Internationales Orgelfestival am Merseburger Dom mit der legendären Ladegast-Orgel
Die Merseburger Orgeltage sind eine der ältesten und international angesehensten Orgelreihen Deutschlands. Sie finden seit 1969 jährlich statt und füllen den Merseburger Kaiserdom regelmäßig mit Publikum aus ganz Europa. Der Anlass ist das Instrument selbst: die Ladegast-Orgel von 1855, eines der bedeutendsten Orgelwerke des 19. Jahrhunderts und das Instrument, auf dem Franz Liszt seine Präludium und Fuge über B-A-C-H und die Fantasie und Fuge über „Ad nos, ad salutarem undam” uraufgeführt hat.
Das Festival hat von Anfang an einen besonderen Anspruch: Es geht nicht nur um große Solokonzerte, sondern auch um Begegnungen – Orchester, Chöre, Soloinstrumente und Stimme – mit der Orgel als Bezugspunkt. Über die Jahre haben hier Ton Koopman, Olivier Latry, Daniel Roth, Ludger Lohmann, Christopher Houlihan und viele andere gespielt. Mittags gibt es offene Konzerte und Formate für ein jüngeres Publikum, abends finden die großen Konzerte mit Orchester statt.
Die 56. Ausgabe 2026 widmet sich dem Themenschwerpunkt „Musikland Ungarn – von der heiligen Elisabeth bis zur Offenbarung”. Im Programm: Werke von Pál Esterházy, Franz Liszt, Béla Bartók, Zoltán Kodály und Franz Schmidt. Eröffnungskonzert am 12. September mit dem Angelika Mädchenchor Budapest, das Auftaktwochenende bringt Liszts Oratorium „Die Legende der heiligen Elisabeth” unter der Leitung von Michael Beauty mit dem Gewandhaus-Kinder- und Jugendchor Leipzig. Schlusskonzert mit Schmidts „Das Buch mit sieben Siegeln”. Solistinnen und Solisten aus Ungarn: Zsolt Máté Mészáros, Kamilla Lévai, László Fassang, Istvan Ella, Enikő Ginzery.
Der Kaiserdom Merseburg gehört zur Straße der Romanik und ist eines der wichtigsten Baudenkmäler im Saalekreis. Merseburg liegt im Landkreis Saalekreis in Sachsen-Anhalt, etwa 20 Kilometer südlich von Halle (Saale). Vom Bahnhof aus erreicht man den Dom zu Fuß in zehn Minuten.
Die 56. Ausgabe der Merseburger Orgeltage stellt die ungarische Orgelmusik in den Mittelpunkt – von Liszt, der einen wichtigen Teil seiner Orgelwerke speziell für die Merseburger Ladegast-Orgel komponiert hat, über Béla Bartók und Zoltán Kodály bis zu Franz Schmidt. Eine Reihe internationaler Solistinnen und Solisten reist an, dazu Chöre aus Budapest und Leipzig.
Detaillierter Künstler- und Werkplan im Programmheft, erhältlich über merseburger-orgeltage.de.
Mit der Bahn: Bahnhof Merseburg an der ICE-Strecke Halle–Erfurt. Vom Bahnhof zum Dom etwa 10 Gehminuten.
Mit dem Auto: A38 Abfahrt Merseburg-Süd, ausgeschildert zum Domplatz. Parkmöglichkeiten an der Domvorstadt.
Vorverkauf über die Tourist-Information Merseburg, online und an der Abendkasse. Eröffnungskonzert und Schlusskonzert oft ausverkauft – frühzeitig buchen.
Konzerte überwiegend im Kaiserdom. Mittagskonzerte als Format für Kurzbesuche. Hörgenuss am besten im Mittel- und Hochschiff. Kombiticket für mehrere Konzerte verfügbar.
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Kaiserdom St. Johannes und St. Laurentius
Domplatz 9, 06217 Merseburg