Johannisfeuer nach schwedischer Tradition am Kurplatz Sassnitz
Wenn die Sonne in der Nacht vom 20. auf den 21. Juni am spätesten untergeht und die Tage am längsten sind, wird in vielen Orten Norddeutschlands das Sommersonnwend- oder Johannisfeuer entzündet. In Sassnitz, am Tor zum Nationalpark Jasmund, geschieht das mit besonderem Bezug: Die Nähe zu Schweden — die Schwedenfähren legen vom Stadthafen ab — macht das Mittsommerfeuer hier zu einem skandinavisch geprägten Fest.
Schauplatz ist der Kurplatz an der Strandpromenade mit seiner markanten Kurmuschel. Am Abend wird ein großes Lagerfeuer entzündet, dazu erklingt Live-Musik, und Imbiss- sowie Getränkestände versorgen die Gäste. Das Programm ist bewusst niedrigschwellig angelegt: keine Bühnenshow, sondern ein Treffen am Feuer mit Blick auf das letzte Tageslicht über der Ostsee. Familien, Einheimische und Urlauber kommen in entspannter Atmosphäre zusammen.
Das Mittsommerfest ist in Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark einer der wichtigsten Termine des Jahres. In Norddeutschland verschmilzt diese skandinavische Tradition mit dem christlich geprägten Johannisfeuer rund um den 24. Juni (Geburtstag Johannes des Täufers). In beiden Bräuchen geht es um die Sommersonnenwende, das Licht, die Gemeinschaft und das Feuer als verbindendes Element. Auf Rügen wird die Sonnenwende vielerorts gefeiert — in Sassnitz besonders prominent am Kurplatz.
Sassnitz im Landkreis Vorpommern-Rügen (Bundesland Mecklenburg-Vorpommern) ist als Bäderort und Fährhafen geprägt. Die Stadt blickt über die Ostsee Richtung Norden, und gerade zur Sommersonnenwende ist die maritime Lage besonders eindrücklich: lange Dämmerung, helle Nacht, das Rauschen der See im Hintergrund. Veranstaltungen wie das Mittsommerfeuer beleben die Strandpromenade und unterstreichen den nordischen Charakter der Inselstadt.
Das Mittsommerfeuer 2026 wird traditionell am Kurplatz an der Strandpromenade entzündet. Auf dem Programm steht die für das Fest typische Mischung aus Lagerfeuer, Live-Musik und entspanntem Beisammensein am Meer. Imbiss- und Getränkestände sorgen für die kulinarische Begleitung des Abends.
Veranstalter sind die Stadt Sassnitz und die Freiwillige Feuerwehr Sassnitz, die das Feuer sicher betreut. Genaue Beginnzeit wird kurzfristig über die Stadt Sassnitz kommuniziert — Erfahrungswerte aus Vorjahren liegen bei einem Beginn am frühen Abend zur „goldenen Stunde“ über der Ostsee.
Die Details werden von der Stadt Sassnitz kurz vor der Veranstaltung veröffentlicht.
Eintritt frei. Imbiss und Getränke vor Ort kostenpflichtig.
Mit der Bahn: ICE/IC bis Stralsund Hbf, Regionalbahn RE9 nach Sassnitz Hbf, rund 15 Gehminuten zum Kurplatz an der Strandpromenade. Mit dem Auto: B96 über den Rügendamm nach Sassnitz, Parkplätze an der Strandpromenade.
Frei. Imbiss und Getränke vor Ort gegen Bezahlung.
Decke und warme Jacke mitbringen — auch im Hochsommer ist die Ostseeluft am späten Abend frisch. Für die volle Stimmung lohnt sich ein Bummel über die Strandpromenade vor dem Feuerentzünden, wenn die Sonne über der Ostsee untergeht.
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Kurplatz / Kurmuschel Sassnitz
Strandpromenade / Kurmuschel, 18546 Sassnitz