Erntearbeiten und Handwerkstechniken im grössten fränkischen Freilichtmuseum
Das Fränkische Freilandmuseum Bad Windsheim ist mit über 130 historischen Originalbauten auf rund 45 Hektar Gelände das grösste Freilichtmuseum Süddeutschlands. Bauernhäuser, Mühlen, Scheunen, Werkstätten, Brauereien, eine ganze Synagoge — alles aus ganz Franken hierher transloziert und originalgetreu wieder aufgebaut. Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Bayern, 09575) bewahrt das Museum die ländliche Baukultur Frankens vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.
Beim Sommerfest, traditionell am dritten Juli-Wochenende, kommt das gesamte Museum zur Hochform. Auf den Feldern werden die Erntearbeiten mit historischen Werkzeugen und Maschinen demonstriert — von der Sense bis zur dampfbetriebenen Lokomobile, die unter weissem Rauch über das Gelände tuckert. In allen Baugruppen sind die Handwerker am Werk: Holzschuhmacher schnitzen Klompen, Sattler bearbeiten Pferdegeschirr, Stellmacher fertigen Wagenräder, Weber sitzen an ihren Webstühlen. An der Grubensäge demonstrieren drei Zimmerleute, wie aus einem mächtigen Baumstamm Bretter und Bohlen geschnitten werden — eine kräftezehrende Arbeit, die zeigt, was Handarbeit vor der industriellen Revolution bedeutete.
Höhepunkt jedes Sommerfest-Tags ist der Handwerkerumzug um 13 Uhr, der alle Gewerke durch das Museum führt. Wer das Museum kennt, weiss: jedes Jahr kommen neue translozierte Bauten dazu, oft mit eigener Eröffnung beim Sommerfest. Mitmachaktionen für Kinder — vom Strohballen-Klettern bis zum Brotbacken — laufen parallel den ganzen Tag.
Hinter dem volksnahen Festcharakter steht ein wissenschaftlich arbeitendes Museum: Bauforscher, Restauratoren und Volkskundler dokumentieren und vermitteln hier die Geschichte der ländlichen Bauweise und Lebenswelt Frankens. Das Sommerfest macht diese Forschung sichtbar — als lebendige Geschichte zum Anfassen, nicht hinter Glas.
An zwei Festtagen, dem 20. und 21. Juli 2026, präsentiert das Fränkische Freilandmuseum Bad Windsheim seinen jährlichen Sommerfest-Höhepunkt. In den Feldern arbeitet die historische Erntemaschinerie — Sensen, Garbenbinder, Pferdegespanne und die dampfbetriebene Lokomobile als Star der Vorführungen.
In allen Baugruppen sind die Museumshandwerker am Werk und zeigen alte Handwerkstechniken: Holzschuhmacher, Sattler, Stellmacher und Weber demonstrieren ihre Berufe. An der Grubensäge zeigen die Zimmerleute des Freilandmuseums, wie aus einem mächtigen Baumstamm mit Handsäge Bretter und Bohlen geschnitten werden — eine Arbeit, für die historisch drei Mann nötig waren.
Aktuelles Programm und Sonderveranstaltungen: freilandmuseum.de.
Eintritt regulärer Tarif des Museums: Erwachsene 9 €, ermässigt 6–8 €, Kinder unter 6 Jahren frei. Familienkarte (2 Erw. + Kinder) 21 €. Schulklassen 3 € pro Kind, Gruppen ab 17 Personen 8 € p.P. Jahreskarte 45 €. Mitmachaktionen für Kinder können Materialkosten von 0,50 € bis 2,50 € zusätzlich kosten.
Auto: A7 Ausfahrt Bad Windsheim, Beschilderung Freilandmuseum. Parkplätze direkt am Museumseingang.
Bahn: Bahnhof Bad Windsheim, von dort Fussweg ca. 25 Min. oder Stadtbus.
Adresse: Eisweiherweg 1, 91438 Bad Windsheim.
Erwachsene 9 €, ermässigt 6–8 €, Kinder unter 6 Jahren frei. Familienkarte (2 Erw. + Kinder): 21 €. Schulklassen: 3 € pro Kind. Tickets gelten den ganzen Festtag. Jahreskarte 45 €.
Festes Schuhwerk und Wetterschutz mitbringen — das Museum liegt im Freien auf 45 Hektar. Für das gesamte Programm zwei Tage einplanen. Bewirtung in der historischen Museumswirtschaft.
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Fränkisches Freilandmuseum Bad Windsheim
Eisweiherweg 1, 91438 Bad Windsheim