Vier Tage zeitgenössisches Figurentheater der HfS Ernst Busch in der Schaubude
Die Schaubude Berlin am Greifswalder Straße im Bezirk Pankow ist seit Jahrzehnten das Berliner Haus für Figurentheater, Objekttheater und Puppenspiel. 2026 startet mit PULS & PEILUNG ein neues Festivalformat, das den engen Bezug der Schaubude zur Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch erstmals in einer kompakten Festivalwoche bündelt: Studierende und Absolvent:innen des Studiengangs Zeitgenössisches Puppenspiel präsentieren vier Tage lang ihre Arbeiten.
Der Studiengang Zeitgenössisches Puppenspiel an der HfS Ernst Busch ist einer der renommiertesten seiner Art in Europa. Die Studierenden arbeiten mit Marionetten, Handpuppen, Stabfiguren, Schattenspiel, Objekttheater, Materialperformance — und immer wieder mit hybriden Formen, die Puppentheater mit Videokunst, Live-Musik oder physischem Theater verbinden. PULS & PEILUNG zeigt die ganze Bandbreite: Diplom-Premieren (Abschlussstücke ganzer Jahrgänge), Vorarbeiten und Work-in-Progress-Präsentationen, internationale Koproduktionen sowie das experimentelle Format Puppen-Karaoke.
Verteilt über vier Tage finden Aufführungen, Lecture-Performances, Workshops und Diskussionsformate statt. Mehr als zwanzig Arbeiten sind angekündigt, darunter Stücke für Erwachsene und für Kinder. Auch die Ausbildung selbst wird thematisiert — wie wird zeitgenössisches Puppenspiel an einer staatlichen Hochschule gelehrt? Welche internationalen Bezüge prägen den Studiengang? PULS & PEILUNG positioniert sich als Diskursfestival, nicht nur als Schaufenster.
Die HfS Ernst Busch wurde 1951 gegründet und ist neben München (Otto Falckenberg Schule) und Hamburg die wichtigste staatliche Schauspielschule Deutschlands. Der Studiengang Zeitgenössisches Puppenspiel wurde 1983 eingerichtet — als einer der ersten universitären Puppenspiel-Studiengänge Deutschlands überhaupt. Die Schaubude Berlin ist seit Jahren Partner und Spielstätte für studentische Produktionen.
PULS & PEILUNG bündelt zum ersten Mal die studentischen Arbeiten in einem Festivalrahmen. An vier Tagen werden zwanzig oder mehr Arbeiten gezeigt — Diplomstücke, Vorarbeiten, internationale Koproduktionen. Die Schaubude bespielt parallel alle ihre Spielstätten am Greifswalder Straße: den Großen Saal, das Kabinett, die Bühne im Hof, das Studio.
Der Vorverkauf öffnet rund einen Monat vor Festivalbeginn auf schaubude.berlin. Detailliertes Programm und Begleittermine (Künstlergespräche, Lectures) erscheinen im April.
Das Festivalprogramm ist bereits angekündigt. Auswahl der Aufführungen pro Tag:
Begleitet wird das Aufführungsprogramm von:
Tagesprogramme und Spielzeiten werden bis 15. April auf schaubude.berlin/de/news/puls-peilung/ und auf hfs-berlin.de veröffentlicht.
Einzeltickets und Festivalpässe geplant. Konkrete Preise werden mit dem detaillierten Programm im April 2026 veröffentlicht. Tickets über schaubude.berlin.
Tram M4 Greifswalder Straße / Husemannstraße. S-Bahn S8, S41, S42 Greifswalder Straße. Ortsteil Prenzlauer Berg, Bezirk Pankow.
Vorverkauf öffnet ab Mitte April 2026 auf der Website der Schaubude. Einzeltickets, Festivalpässe geplant.
Viele Arbeiten dauern unter einer Stunde — leicht zwei oder drei Stücke an einem Abend zu schaffen.
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Schaubude Berlin
Greifswalder Straße 81–84, 10405 Berlin