Familienfest mit mittelalterlichem Handwerkermarkt auf der Festung Marienberg
Das Museumsfest des Museum für Franken – früher bekannt als »Fest des Mainfränkischen Museums« – ist eines der wichtigsten Familienkulturfeste Würzburgs und Unterfrankens. Es findet seit Jahren jeweils am ersten Sonntag im September auf der Festung Marienberg hoch über der unterfränkischen Metropole statt. Der Festungsberg mit seinen historischen Bauten, Innenhöfen, Gartenanlagen und Galerien bildet eine atmosphärisch unvergleichliche Festkulisse.
Jedes Museumsfest steht unter einem eigenen Schwerpunktthema – ausgerichtet auf eine aktuelle Sonderausstellung oder eine kulturhistorische Thematik aus der fränkischen Geschichte. Die Mitmach-Stationen sind das Herzstück: An den Stationen können Kinder und Erwachsene ausprobieren, basteln, forschen, fragen und entdecken. Das pädagogische Konzept setzt auf aktive Auseinandersetzung statt passive Vermittlung.
Auf den Innenhöfen der Festung Marienberg präsentieren Handwerker mittelalterlicher Berufe ihre Künste: Schmiede, Töpfer, Korbflechter, Glasbläser, Wollspinnerinnen, Färber, Buchbinder. Dazu kommen mittelalterliche Schau-Lager mit kostümierten Re-Enactern, Schwertkämpfer-Demonstrationen, Falknerei-Vorführungen und Musikgruppen mit historischen Instrumenten.
Das Programm wird ergänzt durch Live-Konzerte auf einer Open-Air-Bühne (regionale Folk-, Renaissance- und Klassikmusik), Festungsführungen für Erwachsene und kindgerechte Sonderführungen sowie spezielle Familienangebote des museumspädagogischen Dienstes.
Das Museum für Franken ist das staatliche Museum für Kunst- und Kulturgeschichte Frankens mit Sitz auf der Festung Marienberg in Würzburg. Würzburg ist eine kreisfreie Stadt mit gut 127 000 Einwohnern im Bundesland Bayern und Hauptstadt des Regierungsbezirks Unterfranken. Das Museum beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen zu fränkischer Kulturgeschichte, darunter zahlreiche Werke von Tilman Riemenschneider, dem bedeutendsten Bildschnitzer der deutschen Spätgotik.
Die Festung Marienberg thront über dem Main und der Würzburger Altstadt. Ursprünglich keltische Höhensiedlung, später karolingische Marienkirche, dann jahrhundertelang Residenz der Würzburger Fürstbischöfe, ist die Festung eines der bedeutendsten Wehrarchitekturensembles Bayerns. Heute beherbergt sie neben dem Museum für Franken auch das Fürstenbaumuseum und ist eines der touristischen Wahrzeichen Würzburgs.
Von 10:00 bis 18:00 Uhr verwandelt sich die Festung Marienberg in eine lebendige Kulturlandschaft. Mitmach-Stationen, Handwerkermarkt, Mittelalter-Vorführungen und Konzerte verteilen sich über die Innenhöfe, Galerien und Außenflächen. Die Ausstellungsräume des Museum für Franken bleiben den ganzen Tag geöffnet.
Festeintritt: viele Aktionen kostenfrei. Museumsticket 5 € regulär, sonntags 1 €. Kinder bis 18 Jahre Eintritt frei. Sonderführungen und Workshops nach Voranmeldung kostenpflichtig (Anmeldung über museum-franken.de).
Würzburg ist über die A3 (Frankfurt–Nürnberg) und A7 (Hamburg–Füssen) sowie als ICE-Fernverkehrsknoten erreichbar. Zur Festung Marienberg: Vom Hauptbahnhof Straßenbahn oder Bus in die Altstadt, dann Festungsbus 9 (saisonal) oder Fußweg über die Alte Mainbrücke und den steilen Tellsteig (ca. 15 Minuten). Parken: Parkplätze im Inneren Festungsareal und unterhalb der Festung (Talavera-Parkplatz, Mainparkplatz), Festungsbus-Shuttle.
Museumsfest 10:00 – 18:00 Uhr. An diesem Tag freier Eintritt zu vielen Aktionen, reguläres Museumsticket 5 € (Sonntags 1 €), Kinder bis 18 Jahre frei.
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Museum für Franken auf der Festung Marienberg
Festung Marienberg, 97082 Würzburg