Rosenmontagszug 2026 mit Motto „Baustelle hin, Baustelle her…“ und ca. 2000 Aktiven
Ostwestfalen ist nicht das Kerngebiet des Karnevals — dieser liegt im Rheinland um Köln, Düsseldorf und Aachen. Doch in Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh wird Karneval seit Jahrzehnten mit beachtlicher Hingabe gefeiert — und der Rosenmontagszug ist der jährliche Höhepunkt. Am Rosenmontag, 16. Februar 2026 ziehen ab 12:45 Uhr ca. 40 Fußgruppen und Wagen mit rund 2000 Aktiven durch die Doppelstadt. Das Motto 2026 ist eine humorvolle Selbstreflexion: „Baustelle hin, Baustelle her, wir feiern dafür um so mehr“ — eine Anspielung auf die laufenden Renovierungsarbeiten an der Hauptstraße Rhedas.
Wegen der umfangreichen Renovierung der Hauptstraße führt der Zug 2026 eine angepasste Route: Start auf der Fürst-Bentheim-Straße (zwischen Ringstraße und Nonenstraße, in der Nähe des evangelischen Friedhofs), dann über die inneren Rhedaer Straßen bis zur traditionellen Route nach Wiedenbrück via Mühlenstraße. Der Zug verbindet damit auch in der Sondersituation die beiden Stadtteile Rheda und Wiedenbrück — eine wichtige Geste der Stadtidentität.
An zwei zentralen Stationen wird der Zug moderiert: am Doktorplatz in Rheda und am Hohenfelder Brauhaus in Wiedenbrück. Hier kommentieren professionelle Moderatoren die einzelnen Gruppen — eine Tradition, die das Publikum entlang der Strecke informiert und unterhaltet. Die Brauhaus-Station ist gleichzeitig ein wichtiger Versorgungspunkt mit Glühwein, Kölsch und kleinen Imbissen.
Mit rund 40 Fußgruppen und Wagen und etwa 2000 Aktiven ist der Rosenmontagszug Rheda-Wiedenbrück einer der größten ostwestfälischen Karnevalsumzüge. Vertreten sind die Karnevalsgesellschaften der Stadt, Sportvereine, Schulen, Pfarrgemeinden, Soziale Träger und politische Parteien. Auf den Wagen wird typischerweise das aktuelle Tagesgeschehen humorvoll-satirisch kommentiert — von Lokalpolitik über Bundes- und Weltpolitik bis hin zu Stadtteil-Themen.
Der Rosenmontagszug ist nur der Höhepunkt einer ganzen Karnevalswoche vom 12. bis 16. Februar 2026: Partys im Schanze-Zelt (das eigens für den Karneval aufgebaute Festzelt), Marktbude auf dem Wiedenbrücker Marktplatz, Kinderkarneval, Damen- und Herren-Sitzungen und die zeremonielle Schlüsselübergabe der Stadtschlüssel an die Karnevalsgesellschaft. Nach dem Zug klingt die Karnevalssaison in den Lokalen und im Festzelt aus — mit Aschermittwoch als striktem Ende der „fünften Jahreszeit“.
Veranstalter ist das Rosenmontagskomitee Rheda-Wiedenbrück — ein Zusammenschluss der lokalen Karnevalsgesellschaften, der seit Jahrzehnten den Rosenmontagszug koordiniert. Die Organisation ist komplex: Anmeldung der Gruppen, Genehmigungen, Polizei- und Sanitätsdienste, Bestuhlung, Säuberung — all das wird ehrenamtlich vorbereitet und in einer 5-stündigen Operation am Rosenmontag umgesetzt.
Rheda-Wiedenbrück ist eine kreisangehörige Stadt im Kreis Gütersloh mit rund 49.000 Einwohnern. Die Doppelstadt entstand 1970 aus dem Zusammenschluss der ehemals selbstständigen Städte Rheda und Wiedenbrück. Mit der Schlossanlage Rheda, der historischen Altstadt Wiedenbrücks und der Lage an der A 2 ist die Stadt einer der bedeutendsten Standorte Ostwestfalens. Der Rosenmontagszug ist die mit Abstand größte Veranstaltung des Jahres und das wichtigste identitätsstiftende Event der Doppelstadt.
Die Karnevalssession 2025/2026 erreicht in Rheda-Wiedenbrück am Rosenmontag, 16. Februar 2026 ihren Höhepunkt. Mit dem Motto „Baustelle hin, Baustelle her, wir feiern dafür um so mehr“ nehmen die Karnevalisten die laufende Hauptstraßen-Renovierung humorvoll auf.
Zugbesuch kostenlos. Tribünenplätze entlang der Strecke kostenpflichtig — Verkauf über das Rosenmontagskomitee. Schanze-Zelt-Partys mit Eintritt — Karten am Zelt.
Mit dem Auto über die A 2 (Anschlussstelle Rheda-Wiedenbrück) oder die A 33 (Anschlussstelle Gütersloh). Mit der Bahn: RE 70 nach Rheda-Wiedenbrück, von dort 10 Min zu Fuß zur Innenstadt. An Rosenmontag verstärkte ÖPNV-Anbindung.
Aufstellung ab ca. 11:00 Uhr Fürst-Bentheim-Straße. Start 12:45 Uhr. Auflösung in Wiedenbrück gegen 18:00 Uhr.
Zug und Karnevalswoche kostenlos öffentlich. Tribünenplätze entlang der Strecke kostenpflichtig (Verkauf über Rosenmontagskomitee). Schanze-Zelt-Partys mit Eintritt.
Verkleidung ausdrücklich erwünscht. Glasflaschen verboten. Familienfreundliche Bereiche entlang der Route.
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Innenstadt Rheda-Wiedenbrück
Fürst-Bentheim-Straße, 33378 Rheda-Wiedenbrück