Erste Ausgabe der neuen Landeskunstschau mit 53 Kunstpositionen und über 150 Werken in Trier
Die Rheinland-Pfalz Triennale wurde vom Land Rheinland-Pfalz als regelmäßiges, im Drei-Jahres-Rhythmus an wechselnden Standorten ausgerichtetes Landeskunst-Format konzipiert. Ziel ist es, die zeitgenössische Kunstszene des Bundeslands sichtbar zu machen, jüngere Positionen zu fördern und das Verhältnis von Kunst und öffentlichem Raum neu zu verhandeln. 2026 markiert die Premiere — und Trier als Standort verbindet dies bewusst mit dem Welterbe-Jubiläumsjahr.
Die 53 ausgewählten Positionen reichen von Malerei, Skulptur, Fotografie und Video über Performance, Installation und Sound Art bis hin zu Interventionen im öffentlichen Raum. Mehrere Werke wurden eigens für die Trierer Welterbestätten konzipiert und treten in Dialog mit der römischen Bausubstanz und Stadtgeschichte. Die Spielstätten ergänzen sich: Das Rheinische Landesmuseum bietet die museale Kulisse und ermöglicht die Verschränkung mit archäologischen Beständen; die TUFA als unabhängiges Kulturzentrum bietet experimentelle Räume; die Kunsthalle Trier präsentiert die strenger kuratierten Ausstellungselemente.
Die Jury — Ulla von Brandenburg, deutsche Künstlerin und Trägerin mehrerer internationaler Preise, und Moira Zoitl, österreichische Künstlerin und Kuratorin — garantiert ein anspruchsvolles, internationales Niveau.
Die Auftakt-Ausgabe 2026 verknüpft die Triennale bewusst mit dem 40-jährigen Welterbe-Jubiläum Triers. Mehrere Künstlerpositionen treten in Dialog mit den römischen Stätten der Stadt. Begleitend laufen Künstlergespräche, Workshops und Symposien zur Verbindung von zeitgenössischer Kunst und historischem Erbe. Das vollständige Programm wird auf der Triennale-Website publiziert.
Das genaue Programm 2026 wird vom Veranstalter im Frühjahr publiziert. Die Struktur folgt den angekündigten Eckpunkten:
Spielstätten: Rheinisches Landesmuseum Trier, TUFA (Kultur- und Werkstattfabrik), Kunsthalle Trier, öffentlicher Raum und archäologische Stätten.
Tickets: Einzeltickets pro Spielstätte und Kombiticket über die Triennale-Website.
Anreise: Hauptbahnhof Trier zentral, alle Spielstätten zu Fuß oder mit Stadtbus erreichbar.
Führungen: Geführte Touren durch alle Spielstätten und durch die Interventionen im öffentlichen Raum.
Vermittlung: Workshops und Künstlergespräche während der gesamten Laufzeit.
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