Winterliches Hundesportevent im niedersächsischen Tierpark Ströhen mit Musher-Teams aus mehreren Ländern
Das Schlittenhunderennen am Tierpark Ströhen findet seit vielen Jahren am Rande der Diepholzer Moorniederung statt. Was als kleines Treffen begeisterter Hundehalterinnen begann, hat sich zu einer überregional bekannten Veranstaltung entwickelt, die jährlich Musher aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien und teils Skandinavien an die niedersächsische Tieflandgrenze führt. Die Rennen werden in mehreren Klassen ausgetragen – von kleinen Zwei-Hunde-Gespannen bis hin zu größeren Teams.
Da Norddeutschland nur selten ausreichend Schnee für klassische Schlittenrennen bietet, werden die Wettbewerbe in Ströhen meist mit Trockenland-Gespannen ausgetragen: Die Musher stehen auf dreirädrigen Trainingsgeräten („Trikes“) oder lassen sich von ihren Hunden im Bikejöring (Fahrrad) bzw. Cani-Cross (Lauf) ziehen. Die Strecke führt über Feld- und Waldwege rund um den Tierpark.
Während der Wettkämpfe ist das Gelände für das Publikum frei zugänglich. Besucherinnen und Besucher können die Gespanne hautnah erleben, mit den Mushern sprechen und Hunderassen wie Siberian Husky, Alaskan Malamute, Samojede und Greyster (Pointer-Cross) kennenlernen. Verpflegungsstände bieten warme Getränke, Bratwurst, Crêpes und Kuchen. Für Familien gibt es Bastel- und Spielangebote rund um das Thema Hund und Natur.
Der Tierpark Ströhen ist ein traditionsreicher norddeutscher Tierpark mit Schwerpunkt auf europäischen Wildtieren und ausgewählten exotischen Arten. Er bildet den natürlichen Rahmen für die Veranstaltung und ist während der Renntage normalerweise mit zugänglich. Die Gemeinde Wagenfeld liegt im südwestlichen Teil des Landkreises Diepholz, nahe der Grenze zu Nordrhein-Westfalen.
Da der genaue Termin 2026 noch nicht öffentlich bekannt ist, empfiehlt sich vor dem Besuch eine Kontaktaufnahme mit dem Tierpark Ströhen oder der Tourist-Information der Gemeinde Wagenfeld. Die Renntage finden in der Regel an einem Wochenende statt und beginnen vormittags. Die Wettbewerbe werden über den gesamten Tag verteilt und können von Zuschauern ohne Eintritt am Streckenrand verfolgt werden; für den Zutritt zum Tierpark gelten die regulären Eintrittspreise.
Das genaue Programm 2026 wird vom Veranstalter im Vorfeld publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre :
Die Hunderassen reichen typischerweise von Siberian Husky und Alaskan Malamute über Samojeden bis zu modernen Renn-Hybriden wie Greystern. Wettkampftauglich sind nur Tiere mit Tierärztlicher Genehmigung.
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