Berlins Festival für aktuelle Popkultur in der Kulturbrauerei und im silent green
Pop-Kultur wurde 2015 vom Musicboard Berlin – der Berliner Förderagentur für die Popmusik-Branche – gegründet. Anders als die kommerziellen Stadtfestivals (Lollapalooza Berlin, Tempelhof Sounds) setzt Pop-Kultur konsequent auf kuratorische Tiefe: die Bookings sind oft Newcomer und international experimentierende Künstlerinnen, das Programm verbindet Konzerte mit Talks und Performance, der Eintritt ist mit Festival-Pässen ab niedrigen Tarifen breit zugänglich. Veranstaltungsorte sind die Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg (Bezirk Pankow), das silent green in Wedding (Bezirk Mitte) – einst Krematorium, heute Kulturort – und einige weitere Berliner Spielstätten.
Charakteristisch für das Festival ist das Programm Pop-Kultur Nachwuchs: jährlich werden Dutzende junge Musikerinnen aus aller Welt eingeladen, eine Woche in Berlin zu verbringen, Workshops zu besuchen, sich zu vernetzen und am Festival aufzutreten. Das macht Pop-Kultur zu einer wichtigen Branchen-Drehscheibe für junge Pop- und elektronische Musik. Anmeldungen für Nachwuchs 2026 laufen aktuell.
Aus den bisher angekündigten Acts für 2026 ragen GRENZKONTROLLE (politisch ambitionierter deutscher Hip-Hop), The Notwist (eines der einflussreichsten deutschen Indie-Projekte) und Jassin heraus. Pop-Kultur kuratiert das Line-up traditionell schrittweise, mit Bekanntmachungen über mehrere Monate – das vollständige Programm 2026 erscheint im Frühjahr und Sommer 2026 auf der Festivalseite.
Pop-Kultur ist explizit mehr als ein Konzertfestival. Im Programm laufen Talks über Musikbranchen-Themen (Streaming, KI, Diversität, Karriereperspektiven), Performance-Formate, Filmvorführungen und gelegentlich Lesungen. Das macht das Festival zum Treffpunkt nicht nur für Konzertgänger, sondern auch für Musikjournalistinnen, Labelmitarbeiter und Kulturpolitiker. Gefördert wird das Festival von Musicboard, dem Berliner Senat für Kultur, der Initiative Musik und Creative Europe MEDIA.
Die Ausgabe 2026 setzt das mehrgliedrige Festival-Format fort: kuratiertes Konzertprogramm mit Newcomern und etablierten internationalen Acts, Diskursformate, Workshops, Performance-Cinema-Hybride, dazu das Pop-Kultur-Nachwuchs-Programm als kuratorische Klammer für junge Musikerinnen aus aller Welt.
Die Spielorte arbeiten parallel – Kulturbrauerei und silent green sind die beiden Hauptzentren, ergänzt von wechselnden Partner-Venues. Pendelverkehr zwischen den Spielstätten ist üblich; ein vollständiger Festivalbesuch bedeutet, an einem Abend mehrere Locations zu kombinieren. Das vollständige Programm 2026 wird bis kurz vor dem Festival schrittweise veröffentlicht – Pop-Kultur arbeitet traditionell mit gestaffelten Bookings, die jeweils nach Genres oder Themenblöcken bekanntgegeben werden.
Vollständiges Programm und Tickets unter pop-kultur.berlin.
Kulturbrauerei: U-Bahn U2 bis Eberswalder Straße. silent green: U-Bahn U6 bis Seestraße. Beide Spielstätten sind mit U-Bahn ca. 15 Minuten voneinander entfernt – Pendelverkehr zwischen Spielstätten ist während der Festivalwoche eingeplant. Bus 142, 100 in den jeweiligen Quartieren.
Tickets ab ca. 10 € pro Veranstaltung. Festival-Pässe (Multi-Tages-Tickets) über pop-kultur.berlin mit Frühbucherrabatt. Konkrete Tarife und Pass-Optionen werden für 2026 im Frühjahr 2026 veröffentlicht.
Pop-Kultur legt explizit Wert auf inklusiven Zugang. Konkrete Informationen zu Barrierefreiheit, Gebärdensprache-Dolmetschung und Hilfestellungen werden pro Veranstaltungsort über die Festivalseite kommuniziert.
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Kulturbrauerei / silent green Wedding / weitere Berliner Venues
Schönhauser Allee 36 (Kulturbrauerei), 10435 Berlin