Acht Tage Kammermusik im Jugendstil-Kraftwerk der Eifel — Christian Tetzlaff leitet 2026 die 29. Ausgabe unter dem Motto „Das Heilige und das Profane”
SPANNUNGEN — Musik im Kraftwerk Heimbach ist eines der außergewöhnlichsten Kammermusikfestivals der Welt. Gegründet 1998 vom verstorbenen Pianisten Lars Vogt, findet es jedes Jahr im Juni im historischen RWE-Jugendstil-Kraftwerk Heimbach in der Eifel statt — einer Maschinenhalle von 1905, die seit über zwei Jahrzehnten einmal jährlich zur Konzertbühne wird. Die Mischung aus Industriearchitektur, Akustik und exzellenter Musik macht SPANNUNGEN zu einem Erlebnis, das keinem klassischen Konzertsaal gleicht. Vom 14. bis 21. Juni 2026 findet die 29. Ausgabe statt.
Nach dem frühen Tod von Lars Vogt im September 2022 übernahmen sukzessive verschiedene Künstler die Leitung. Für 2026 leitet erstmals der renommierte Geiger Christian Tetzlaff das Festival künstlerisch — einer der wichtigsten Violinisten unserer Zeit, langjähriger Vogt-Partner und in Heimbach bestens bekannt.
Jede Ausgabe von SPANNUNGEN folgt einem programmatischen Motto, das von der künstlerischen Leitung ausgewählt wird. 2026 lautet das Thema „Das Heilige und das Profane” — eine Erkundung der Spannungen zwischen geistlicher Musik und säkularer Tradition, zwischen Andachtsmusik und weltlicher Praxis. Erstmals in der Festivalgeschichte wird ein Chor auf der Galerie der Zentrale zum Einsatz kommen — der Konzertchor Westfalica.
SPANNUNGEN ist ein Treffpunkt hochkarätiger Solistinnen und Solisten, die für eine Woche in Heimbach zusammenkommen und gemeinsam Kammermusik machen:
Das Eröffnungskonzert am Sonntag 14. Juni 2026 um 19 Uhr präsentiert Werke von Bach, Webern und Schumann — gespielt von Christian Tetzlaff (Violine), Antje Weithaas (Violine), Marie-Elisabeth Hecker (Violoncello) und Alexander Lonquich (Klavier). Ein programmatischer Auftakt, der die thematische Linie „Das Heilige und das Profane” musikalisch entfaltet.
Das Programm umfasst 10 Konzerte in acht Tagen — meist abends um 19 oder 20 Uhr, einige Matineen und Sonderveranstaltungen. Die Konzerte verbinden klassische Meisterwerke mit zeitgenössischen Auftragskompositionen, einem Markenzeichen von SPANNUNGEN seit den Anfängen unter Lars Vogt.
Das Jugendstil-Kraftwerk Heimbach, eröffnet 1905, ist eines der schönsten erhaltenen Industriedenkmäler im Westen Deutschlands. Die Maschinenhalle mit ihren markanten Stahlträgern, Schalttafeln und der charakteristischen Akustik bildet die Konzertbühne. Die einmalige Resonanz des Raums, kombiniert mit der visuellen Atmosphäre, verleiht jedem Konzert eine Aura, die sich an keinem klassischen Konzertort wiederholen lässt. Das Kraftwerk produziert weiterhin Strom — die Maschinen schweigen nur für die Konzerte.
Heimbach liegt im südlichen Eifelkreis (Kreis Düren), eingebettet zwischen Rursee und Nationalpark Eifel. Wer nach Heimbach kommt, kombiniert die Konzerte oft mit Wanderungen durch den Nationalpark, einem Besuch der Burg Heimbach oder dem Bootsverleih am Rursee. Das Festival hat sich als klassisches Pilgerziel für Kammermusikfreunde aus ganz Europa etabliert.
SPANNUNGEN 2026 findet vom 14. bis 21. Juni unter der erstmaligen künstlerischen Leitung von Christian Tetzlaff statt. 10 Konzerte folgen dem Thema „Das Heilige und das Profane” — eine Erkundung der Spannungen zwischen geistlicher und säkularer Musik. Das Eröffnungskonzert am Sonntag 14. Juni 2026 um 19 Uhr präsentiert Werke von Bach, Webern und Schumann, gespielt von Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Marie-Elisabeth Hecker und Alexander Lonquich. Erstmals in der Festivalgeschichte kommt ein Chor — der Konzertchor Westfalica — auf der Galerie der Zentrale zum Einsatz. Weitere Solisten: Martin Helmchen (Klavier), Angela Firkins (Flöte), Eloi Enrique (Oboe), Daniel Dubrovsky (Horn), Gesine Dreyer (Harfe). Das Programmheft ist als PDF auf spannungen.de verfügbar.
Im Verlauf der acht Tage wechseln sich Kammermusik-Programme, ein Chorkonzert mit dem Konzertchor Westfalica auf der Galerie der Zentrale, zeitgenössische Auftragskompositionen und Werke des klassisch-romantischen Repertoires ab. Detailliertes Programm und Besetzungen im PDF-Programmheft auf spannungen.de.
Ticketreservierung über spannungen.de. Konzerte regelmäßig schnell ausverkauft — frühzeitiger Vorverkauf empfohlen.
Mit dem Auto: A1/A61 in Richtung Aachen/Eifel, Abfahrt nach Heimbach (ca. 30 Minuten von Aachen, 1 Stunde von Köln). Parkplätze rund um das Kraftwerk vorhanden. Mit Bahn & Bus: Bahnhof Düren, dann Bus nach Heimbach (Fahrtdauer ca. 45 Minuten); Heimbach hat selbst keinen Bahnhof.
Ticketreservierung über spannungen.de. Wegen der begrenzten Kapazität (das Kraftwerk fasst kein klassisches Konzertpublikum) sind die Konzerte regelmäßig schnell ausverkauft — frühzeitiger Vorverkauf empfohlen. Programmheft als PDF auf der Festivalseite.
Hotels und Pensionen in Heimbach selbst (begrenzt), in Schmidt, Nideggen, Düren oder Aachen — frühzeitige Reservierung wichtig, da viele Besucher mehrere Konzerte besuchen.
Kombiniert das Festival mit einem Wochenende in der Eifel — Wanderungen im Nationalpark, der Rursee, Burg Heimbach und die mittelalterliche Stadt Nideggen sind in unmittelbarer Nähe. Für die Konzerte sind warme Kleidung (das Kraftwerk ist nicht überheizt) und festes Schuhwerk empfehlenswert.
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RWE-Kraftwerk Heimbach (Jugendstil-Kraftwerk)
Jugendstil-Kraftwerk Heimbach, 52396 Heimbach