Neuenfelder Orgelmusiken
Konzertreihe an der Arp-Schnitger-Orgel von 1688 im Alten Land
2026
Vorstellung von Neuenfelder Orgelmusiken
Neuenfelder Orgelmusiken — Ausgabe 2026
Die Saison 2026 der Neuenfelder Orgelmusiken bietet neun Sonntagskonzerte an der Arp-Schnitger-Orgel von 1688. Jedes Konzert beginnt um 16:30 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Renommierte Organistinnen und Organisten aus Deutschland gestalten das Programm – mit Werken vom Frühbarock bis zur Romantik.
Veranstalter ist der Förderkreis Arp-Schnitger-Orgel Neuenfelde e.V. gemeinsam mit der Kirchengemeinde. Der Eintritt ist frei. Eine Kollekte am Ausgang unterstützt den langfristigen Erhalt des historischen Instruments.
Höhepunkte Neuenfelder Orgelmusiken 2026
- Neun Konzerte an einer der ältesten erhaltenen Schnitger-Orgeln (1688)
- 34 Register auf zwei Manualen und Pedal, weitgehend originale Substanz
- Renommierte Organistinnen und Organisten aus dem In- und Ausland
- Repertoire von Frescobaldi bis Bach mit Schwerpunkt norddeutscher Barock
- Eintritt frei – Kollekte zum Erhalt der Orgel
Programm Neuenfelder Orgelmusiken 2026
Konzertdaten 2026 – jeweils Sonntag 16:30 Uhr
- 5. April 2026 – Hilger Kespohl (Orgel)
- 3. Mai 2026 – Hilger Kespohl (Orgel)
- 7. Juni 2026 – Johannes Ebenbauer (Orgel)
- 5. Juli 2026 – Gregor Simon: Werke von Scheidt, Haydn, Kayser, Praetorius und J. S. Bach
- 2. August 2026 – Ute Gremmel-Geuchen (Orgel)
- 6. September 2026 – Stefan Viegelahn (Orgel)
- 4. Oktober 2026 – Tobias Lindner (Orgel)
- 1. November 2026 – Hilger Kespohl (Orgel)
- 6. Dezember 2026 – Stefan Baier (Orgel)
Repertoire: Werke von Girolamo Frescobaldi, Dieterich Buxtehude, Johann Sebastian Bach sowie norddeutschen Barockkomponisten, die speziell für Schnitger-Orgeln komponiert haben. Detailprogramme jedes Konzerts auf schnitgerorgel.de.
Preise Neuenfelder Orgelmusiken 2026
Der Eintritt zu allen Konzerten der Neuenfelder Orgelmusiken ist frei. Am Ausgang wird eine Kollekte zum Erhalt der historischen Arp-Schnitger-Orgel erbeten.
Praktische Informationen — Neuenfelder Orgelmusiken
Anreise
Mit dem Auto über die A7, Abfahrt Hamburg-Heimfeld, dann über Cranz nach Neuenfelde. Mit dem ÖPNV: S-Bahn S3/S31 bis Neugraben, dann Bus 257 Richtung Cranz. Parkplätze direkt an der Kirche.
Eintritt
Der Eintritt ist frei. Eine Kollekte zum Erhalt der Arp-Schnitger-Orgel wird am Ausgang erbeten.
Termine 2026
Jeden ersten Sonntag im Monat von April bis Dezember, jeweils 16:30 Uhr in der St. Pankratius Kirche, Organistenweg 6, 21129 Hamburg-Neuenfelde.
Eine Orgel, die Klanggeschichte schreibt
Im Süden Hamburgs, im Stadtteil Neuenfelde im Alten Land, steht die St. Pankratius Kirche – und in ihr eine Orgel, um deretwillen Organisten aus aller Welt nach Norddeutschland reisen. Erbaut 1688 von Arp Schnitger, dem bedeutendsten norddeutschen Orgelbauer des Barock, ist die Schnitger-Orgel von Neuenfelde mit ihren 34 Registern auf zwei Manualen und Pedal eines der ältesten weitgehend original erhaltenen Werke seines Schaffens. Schnitger selbst liegt auf dem Friedhof der Kirche begraben – Neuenfelde war seine letzte Wirkungsstätte, hier lebte er mit seiner Familie auf dem nahen Bauernhof.
Seit 1952 – eine der ältesten Konzertreihen Hamburgs
Die Neuenfelder Orgelmusiken wurden 1952 gegründet und gehören damit zu den ältesten kontinuierlichen Kirchenmusikreihen der Hansestadt. Über sieben Jahrzehnte hinweg haben sich die Konzerte als feste Größe im hamburgischen Musikleben etabliert – getragen vom Förderkreis Arp-Schnitger-Orgel und der Kirchengemeinde Neuenfelde. Renommierte Organistinnen und Organisten aus dem In- und Ausland geben sich das Mikrofon in die Hand.
Programm 2026
Von April bis Dezember erklingt jeden ersten Sonntag des Monats um 16:30 Uhr ein einstündiges Konzert mit Werken vom Frühbarock bis zur Romantik. Schwerpunkt liegt traditionell auf Komponisten, die für Schnitger-Orgeln geschrieben haben – Buxtehude, Praetorius, Scheidt, Bach – ergänzt um Repertoire, das die Vielseitigkeit des Instruments zeigt.
Neuenfelde als Klangort
Der Stadtteil Neuenfelde im Bezirk Harburg gehört zum Alten Land, Norddeutschlands größtem zusammenhängenden Obstbaugebiet. Wer den Konzertbesuch mit einem Ausflug verbindet, kombiniert die Anfahrt durch die Apfel- und Kirschplantagen mit einer Einkehr in einem der traditionellen Bauerncafés. Die Backsteinkirche St. Pankratius selbst ist ein typisches Beispiel norddeutscher Marschenarchitektur und stammt in ihren ältesten Teilen aus dem 12. Jahrhundert. Eintritt zu den Konzerten ist frei, eine Kollekte zum Erhalt der Orgel wird erbeten.
Wo es stattfindet Neuenfelder Orgelmusiken
Neuenfelder Orgelmusiken auf einen Blick
Verlauf von Neuenfelder Orgelmusiken
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