweiter Aktionstag mit Führungen in über 28 Nürnberger Denkmälern
Der Tag des offenen Denkmals geht zurück auf die europäischen Journées européennes du patrimoine, die 1985 in Frankreich begründet wurden. Seit 1993 wird die deutsche Variante von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) koordiniert. Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September öffnen mehr als 6.500 Denkmäler — von der Dorfkapelle bis zum Industriegigant. Die Stadt Nürnberg, eine der reichsten Denkmalstädte Deutschlands, gehört seit den ersten Ausgaben zu den intensivsten Teilnehmerstädten.
Das Programm in Nürnberg umfasst regelmäßig 28 und mehr Denkmäler aus allen Stadtteilen und allen Epochen. Im Mittelpunkt stehen sowohl prominente Bauwerke wie die mittelalterliche Stadtmauer, die Gustav-Adolf-Gedächtniskirche, der Pellerhof und das Pilatushaus, als auch verborgene Industriedenkmäler wie die Brauerei Wiethaler in Neunhof oder die Burg Grünsberg. Die Denkmäler verteilen sich auf sieben Kategorien: Industriedenkmäler, Burgen und Befestigungen, sakrale Bauten, öffentliche Gebäude, Wohnbauten, Wehranlagen und sonstige Objekte.
Der besondere Reiz des Aktionstages ist der Zugang zu Räumen, die sonst nicht öffentlich sind. Denkmalpfleger, Architekten, Archäologen und Restauratoren begleiten die Besucher durch Dachstühle, Krypten, Industriehallen und Privatpaläste. Sie erläutern Restaurierungsmethoden, baugeschichtliche Zusammenhänge und aktuelle Konservierungsfragen. Sämtliche Führungen sind kostenfrei.
Das Motto 2026 lautet »NETZwerke: Denkmale & Infrastruktur« und thematisiert die infrastrukturellen Netze, die historische Städte verbinden: Wasserleitungen, Brücken, Eisenbahnen, Energie- und Postwege. Die zentrale bundesweite Eröffnungsfeier 2026 findet auf dem Maximiliansplatz im benachbarten Bamberg statt.
Die DSD bietet eine offizielle App (iOS / Android) mit Suchfunktion, Lesezeichen und Detailinformationen zu allen Denkmälern. Daneben erscheint ein gedrucktes Magazin mit Schwerpunktthemen und ein Foto-Generator zur eigenen Erinnerung an den Besuch.
Die Ausgabe 2026 des Tags des offenen Denkmals steht am Sonntag, 13. September 2026 unter dem Motto »NETZwerke: Denkmale & Infrastruktur« und nimmt die historischen Netzwerke in den Blick, die unsere Städte gestalten — von der mittelalterlichen Wasserleitung bis zur Eisenbahn der Industrialisierung.
In Nürnberg sind über 28 Denkmäler aus allen Stadtteilen und Epochen geöffnet. Im Mittelpunkt stehen Industriedenkmäler (Brauerei Wiethaler Neunhof), Burgen (Burg Grünsberg), sakrale Bauten (Gustav-Adolf-Gedächtniskirche) und prominente Innenstadtorte wie der Pellerhof oder das Pilatushaus.
Die zentrale bundesweite Eröffnungsfeier findet auf dem Maximiliansplatz in Bamberg statt — die Region Franken ist somit 2026 doppelt vertreten.
Alle Führungen und Besichtigungen kostenfrei. Spenden zugunsten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erbeten.
Die meisten Denkmäler liegen in der Nürnberger Altstadt und sind zu Fuß vom Hauptbahnhof aus erreichbar. Outdoor-Standorte wie Burg Grünsberg oder Brauerei Wiethaler werden mit dem Auto oder der VGN-Linie angefahren — siehe DSD-App und Stadtportal.
Sämtliche Führungen und Besichtigungen kostenfrei. Anmeldung bei einzelnen Standorten empfohlen (über die DSD-Plattform).
Die offizielle App »Tag des offenen Denkmals« (iOS, Android) hilft bei Tourenplanung. Ergänzend liegt ein gedrucktes Magazin in der Tourist-Information Nürnberg aus.
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Über 28 Denkmäler im Stadtgebiet Nürnberg
Nürnberger Altstadt und Stadtgebiet, 90402 Nürnberg