SPAM – Spandau macht Alte Musik
Ausgabe 2026 World music African music Latin music

SPAM – Spandau macht Alte Musik

Festival für Alte Musik in der Renaissance-Zitadelle Spandau – 2026 als „SPAM light" unter dem Motto „Berliner Kammermusik"

Berlin — Kreisfreie Stadt Berlin (11000) Ab 2023
Tickets →
Termine 26 Feb — 01 Mär 2026
Ort Berlin (11000)
Preise 15.00€ — 45.00€
Status Bestätigt

Vorstellung von SPAM

SPAM – Spandau macht Alte Musik ist Berlins jüngstes Festival für historisch informierte Aufführungspraxis und hat sich seit der Erstausgabe 2023 zu einem festen Termin im Berliner Klassikkalender entwickelt. Künstlerische Leitung: die Gambistin Heidi Gröger und der Musikwissenschaftler Bernhard Schrammek. Spielstätten sind die Renaissance-Zitadelle Spandau und die historische Nikolaikirche. Die FAZ bescheinigte dem Festival schon in der ersten Ausgabe Weltklasse-Niveau. 2026 läuft das Festival als kompaktes „SPAM light"-Format an einem verlängerten Wochenende, mit dem inhaltlichen Schwerpunkt „Berliner Kammermusik" – Werke aus Kirchen, Höfen und Salons der preußischen Metropole des 17. und 18. Jahrhunderts.

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Ein Festival in der Renaissance-Festung

Die Zitadelle Spandau aus dem 16. Jahrhundert ist eine der bestbewahrten Renaissance-Festungen Europas. Mit ihren wuchtigen Bastionen, dem Juliusturm und dem Palas bietet sie eine akustisch und atmosphärisch besondere Kulisse für historische Musik. Das Festival SPAM nutzt diese Räume bewusst: Konzerte im Gotischen Saal, in der Italienischen Höfe-Anlage, in der nahegelegenen Nikolaikirche. Die Mauern, die Renaissance-Architektur, das Spiel von Wärme und Hall – all das wird Teil der musikalischen Erfahrung.

Künstlerische Leitung mit Profil

Heidi Gröger gehört zur ersten Reihe der deutschen Gambisten:innen und ist Mitglied zahlreicher Alte-Musik-Ensembles. Bernhard Schrammek ist Musikwissenschaftler, Kirchenmusiker und einer der profiliertesten Berliner Stimmen für historisch informierte Aufführungspraxis. Beide kuratieren das Festival mit dem Anspruch, nicht nur Repertoire-Klassiker zu programmieren, sondern Berliner Spezialitäten der Alten Musik sichtbar zu machen – Werke aus der Bach-Zeit, aus der Hofkapelle Friedrichs II., aus dem Kreis um Carl Philipp Emanuel Bach und Johann Friedrich Reichardt.

Ensembles auf Weltklasse-Niveau

SPAM bringt Ensembles wie Lautten Compagney, Capella de la Torre, Akademie für Alte Musik Berlin, aber auch internationale Gäste auf die Bühne. Die FAZ-Kritik nach der Erstausgabe 2023 sprach von einem Festival „auf Augenhöhe mit den großen Alte-Musik-Festivals Europas". Trotz seines jungen Alters hat SPAM einen Stammplatz im Berliner Klassikkalender gefunden.

2026: „SPAM light" mit Berliner Schwerpunkt

Die Edition 2026 läuft als kompaktes „SPAM light"-Format vom 26. Februar bis 1. März 2026. Thema: „Berliner Kammermusik". Programm-Highlights: Eröffnungskonzert mit Marie Luise Werneburg (Sopran) mit Werken von Bach, Graun und Janitsch; Dowland-Abend zum 400. Todestag des Lautenisten und Komponisten John Dowland; Bachs „Musikalisches Opfer"; Caccinis „La Liberazione" mit der Capella de la Torre unter Katharina Bäuml. Begleitend Gesprächskonzerte und Führungen durch die Zitadelle.

