Klassiksaison Mai–Oktober im Barockfestsaal der Oettinger Residenz
Der Barockfestsaal der Residenz Oettingen gilt als einer der schönsten Konzertsäle Bayerns. Die ehemalige fürstliche Residenz im nördlichen Landkreis Donau-Ries beherbergt einen reich dekorierten Festsaal mit Deckenfresken, Stuckaturen und einer Akustik, die eigens für höfische Konzerte und Kammermusik entwickelt wurde. Genau in diesem Raum laufen seit Jahren die Oettinger Residenzkonzerte — eine Konzertreihe, die jedes Jahr von Mai bis Oktober den schwäbisch-fränkischen Grenzraum zu einem Klassik-Anziehungspunkt macht.
Die Saison 2026 läuft vom 9. Mai bis 17. Oktober 2026. Die Programmgestaltung erfolgt über das Kuratorium Oettinger Residenzkonzerte, das eine Mischung aus regionalen Ensembles (Oettinger Kammerorchester, Oettinger Bachorchester), Gastensembles aus dem süddeutschen Raum und international gefeierten Solisten kuratiert.
Die Saison eröffnet das Oettinger Kammerorchester mit barocken Solokonzerten — Hauptwerk ist ein Flötenkonzert von C.P.E. Bach, gespielt vom 16-jährigen, mehrfach preisgekrönten Flötisten Eric Schmitt. Eine bewusste Programmierung, die das Talent junger Solisten in den Mittelpunkt stellt.
Höhepunkt der Frühlingsmonate: Das Münchner Rundfunkorchester kommt am 22. Mai 2026 nach Oettingen. Auf dem Programm stehen Händels "Wassermusik", Mozarts "Exsultate, jubilate" und weitere Glanzstücke — gesungen von der Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann, einer der gefragtesten Sängerinnen ihrer Generation.
Eine besondere Variante: am 5. Juli 2026 spielt das Oettinger Bachorchester ein Open-Air-Konzert im Schlosshof. Das Programm verbindet dramatische Klassik-Werke wie Beethovens 5. Sinfonie mit Filmmusik-Arrangements — ein populäres Open-Air-Format unter freiem Sommerhimmel.
Das Abschlusskonzert am 17. Oktober 2026 bringt den 16-jährigen Geiger Clemens Reißenweber mit dem Oettinger Kammerorchester — gespielt wird das berühmte Violinkonzert von Beethoven. Ein Abschluss, der das Profil der Reihe zeigt: junge Solisten mit ungewöhnlich reifem Können, kombiniert mit dem Repertoire-Standard der Wiener Klassik.
Oettingen i.Bay. ist Sitz des ehemaligen Fürstentums Oettingen-Spielberg und damit eine der historisch bedeutendsten Schloss-Städte des bayerischen Schwabens. Heute zählt der Markt knapp 5.000 Einwohner und ist mit der Residenz, der Stadtbefestigung und dem Schloss Hohenaltheim ein touristisches Highlight des Landkreises Donau-Ries — nicht weit von Nördlingen mit seinem berühmten Ries-Krater.
Die Saison 2026 setzt das bewährte Konzept der Reihe fort: Mischung aus regionalen Ensembles (Oettinger Kammer- und Bachorchester), Gastensembles aus dem süddeutschen Raum und international gefeierten Solisten. Mehrere Höhepunkte über die Saison verteilt.
Die vollständige Programmübersicht — einschließlich der Konzerte zwischen den Höhepunkten — wird vom Kuratorium auf residenzkonzerte-oettingen.de publiziert.
Oettingen liegt an der B25 (Romantische Straße) zwischen Nördlingen und Ansbach. Mit dem Auto über die A6 (Ausfahrt Aurach) oder die A7 (Ausfahrt Aalen). Mit der Bahn nach Nördlingen, weiter mit Bus oder Taxi.
Jahresmitgliedschaft im Kuratorium: 48 €, inklusive vergünstigtem Eintritt. Abonnements sichern bevorzugte Plätze bei besonders gefragten Konzerten. Einzelticket-Verkauf über residenzkonzerte-oettingen.de.
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Barockfestsaal Residenz Oettingen
Schloss Oettingen, Barockfestsaal Residenz, 86732 Oettingen i.Bay.