Umweltfestival am Strombad Cottbus zur Wasserkrise in der Lausitz
In der Lausitz wird das Wasser knapp. Der Braunkohletagebau hat über Jahrzehnte Grundwasser abgepumpt, jetzt – nach dem Strukturwandel und der Renaturierung der Tagebauseen – verändert sich das gesamte hydrologische System der Spree. Mancherorts versickern Bäche, andere Flüsse führen Eisenocker oder Sulfate. Das Spree Festival 2026 nimmt dieses Thema offensiv auf: Unter dem Motto „zusammen fließen“ versammelt es Aktivist:innen, Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Anwohner:innen, um über die Zukunft des Wassers in Brandenburg zu sprechen.
Spielort ist das Strombad Cottbus – ein historisches Flussbad direkt an der Spree, das seit den 1920er-Jahren genutzt wird. Die Lage ist programmatisch: zwischen Stadtraum und Fluss, zwischen Erholung und ökologischer Frontlinie.
Das Festival kombiniert Workshops, Kulturangebote, Musik und Performance mit wissenschaftlichen Vorträgen und Vernetzungsformaten. Auf dem Programm stehen Diskussionen zur Renaturierung der Tagebauseen, Workshops zur Sulfatbelastung der Spree, Konzerte am Wasser und Performances, die Wasserkultur und Natur zum Thema machen.
Das Festival läuft nach dem Prinzip „Solidaritätsökonomie“: Eintritt frei, Mahlzeiten kostenlos – wer mehr beitragen möchte, gibt eine Spende. Camping ist auf dem Gelände möglich, ebenso eine Tagesteilnahme. Die Veranstalter setzen auf Vorausanmeldung, um Ressourcen besser zu planen. Übersetzungen ins Englische, vegane Verpflegung, barrierefreie Camping- und Sanitäreinrichtungen sowie befestigte Wege gehören zum Standard.
Das Spree Festival ist kein klassisches Musikfestival, sondern ein politisch-kulturelles Format. In Cottbus, der drittgrößten Stadt des Bundeslandes Brandenburg und unangefochtenes Zentrum der Lausitz, findet es seine natürliche Bühne. Wer das Bundesland abseits von Schlössern und Volksfesten kennenlernen will – als Region im Umbruch, in der politische und ökologische Fragen sehr konkret sind – ist hier richtig.
Das Spree Festival 2026 fokussiert die Wasserkrise nach dem Strukturwandel in der Lausitz. Renaturierte Tagebauseen, sinkende Grundwasserpegel, Sulfat- und Eisenbelastung der Spree – das Programm bringt all diese Themen unter dem Motto „zusammen fließen“ zusammen.
Workshops, Vorträge, Konzerte und Performances laufen parallel auf mehreren Spielorten am Strombad. Das Festival folgt dem Prinzip der Solidaritätsökonomie: Eintritt frei, vegane Verpflegung kostenlos, Spenden willkommen.
Festivalbetrieb durchgehend vom Donnerstag bis Sonntag, Tages- oder Mehrtagesbesuch möglich. Camping auf dem Gelände inklusive.
GRÜNE LIGA Brandenburg in Kooperation mit Flusscamps und lokalen Initiativen.
Strombad Cottbus, Motto „zusammen fließen“, freier Eintritt und kostenlose Mahlzeiten, Camping inklusive.
Eintritt frei. Spenden willkommen. Vorausanmeldung über die Festival-Website empfohlen.
RE2 oder RE10 bis Hauptbahnhof Cottbus, dann 15 Minuten Fußweg oder Bus. Mit dem Auto über die A15 (Ausfahrt Cottbus). Fahrradabstellplätze am Strombad.
Frei – das Festival läuft auf Spendenbasis. Vorausanmeldung über die Festival-Website empfohlen.
Bring dein Zelt mit – Camping ist auf dem Gelände möglich und gehört zum Konzept. Vegane Verpflegung wird kostenlos angeboten.
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Strombad Cottbus
Stromstraße 14, 03046 Cottbus