Sachsens ältestes und erstes Schaubergwerk „Herkules-Frisch-Glück“ feiert sein 100-jähriges Bestehen — vom 8. bis 10. Mai 2026 in Grünhain-Beierfeld
Das Schaubergwerk „Herkules-Frisch-Glück“ am Fürstenberg ist Sachsens ältestes und erstes Schaubergwerk — geöffnet 1926, also genau vor 100 Jahren. Doch die Bergbaugeschichte am Fürstenberg ist noch viel älter: Bereits 1491, also vor mehr als 530 Jahren, ist hier urkundlich Erzabbau dokumentiert. Silber, später auch Zinn und Eisen wurden in den engen Stollen des Berges gefördert, von Generationen erzgebirgischer Bergmänner unter schwersten Bedingungen. Heute ist das Bergwerk Teil des UNESCO-Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří und gehört zu den am besten erhaltenen Bergbau-Anlagen der Region.
Die Stadt Grünhain-Beierfeld feiert vom 8. bis 10. Mai 2026 das hundertjährige Bestehen mit einem reichhaltigen Programm rund um das Huthaus und das Bergwerk. Eröffnet wird am Freitag, 8. Mai um 17 Uhr durch die Zwönitzer Bergbläser. Es folgt um 18 Uhr ein Bergbausymposium mit Vorträgen zur Geschichte und aktuellen Forschung, und um 20 Uhr eine romantische Sturmlaternen-Wanderung mit Befahrung des Bergwerks bei gedämpftem Licht.
Der Samstag, 9. Mai, ist der breit angelegte Familientag: Ab 10 Uhr buntes Treiben rund um das Huthaus mit Sonderführungen durch das Bergwerk, Mitmachaktionen (Erzwaschen, Münzen-Prägen mit historischen Prägewerkzeugen), Handwerksvorführungen erzgebirgischer Spitzenklöpplerinnen, Schnitzer und Schmiede, dazu verschiedene Unterhaltungsprogramme auf der Open-Air-Bühne mit Bergmannschören, Volksmusik und Trachtengruppen aus dem Erzgebirge.
Der Sonntag, 10. Mai, beginnt um 10 Uhr mit dem 1. Erzgebirgischen Bergbauflohmarkt — eine Premiere, bei der Sammler und Interessierte alte Bergbau-Werkzeuge, -Bücher, -Medaillen und -Erinnerungsstücke handeln. Um 15 Uhr findet die Bergparade am Fürstenberg statt — Bergleute in historischen Habiten, Bergmannschöre und Bergkapellen ziehen durch Grünhain-Beierfeld. Um 16 Uhr schließt ein Berggottesdienst die dreitägige Feier ab.
Die Stadt Grünhain-Beierfeld würdigt das hundertjährige Jubiläum mit einer wertvollen Silbermedaille — handgeprägt im Erzgebirge, auf 100 Stück streng limitiert, mit einem Motiv aus der Bergbaugeschichte des Fürstenbergs. Die Medaille kann während des Jubiläumsfests bezogen werden und ist Sammlerstück für Bergbau-Enthusiasten.
Grünhain-Beierfeld liegt im Erzgebirgskreis, etwa 100 km südlich von Leipzig. Die Stadt ist tief in der Bergbau-Tradition des Erzgebirges verwurzelt — Bergbau prägt hier seit dem 15. Jahrhundert Wirtschaft, Kultur und Identität. Die Erzgebirgische Bergparade, Bergmannschöre, Räuchermänner und Schwibbögen sind in der Region nicht Folklore, sondern lebendige Tradition. Das Jubiläumsfest des Schaubergwerks ist 2026 das Bergbau-Event des Jahres in der Region — und zieht Besucher aus ganz Sachsen, Tschechien und darüber hinaus an.
Drei Tage Jubiläumsfest am ältesten Schaubergwerk Sachsens. Eröffnung am Freitag mit den Zwönitzer Bergbläsern und einem Bergbausymposium, abends die romantische Sturmlaternen-Wanderung. Samstag breites Handwerks- und Mitmachprogramm rund um das Huthaus mit Bergmannschören und Volksmusik. Sonntag der 1. Erzgebirgische Bergbauflohmarkt und die Bergparade.
Die Stadt würdigt das Jubiläum mit einer auf 100 Stück limitierten Silbermedaille, handgeprägt im Erzgebirge — Sammlerstück für Bergbau-Enthusiasten und Erinnerungsstück an dieses besondere Wochenende.
Detailliertes Tagesprogramm auf beierfeld.de.
Festgelände frei zugänglich. Bergwerks-Sonderführungen 6–8 €. Sturmlaternen-Wanderung Freitagabend ca. 12–15 € (begrenzte Plätze, Anmeldung empfohlen). Limitierte Silbermedaille mit eigenem Preis (Anfrage bei der Stadt Grünhain-Beierfeld). Speisen und Getränke an den Ständen kostenpflichtig.
Freitag, 8. Mai (Eröffnung 17 Uhr), bis Sonntag, 10. Mai 2026 (Berggottesdienst 16 Uhr).
Schaubergwerk Herkules-Frisch-Glück / Huthaus Fürstenberg, 08344 Grünhain-Beierfeld.
Festgelände frei. Bergwerks-Befahrungen kostenpflichtig (Sonderführung zur Sturmlaternen-Wanderung ca. 12 €, reguläre Führungen 6–8 €).
Mit dem Auto über A 72, Abfahrt Hartmannsdorf, dann B 169 nach Schwarzenberg, weiter nach Grünhain-Beierfeld (ca. 1,5 Std. ab Leipzig). Mit der Bahn bis Schwarzenberg, von dort Bus nach Grünhain-Beierfeld.
Stadt Grünhain-Beierfeld in Kooperation mit dem Schaubergwerk-Verein.
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Schaubergwerk Herkules-Frisch-Glück am Fürstenberg
Schaubergwerk Herkules-Frisch-Glück, 08344 Grünhain-Beierfeld