Europas größtes Festival für die digitale Gesellschaft – die 19. Edition unter dem Motto 'Never Gonna Give You Up' in der STATION Berlin
Die re:publica wurde 2007 als kleine Blogger-Konferenz gestartet und ist seitdem zu einer der wichtigsten europäischen Plattformen für die Diskussion über digitale Gesellschaft, Netzpolitik, Demokratie und Technologie geworden. Heute zieht das Festival jährlich mehrere zehntausend Teilnehmer:innen aus Politik, Wissenschaft, Aktivismus, Tech-Wirtschaft und Medien nach Berlin.
Das Motto 2026 spielt mit dem berühmtesten Rickrolling-Song der Internet-Geschichte und bringt zugleich eine ernste politische Botschaft: Trotz Plattform-Konsolidierung, Desinformation, KI-Hype und autoritären Tendenzen sollen die Werte eines offenen, demokratischen Internets verteidigt werden. Die kuratorische Linie spannt sich von der politischen Theorie (Quinn Slobodian) über Tech-Kritik (Karen Hao, Cory Doctorow) bis zu künstlerisch-analytischen Stimmen (Hito Steyerl) und investigativem Tech-Journalismus (Taylor Lorenz).
Über 1.000 Speaker:innen auf mehr als 20 Bühnen: das ist die Größenordnung der re:publica 2026. Hinzu kommen Workshops, Meetups, Maker-Spaces und ein Expo-Bereich, in dem Initiativen, Unternehmen und NGOs sich präsentieren. Zwei besondere Programmstränge ergänzen das Hauptprogramm: ON SCREEN am zweiten Festivaltag bringt Film, Serie, Games und XR auf die Bühne (in Kooperation mit Seriesly Berlin und dem MediaTech Hub). TINCON Berlin – die zeitgleich stattfindende Konferenz für junge digitale Kultur – ist für Teilnehmer:innen von 13 bis 25 Jahren komplett kostenfrei.
Hauptspielstätte ist seit Jahren die STATION Berlin – ein ehemaliger Postbahnhof im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg (Ortsteil Kreuzberg), heute eine der wichtigsten Veranstaltungsadressen der Stadt. Die ehemalige Empfangshalle mit ihren historischen Eisenstrukturen und mehreren Veranstaltungsräumen eignet sich ideal für ein Festival, das gleichzeitig große Bühnen-Events und intime Workshop-Räume braucht.
Die 19. Edition steht inhaltlich im Zeichen der Verteidigung eines offenen, demokratischen Internets. 'Never Gonna Give You Up' ist gleichzeitig augenzwinkernde Hommage an die Internet-Folklore und programmatische Aussage: Trotz Plattform-Konsolidierung, KI-Hype und politischer Druck soll die Hoffnung auf eine bessere digitale Gesellschaft nicht aufgegeben werden. Über 1.000 Speaker:innen, verteilt über drei Festivaltage und über 20 Bühnen, bilden das Spektrum dieser Debatte ab.
Programmatische Schwerpunkte 2026: Künstliche Intelligenz und ihre Risiken (mit Karen Hao, deren Bestseller über OpenAI international diskutiert wird), Plattformökonomie und Demokratie (Quinn Slobodian), künstlerische Reflexion digitaler Bilder (Hito Steyerl), Plattform-Aktivismus und Newsfluencer-Kultur (Fabian Grischkat, Taylor Lorenz), demokratische Resilienz (Matthias Quent, Gilda Sahebi). Cory Doctorow vertritt die digitale Bürgerrechts-Linie.
Komplettes Programm und Sessions-Suche auf re-publica.com/de/schedule. Live-Streams ausgewählter Sessions kostenfrei online verfügbar.
STATION Berlin, Luckenwalder Straße 4-6, 10963 Berlin (Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Ortsteil Kreuzberg). U-Bahn U1/U2/U3 Gleisdreieck direkt vor der Tür, S-Bahn S+U Yorckstraße ca. 5 Min.
Tagestickets und Festivalpässe über re-publica.com. Frühbucher- und Solidaritäts-Tickets verfügbar. TINCON Berlin für 13–25-Jährige komplett kostenfrei. Live-Streams einzelner Programme oft frei online.
republica GmbH. Konzept: Markus Beckedahl, Tanja Haeusler, Andreas Gebhard, Johnny Haeusler.
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STATION Berlin
Luckenwalder Straße 4-6, 10963 Berlin