Drei Tage Kunsthandwerker- und Genussmarkt direkt am Rhein
Köln und der Rhein sind untrennbar verbunden. Die Rheinpromenade zwischen Altstadt und Deutz – eine etwa 1,5 Kilometer lange Uferpromenade von der Hohenzollernbrücke nach Süden bis zur Bastei und darüber hinaus – ist eine der schönsten Großstadt-Flaneerwege Deutschlands. Mit Blick auf Dom, Hohenzollernbrücke und den Rheinpark am gegenüberliegenden Ufer entsteht hier täglich Café-Atmosphäre. Einmal im Jahr im Juli verdichtet sich diese Atmosphäre zum Rheinuferfest: aus Promenade wird Markt, aus Spaziergang wird Schlendern zwischen Ständen.
Das Rheinuferfest hat ein klares Profil: regionales nachhaltiges Kunsthandwerk. Wer hier ausstellt, fertigt selbst – das ist Aufnahme-Kriterium. Konkret heißt das: handgeschöpfte Naturseifen aus rheinischen Bio-Manufakturen, selbstgenähte Taschen aus Leder, Stoff und recycelten Materialien, Schmuckunikate aus Silber, Holz und Glas, Keramik, Holzschnitzereien, handgemachte Kosmetik, Buchbinde-Arbeiten, Textildruck. Wer Souvenirs sucht, wird hier glücklich – wer Plastikkitsch erwartet, wird enttäuscht. Genau das macht den Markt so beliebt.
Das Speisen- und Getränkeangebot ist klassisch rheinisch: Flammlachs direkt am Holzbrett gegrillt, Rievkooche (Reibekuchen) frisch aus der Pfanne, Bratwurst vom Schwein und vegetarische Alternativen, dazu das obligatorische Kölsch – das offene Stangen-Bier, das in 0,2-l-Gläsern getrunken wird und Köln zur einzigen Großstadt der Welt mit Kelner:innen macht, die die Anzahl der Striche auf dem Bierdeckel zählen. Auch Wein von regionalen Winzer:innen und frische Säfte sind im Angebot.
Vom Konrad-Adenauer-Ufer an der Hohenzollernbrücke zieht sich der Markt nach Süden vorbei am Hyatt, den Rheingärten, dem Heinrich-Böll-Platz, dem Museum Ludwig mit Philharmonie, bis zur Bastei. Auf der gesamten Strecke stehen Stände in lockerer Anordnung, dazwischen Bänke und Tische zum Verweilen. Der Blick zur anderen Rheinseite – auf Tanzbrunnen, Rheinpark, KölnTriangle und die Skulptur „Die zerbrochenen Brückenbögen” – ist konstanter Begleiter des Spaziergangs.
Wer das Fest besucht, kann es leicht mit einer Köln-Tour verbinden: der Kölner Dom ist direkt am Festzugang, das Schokoladenmuseum wenige hundert Meter weiter südlich, das Museum Ludwig und die Philharmonie entlang der Promenade. Wer den Rhein überqueren möchte, kommt mit der Hohenzollernbrücke (Fußweg/Radweg) hinüber nach Deutz.
Die Ausgabe 2026 setzt das bewährte Konzept aus drei Tagen Markt-Promenade fort. Die Anzahl der Aussteller:innen ist begrenzt, das Auswahl-Verfahren von KölnTourismus achtet auf nachhaltiges Handwerk und regionale Herkunft.
Mehr: koeln.de/rheinuferfest.
Eintritt komplett kostenfrei. Marktstände und Gastronomie nach Einzelpreis (Flammlachs ca. 9–12 €, Rievkooche ca. 4 €, Kölsch ca. 2–2,50 €). Pfand auf Kölsch-Gläser üblich.
Mit der Bahn: Köln Hauptbahnhof (1 Min. Fußweg zum Festzugang). Mit der U-Bahn: alle Innenstadt-Linien Halt Dom/Hbf. Mit dem Auto: Innenstadt-Anfahrt nur eingeschränkt empfohlen, Parkhäuser Bahnhof und Domplatte.
Komplett kostenfrei. Marktstände und Gastronomie kostenpflichtig nach Einzelpreis. Pfand auf Kölsch-Gläser üblich.
Freitag 13:00–22:00 Uhr · Samstag 11:00–22:00 Uhr · Sonntag 11:00–20:00 Uhr.
Beste Atmosphäre nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die Beleuchtung am Dom und Rheinpark spiegelnde Effekte ins Wasser wirft. Wegen der hohen Sommer-Frequenz früh kommen, vor allem am Samstag.
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Rheinpromenade Köln-Innenstadt
Rheinpromenade zwischen Hohenzollernbrücke und Bastei, 50667 Köln