Straßenfest und Tag der Regionen in der historischen Fachwerkaltstadt
Osterwieck zählt mit über 400 Fachwerkhäusern zu den eindrucksvollsten Fachwerkstädten im nördlichen Vorharz. Genau diese historische Kulisse ist Bühne des Mittelstraßenfestes: einmal im Jahr, traditionell am letzten Sonntag im September, sperrt die Stadt ihre alte Hauptachse für den Verkehr und füllt sie mit Ständen, Bühnen und Aktionen. Das Fest läuft offiziell als lokaler Beitrag zum bundesweiten Tag der Regionen – einer Initiative, die regionales Wirtschaften, kurze Wege und lokale Identität ins Schaufenster stellt.
Osterwieck liegt im Norden des Landkreises Harz in Sachsen-Anhalt, am Übergang vom Harzvorland in die Magdeburger Börde, nahe der Landesgrenze zu Niedersachsen. Das Mittelstraßenfest ist ein gutes Beispiel dafür, wie kleine Städte abseits der touristischen Hauptrouten ein eigenständiges Kulturleben pflegen – fern vom Großstadtformat, aber mit eigener Handschrift.
Die Aussteller des Mittelstraßenfestes stammen fast ausschließlich aus dem Vorharz und der Börde: kleine Lebensmittel-Manufakturen, Imker, Käserei, Bäckerei, Schmiede, Glasbläser, Töpfer, Drechsler, Künstlerinnen und Künstler, Vereine und Initiativen aus Osterwieck und Umgebung. Die Apotheke der Stadt stellt sich vor, Schulen und Kindergärten zeigen Bastelaktionen, Musikvereine spielen auf der kleinen Bühne. Vegan, vegetarisch, klassisch deftig – die kulinarische Mischung spiegelt das Landleben des Vorharzes wieder.
Der Tag der Regionen wird seit 1999 bundesweit jährlich Ende September gefeiert und steht unter dem Motto «Bewusst regional einkaufen, regionale Identität fördern». In Sachsen-Anhalt nehmen jedes Jahr Dutzende Städte und Gemeinden teil; Osterwieck ist einer der traditionsreichsten Standorte im nordwestlichen Harzgebiet.
Im Herbst zeigt Osterwieck einmal mehr, was Tag der Regionen heißt: Manufakturen, Höfe, Vereine und Künstlerinnen aus dem Vorharz versammeln sich entlang der Fachwerk-Mittelstraße und stellen ihre Produkte vor. Das Fest passt sich Jahr für Jahr in die enge Gasse zwischen den Fachwerkhäusern ein – ohne große Bühnen, dafür mit kurzen Wegen und sehr direktem Kontakt zwischen Aussteller und Publikum.
Wie in den Vorjahren ist mit Live-Musik aus der Region (Folk, Volksmusik, Singer/Songwriter), einer kleinen Erlebnismeile für Kinder und einem dichten Angebot an regionalen Speisen und Getränken zu rechnen. Der Apotheker erklärt Heilkräuter, der Imker zeigt seinen Honig, der Bäcker bringt Brot aus der Region.
Das detaillierte Programm 2026 wird voraussichtlich Anfang September auf stadt-osterwieck.de veröffentlicht.
Osterwieck erreichst du per Auto über die A36/B79 aus Richtung Halberstadt oder Wernigerode. Vom Bahnhof Vienenburg (Niedersachsen) oder Halberstadt verkehren Busse nach Osterwieck. Parkplätze rund um die Altstadt; die Mittelstraße selbst ist für den Verkehr gesperrt.
Der Markt öffnet üblicherweise zwischen 10 und 11 Uhr und dauert bis in den späten Nachmittag. Genauer Zeitplan vor dem Termin auf der Website der Stadt Osterwieck.
Eintritt frei.
Sehr familienfreundlich: kurze Wege, Bastelstände, Kinderprogramm, viele Sitzmöglichkeiten im Außenbereich der Gastronomie der Mittelstraße.
Hunde an der Leine willkommen.
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Mittelstraße (historische Altstadt)
Mittelstraße, 38835 Osterwieck