Gemeinsamer Christopher Street Day der Metropolregion Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg mit Parade, Kundgebung und Straßenfest
Der Monnem Pride ist organisatorisch eine Besonderheit: Statt eines klassischen Stadt-CSDs ist er ein Metropolregion-Event, das die Communities von Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg unter einem gemeinsamen Dach versammelt. Dadurch entsteht eine außergewöhnlich große Veranstaltung, die in ihrer Reichweite den klassischen Stadt-CSDs vergleichbarer Mittelstädte deutlich überlegen ist und gleichzeitig die regionale Verbundenheit der drei Innenstädte sichtbar macht.
Das Herzstück des Monnem Pride ist die Parade durch die Mannheimer Innenstadt mit aktiver Beteiligung Ludwigshafens. Bunte Wagen, Demonstrationsgruppen aus Vereinen, Initiativen, Parteien, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften, Unternehmen und freien Gruppen ziehen durch die zentralen Straßen. Die Parade verbindet Feierlichkeit mit politischer Botschaft: Sie fordert vollständige rechtliche Gleichstellung, Schutz vor Diskriminierung und gesellschaftliche Akzeptanz für alle sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten.
An die Parade schließen sich eine politische Kundgebung mit Reden von Aktivistinnen, Aktivisten, politischen Vertreterinnen und Vertretern sowie ein großes Straßenfest mit mehreren Bühnen, Infoständen, kulinarischer Vielfalt und einem Programm aus Live-Musik, DJ-Sets und Performance an. Initiativen und Vereine aus der Community präsentieren sich, Beratungsangebote (Aidshilfe, queere Jugendarbeit, Familienberatung) sind vor Ort.
Obwohl die Parade traditionell in Mannheim startet, ist Ludwigshafen mit eigenen Gruppen, Initiativen und politischen Akteuren stark vertreten. Auch die Ludwigshafener Stadtspitze, lokale Vereine wie Pluspunkt-LU sowie städtische Einrichtungen wie das BASF-Werk beteiligen sich regelmäßig. Damit ist der Monnem Pride auch ein bedeutender Termin im queeren Veranstaltungskalender Ludwigshafens.
Das Detailprogramm der Edition 2026 (Paradenroute, Rednerinnen und Redner, Lineup, beteiligte Vereine) wird in den Wochen vor dem 11. Juli auf der Webseite und über die Lokalpresse veröffentlicht.
Das genaue Programm 2026 wird vom Veranstalter im Vorfeld publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre :
Beteiligt sind Vereine, Initiativen, Parteien, Gewerkschaften, religiöse Gruppen und Unternehmen aus der gesamten Metropolregion.
Eintritt frei. Speisen und Getränke kostenpflichtig.
Mannheim Hauptbahnhof bzw. Ludwigshafen Hauptbahnhof. Beide sind nur wenige Minuten voneinander entfernt. ÖPNV-Anbindung über die zahlreichen Stadtbahnlinien des RNV.
11. Juli 2026.
Frei.
Über monnempride.de und über die queer.de-Terminübersicht.
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