Traditionelles Sängerfest auf der Burgruine Homburg in Gössenheim seit 1928
Wenige Burgruinen Deutschlands sind so spektakulär gelegen wie die Burgruine Homburg über Gössenheim und Karsbach im mainfränkischen Spessartvorland. Auf dem Bergsporn, mit weitem Blick ins Fränkische Saaletal, wird seit 1928 jedes Jahr am Pfingstmontag das Pfingstmontagsfest auf der Homburg gefeiert – ursprünglich als Sängerfest, heute als großes Volks- und Bergfest.
Im Jahr 1928 lud der Sängerbund Gössenheim erstmals zum Fest auf die Burgruine ein. Ursprünglich war es ein Sängerwettstreit zwischen regionalen Gesangsvereinen aus Mainfranken. Nach dem Zweiten Weltkrieg, ab 1946, wurde die Tradition fortgeführt und mit Blasmusik, Bewirtung und einem Festprogramm erweitert. Heute treffen sich Tausende Besucher am Pfingstmontag oben auf der Homburg.
Die Burgruine Homburg gilt als eine der größten Burgruinen Deutschlands. Sie steht auf einem steilen Bergrücken über dem Saaletal und war im Mittelalter Sitz der Grafen von Henneberg. Die mächtigen Mauerreste, der Bergfried und die weiten Burghöfe bilden eine spektakuläre Kulisse für das Pfingstmontagsfest – ein Volksfest unter freiem Himmel, eingebettet in Geschichte und Natur.
Veranstalter sind der Musikverein Gössenheim und weitere örtliche Vereine. Auf der Burgruine wird ein Festzelt aufgebaut, dazu Bewirtungsstände, eine Bühne und Sitzgelegenheiten. Auf dem Programm: Auftritte des Musikvereins und befreundeter Kapellen, Chöre der Region, Bewirtung mit mainfränkischem Wein, Bier und herzhaften Speisen. Wanderer steigen am Pfingstmontag aus den umliegenden Dörfern – Gössenheim, Karsbach, Wartmannsroth – zu Fuß zur Burg auf, ein Brauch, der dem Festtag seinen besonderen Charakter verleiht.
Das Pfingstmontagsfest ist Teil eines dichten mainfränkischen Festkalenders rund um Gemünden am Main. Es belegt – wie die Berichte des Main-Echo – die anhaltende Bedeutung von Vereinsfesten in der Region und die Verbindung von kirchlichem Festkreis, Burgenromantik und gelebter Vereinskultur.
Die Ausgabe 2026 des Pfingstmontagsfests auf der Homburg geht am Pfingstmontag, 25. Mai 2026, über die Bühne. Veranstalter sind der Musikverein Gössenheim und weitere Vereine der Region.
Auf der Burgruine wird ein Festzelt errichtet, Stände mit Bewirtung verteilen sich über die Burghöfe. Das Programm umfasst Auftritte des Musikvereins Gössenheim, Chöre und Blaskapellen der Region. Die Besucher steigen den ganzen Tag über zu Fuß auf die Burg auf und bleiben bis in den Abend hinein – ein Volksfest unter freiem Himmel in einer der spektakulärsten Burgkulissen Deutschlands.
Detaillierte Programmangaben werden vom Musikverein Gössenheim und der Verwaltungsgemeinschaft Gemünden am Main kommuniziert.
Eintritt frei. Speisen, Getränke und Wein zu üblichen Festpreisen; Bezahlung in der Regel in bar.
Gössenheim erreicht man über die A7 (Würzburg–Fulda, Abfahrt Hammelburg) und weiter über Bundesstraßen. Per Auto Anfahrt bis zum Wanderparkplatz; auf die Burgruine geht es nur zu Fuß. Per Bahn: Bahnhof Gemünden am Main, von dort Bus oder Wanderung.
Die Burgruine Homburg ist zu Fuß über mehrere Wege erreichbar (von Gössenheim, Karsbach oder Wartmannsroth aus). Festes Schuhwerk und Trinkflasche empfohlen; auf dem Berg gibt es Bewirtung.
Eintritt zur Burgruine und zum Festzelt frei. Speisen, Getränke und Wein zu üblichen Festpreisen; Bezahlung in der Regel in bar.
Das Fest beginnt am Vormittag und zieht sich über den ganzen Pfingstmontag. Familien mit Kindern sollten am Vormittag aufsteigen; Wanderfreunde nutzen gerne die Wanderwege zur Burg.
Noch keine Fotos. Teile deine!
Max. 5 Fotos, 5 MB pro Foto (JPG, PNG, WebP)
Hilf uns, diesen Eintrag aktuell zu halten. Jeder Vorschlag wird von unserem Team vor der Veröffentlichung geprüft.
Noch keine Bewertung — sei der oder die Erste!
Noch keine Kommentare. Sei der oder die Erste!
Teile deine Erfahrung mit der Community.
Reserva tu tren o autobús para llegar a Homburgfest al mejor precio.
Gesponserter Link
Burgruine Homburg
Burgruine Homburg, 97737 Gössenheim