SPAM — Ausgabe 2026

SPAM light 2026 läuft vom 26. Februar bis 1. März 2026 in der Zitadelle Spandau unter dem Motto „Berliner Kammermusik". Vier Tage Festival mit Schwerpunkt auf Werken des 17. und 18. Jahrhunderts aus Kirchen, Höfen und Salons der preußischen Metropole. Mitwirkende u.a. Marie Luise Werneburg (Sopran), Capella de la Torre unter Katharina Bäuml.

Die Edition 2026 verzichtet auf die volle zweiwöchige Festivallänge der ersten beiden Ausgaben und konzentriert sich als „SPAM light" auf ein verlängertes Wochenende mit vier intensiven Programmtagen. Inhaltlicher Anker: die Berliner Kammermusik-Tradition des 17. und 18. Jahrhunderts. Werke von Johann Sebastian Bach, Carl Heinrich Graun und Johann Gottlieb Janitsch stehen neben Repertoire aus der Renaissance (John Dowland zum 400. Todestag, Giulio Caccinis Florentiner Oper „La Liberazione di Ruggiero").

Eröffnet wird das Festival mit einem Konzert von Sopranistin Marie Luise Werneburg, einer der gefragtesten Stimmen der historisch informierten Aufführungspraxis in Deutschland. Den dramatischen Höhepunkt setzt die Capella de la Torre unter Katharina Bäuml mit ihrer Caccini-Produktion. Klangrede-Werkstätten und Führungen durch die Zitadelle ergänzen das musikalische Programm.

Programm SPAM 2026

Donnerstag, 26. Februar 2026 – Eröffnung

  • Marie Luise Werneburg (Sopran) – Werke von J.S. Bach, C.H. Graun, J.G. Janitsch
  • Berliner Kammermusik der Friedrich-Zeit
  • Zitadelle Spandau, Gotischer Saal

Freitag, 27. Februar 2026 – Dowland-Abend

  • Programm zum 400. Todestag von John Dowland
  • Lautenmusik und Vokalwerke aus dem elisabethanischen England

Samstag, 28. Februar 2026 – Bach

  • „Das Musikalische Opfer" von Johann Sebastian Bach
  • BWV 1079 vollständig aufgeführt

Sonntag, 1. März 2026 – Höhepunkt

  • Capella de la Torre unter Katharina Bäuml
  • Giulio Caccini: „La Liberazione di Ruggiero dall'isola d'Alcina" (1625)
  • Frühbarocke Florentiner Oper

Begleitprogramm

Gesprächskonzerte, Führungen durch die Renaissance-Zitadelle.

Höhepunkte SPAM 2026

  • Vier Tage Alte Musik in der Renaissance-Zitadelle Spandau
  • Motto „Berliner Kammermusik" – Werke aus Friedrichs Hofkapelle
  • Marie Luise Werneburg, Capella de la Torre, Katharina Bäuml
  • Dowland-Gedenkkonzert (400. Todestag)
  • Bach „Musikalisches Opfer" BWV 1079
  • Frühbarocke Florentiner Oper Caccini

Preise SPAM 2026

Einzelkonzerte ca. 25–45 € (ermäßigt 15–25 €). Festivalpässe für mehrere Konzerte verfügbar. Vorverkauf über die Zitadelle Spandau und die üblichen Berliner Vorverkaufskassen.

Praktische Informationen — SPAM

Anreise

U-Bahn U7 'Zitadelle', 5 Gehminuten. Mit dem Auto: Am Juliusturm 64, 13599 Berlin-Haselhorst. Parkplätze am Eingang.

Tickets

Vorverkauf über die Zitadelle Spandau (zitadelle-berlin.de), über die Berliner Vorverkaufskassen sowie Eventim. Konzerttickets ca. 25–45 €, ermäßigt 15–25 €. Festivalpässe für mehrere Konzerte erhältlich.

Veranstalter

Kulturhaus Spandau mit künstlerischer Leitung Heidi Gröger und Bernhard Schrammek. Förderung u.a. durch das Bezirksamt Spandau und die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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Wo es stattfindet SPAM

Zitadelle Spandau

Am Juliusturm 64, 13599 Berlin

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