Die afrikanischen Wurzeln amerikanischer Musik
Die Konzertreihe "Reflektor" gehört zu den eigenständigsten Formaten der Elbphilharmonie. Eine prägende Stimme der zeitgenössischen Musik bekommt mehrere Tage zur freien Programmierung — gemeinsam mit der Musikleitung des Hauses werden Konzerte, Lecture-Recitals und Sonderformate entwickelt. In den vergangenen Jahren waren Jordi Savall, Brad Mehldau, Patricia Kopatchinskaja, Bryce Dessner und andere zu Gast. 2026 wird Rhiannon Giddens die Reihe vom 25. bis 29. November bespielen.
Rhiannon Giddens, in Greensboro, North Carolina geboren, ist eine der eigenständigsten Stimmen der amerikanischen Musik der letzten zwei Jahrzehnte. Bekannt geworden mit der Carolina Chocolate Drops, hat sie seitdem als Solokünstlerin und Komponistin Wege gefunden, die afrikanischen Wurzeln amerikanischer Folk-, Bluegrass- und Country-Musik systematisch zu erforschen. 2023 erhielt sie für ihre Oper "Omar" den Pulitzer-Preis für Musik.
Das Festival 2026 erkundet — wie es die Elbphilharmonie ankündigt — "die globalen Wurzeln amerikanischer Musikkultur". Giddens kuratiert als Komponistin, Performerin und musikalische Forscherin. Die genauen Konzerttitel und Mitwirkenden werden im November 2026 veröffentlicht. Eingebettet ist das Festival in den größeren Schwerpunkt "USA 250", mit dem die Elbphilharmonie zum 250. Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeit die musikalischen Erbschaften der USA reflektiert.
Spielort sind die Säle der Elbphilharmonie an der HafenCity. Der Große Saal mit seinen 2 100 Plätzen und der Kleine Saal mit 550 Plätzen bieten unterschiedliche Atmosphären — der Große Saal für orchestrale Konzerte, der Kleine Saal für intimere Formate. Mit der Reflektor-Reihe macht die Elbphilharmonie das Konzerthaus zu einer Bühne, auf der Künstler nicht nur auftreten, sondern auch programmatisch denken können.
Über fünf Tage gibt Rhiannon Giddens ihren Festivalbogen Form. Sie wird selbst als Performerin (Banjo, Gesang, Komposition) auftreten, daneben Gäste aus den USA, Westafrika und der internationalen Folk- und Jazzszene einladen. Die Konzerte verteilen sich auf den Großen und Kleinen Saal der Elbphilharmonie.
Das Festival ist Teil des längeren Elbphilharmonie-Schwerpunkts "USA 250", mit dem das Haus zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit (4. Juli 2026) verschiedene Aspekte der US-Musikkultur untersucht. Reflektor Giddens ist innerhalb dieses Bogens das Format, das die historischen und globalen Wurzeln dieser Musik in den Mittelpunkt stellt.
Das vollständige Konzertprogramm wird im November 2026 von der Elbphilharmonie veröffentlicht. Erwartete Festivalstruktur:
Auftritt von Rhiannon Giddens als Performerin und Kuratorin, vermutlich kompositorische Uraufführungen, eingeladene Gäste aus den USA und Westafrika.
Preise je nach Konzert und Saal unterschiedlich. Festivalpässe für mehrere Konzerte günstiger. Vorverkauf über elbphilharmonie.de.
U-Bahn Baumwall (U3) oder Überseequartier (U4), jeweils sieben Minuten zu Fuß. Hafenfähre Linie 72 hält direkt am Anleger Elbphilharmonie.
Online über elbphilharmonie.de, telefonisch +49 40 357666 66 oder Theaterkasse. Festivalpässe für mehrere Konzerte werden meist günstiger angeboten.
Detailprogramm wird im November 2026 veröffentlicht.
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